Interpellation on cycling signposting in road-sign ordinance

20017305Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB)17.03.1989Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

In a parliamentary interpellation on the revision of the road-sign ordinance, the interpellant sought broader accommodation for cyclists' direction signs and a postponement of the new rules. The Federal Council answered that the revision already provided a clearly differentiated cycling sign system, based on consultation feedback favoring a uniform red sign, and that route-specific details could be added on the sign itself. It further stated that postponement of Articles 54(5) and 60 was unnecessary because a transitional period for re-signposting was granted. The President noted that the interpellant was partially satisfied.

Omnilex-Regeste

Interpellation concerning revision of the road-sign ordinance and cyclist wayfinding; the Federal Council may maintain a uniform cycling direction-sign system where consultation shows broad support and where differentiated route information can be integrated on the sign itself. Transitional arrangements for implementation may render a requested postponement of entry into force unnecessary. Parliamentary satisfaction with the reply may be full or partial, without affecting the substance of the ordinance decision.

Gesamter Gesetzestext

  1. März 1989

N

623

Interpellation Maeder

c. Daher darf der Bundesrat nach wie vor davon ausgehen, der in der seinerzeitigen Motion erteilte Auftrag zur Kulturför- derung mit fiskalischen Mitteln sei aufgrund des geltenden Verfassungsrechts erfüllt. Allfällige weitergehende Mass- nahmen liessen sich ohnehin erst in Erwägung ziehen, wenn eine ausdrückliche Grundlage für die Tätigkeit des Bundes im Bereich der Kultur in der Verfassung verankert würde. 3. Was die Möglichkeiten zur Verbesserung der Rahmenbe- dingungen in der Kulturpflege ausserhalb der Fiskalpolitik betrifft, hat der Bundesrat in seiner Botschaft vom 18. April 1984 zur «Eidgenössischen Kultur-Initiative» im Sinne eines kulturpolitischen Programms eine Reihe von Massnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Kultur- pflege genannt. Darunter fallen die Verstärkung der sozialen Sicherheit von Kulturschaffenden, die Vertiefung der künst- lerischen Ausbildung, die Verbesserung des Rechtsschut- zes, die gezielte und verstärkte Förderung der Organisatio- nen von Kulturschaffenden und deren Dienstleistungen sowie die Intensivierung der kulturellen Information und Dokumentation, eingeschlossen die wissenschaftliche For- schung über Kulturfragen. Durch die Verwerfung des Kultur- artikels sah sich der Bundesrat jedoch gezwungen, auf die Konkretisierung und Verwirklichung dieses Programms zu verzichten. Er muss sich deshalb vorläufig darauf beschrän- ken, seine bisherige Kulturpolitik als Ergänzung zu den Aktivitäten von Privaten, Gemeinden und Kantonen fortzu- setzen und die bisher unbestrittenen Bereiche der Kulturför- derung sorgfältig weiterzupflegen. Da jedoch die Probleme und Bedürfnisse weiterbestehen, ja sich ständig vergrös- sern, ist längerfristig ein Ausbau der kulturpolitischen Mass- nahmen des Bundes dringend erforderlich. Wie in den Regierungsrichtlinien angekündigt, will der Bundesrat gegen Ende der laufenden Legislaturperiode einen entspre- chenden Antrag unterbreiten.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates befriedigt.

88.855

Interpellation Maeder

Revision der Signalisationsverordnung. Wegweisung für Radfahrer Révision de l'ordonnance sur la signalisation routière. Indicateurs de direction pour cyclistes

Wortlaut der Interpellation vom 14. Dezember 1988 Die in der Verwaltung vorbereitete Revision der Signalisa- tionsverordnung zum SVG soll demnächst in Kraft gesetzt werden. Es ist ersichtlich, dass darin in bezug auf die Weg- weisung für Radfahrer weder den Bestrebungen und Anre- gungen einzelner Kantone (vgl. dazu insbesondere die Bemühungen des Kantons Bern für ein neues Wegwei- sungskonzept für Radfahrer) noch den interessierten Orga- nisationen der Velofahrer Rechnung getragen wird. Anstatt in Zukunft eine differenzierte Wegweisung auch für die Radfahrer zu ermöglichen, sollen sogar bisherige Wegwei- sungen, wie sie in den Städten verbreitet sind, ver- schwinden.

Der Bundesrat wird in diesem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:

  1. Ist der Bundesrat bereit, in der revidierten Signalisations- verordnung den Anliegen und Anregungen der in den Fra- gen der Wegweisung für Radfahrer aktiven Kantone und Organisationen noch Rechnung zu tragen und für die Rad- fahrer eine klar differenzierte Wegweisung zu ermöglichen? 2. Ist der Bundesrat bereit, zumindest Artikel 54 Absatz 5

und Artikel 60 der revidierten Signalisationsverordnung bis zur Abklärung besserer Möglichkeiten noch nicht in Kraft zu setzen ?

Texte de l'interpellation du 14 décembre 1988

La révision de l'ordonnance sur la signalisation routière, que l'administration a préparée en application de la loi fédérale sur la circulation routière, va entrer en vigueur prochaine- ment. Il en ressort que le législateur n'a tenu compte, s'agis- sant des indicateurs de direction pour les cyclistes, ni des efforts déployés par certains cantons et des propositions qu'ils ont émises (voir en particulier la tentative du canton de Berne de lancer un projet dans ce domaine), ni des arguments des organisations de cyclistes. Au lieu de donner la possibilité d'introduire des indicateurs de direction diffé- renciés pour les cyclistes, la révision de l'ordonnance va jusqu'à faire disparaître des villes les panneaux qu'elles avaient introduits en faveur de cette catégorie d'usagers. Le Conseil fédéral est donc invité à répondre aux questions suivantes:

  1. Est-il disposé à tenir compte, dans le cadre de la révision actuelle, des arguments et des propositions des cantons ainsi que des organisations oeuvrant activement en faveur d'indicateurs de direction pour les cyclistes, et à rendre possible l'introduction de panneaux différenciés ?

  2. Est-il pour le moins disposé à ajourner l'entrée en vigueur des nouveaux articles 54, 5e alinéa, et 60 de l'ordonnance précitée, jusqu'à ce qu'il ait déterminé si des solutions plus favorables sont envisageables?

Mitunterzeichner - Cosignataire: Günter (1)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 22. Februar 1989 Rapport écrit du Conseil fédéral du 22 février 1989

Im Vernehmlassungsverfahren hat sich die überwiegende Mehrheit der Kantone und Verbände für die Einführung eines einheitlichen roten Wegweisers für alle Radfahrerbe- lange ausgesprochen. Der rote Wegweiser erleichtert den Radfahrern beim Vorhandensein mehrerer Wegweiser die Orientierung und fügt sich gut in das Wegweiser-Farbsy- stem ein. Eine differenzierte Wegweisung mittels verschie- denfarbiger Wegweiser, wie sie z. T. aus Radfahrerkreisen vorgeschlagen wurde, dürfte zu Verwechslungen Anlass geben; denn die Farbe der Wegweiser kennzeichnet bestimmte Strassenkategorien (z. B. blaue Wegweiser ste- hen auf Hauptstrassen, grüne auf Autobahnen und Auto- strassen, weisse auf Nebenstrassen). Im weiteren ist zu beachten, dass auf dem Wegweiser «Empfohlene Route für Radfahrer» ein freies Feld vorgesehen ist, auf dem differen- zierte Angaben (z. B. Namen der Radroute, Angaben über den Streckenverlauf, Steigungen) in Form von Aufschriften oder Farbsymbolen angebracht werden können.

Anlässlich einer Besprechung dieser Angelegenheit mit der parlamentarischen Velogruppe vom 6. Oktober 1988 im Par- lamentsgebäude, an welcher u.a. der Interpellant anwesend war, wurde die neue Regelung erläutert und begründet, der von den anwesenden Parlamentariern keine nennenswerte Opposition erwachsen ist.

Aufgrund dieser Ausführungen werden die Fragen des Inter- pellanten wie folgt beantwortet:

  1. Der Bundesrat hat am 25. Januar 1989 die Aenderungen der Signalisationsverordnung beschlossen und darin die Anliegen des Interpellanten berücksichtigt: für die Radfah- rer gilt die oben umschriebene, klar differenzierte Wegwei- sung. Den Kantonen wurde eine Uebergangsfrist für die Umsignalisierung bis zum 31. Dezember 1998 eingeräumt. 2. Eine Aussetzung des Entscheides erübrigt sich.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates teilweise befriedigt.

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Interpellation Maeder Revision der Signalisationsverordnung. Wegweisung für Radfahrer Interpellation Maeder Révision de l'ordonnance sur la signalisation routière. Indicateurs de direction pour cyclistes

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Dans

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Jahr

1989

Année

Anno

Band

II

Volume

Volume

Session

Frühjahrssession

Session

Session de printemps

Sessione

Sessione primaverile

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer

88.855

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 17.03.1989 - 08:00

Date

Data

Seite

623-623

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Pagina

Ref. No

20 017 305

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Schlagwörter

signpostingcyclingroad safetyordinance revisiontransitional periodparliamentary interpellation

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the revised road-sign ordinance should be adapted to allow differentiated direction signs for cyclists.

Extrahierter Entscheid

The Federal Council maintained the revised ordinance and stated that it had already taken the interpellant's concerns into account through a clearly differentiated cycling sign system.

Extrahierte Begründung

It relied on consultation results favoring a uniform red wayfinder for cycling routes, explaining that differentiated colors could cause confusion because colors already denote road categories; route-specific details can be added on the reserved free field of the sign.

Kernrechtsfrage

Whether the entry into force of Articles 54(5) and 60 of the revised ordinance should be postponed.

Extrahierter Entscheid

The Federal Council refused postponement, stating that a suspension of the decision was unnecessary.

Extrahierte Begründung

Because the revised ordinance had already been adopted and included a transitional period for re-signposting until 31 December 1998, no deferment was needed.

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