E 22 juin 1988
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Postulat du Conseil des Etats (Affolter)
kontrolle zu den eigenen Empfehlungen, Seite 4 bis 17, hinweisen. Es kann nicht alles von einem Tag auf den anderen verwirklicht werden. Es kann auch nicht alles Erfolg bringen. Diese Aufstellung gibt uns jederzeit Aufschluss über den Stand der Dinge.
Aus den Berichten können Sie entnehmen, wie Ihre Kom- mission arbeitet und welcher Anliegen sie sich annimmt. Ich empfehle Ihnen, vom Bericht Kenntnis zu nehmen.
Angenommen - Adopté
82.951
Postulat des Ständerates (Affolter) Entwicklungshilfe. Koordination der parlamentarischen Oberaufsicht Postulat du Conseil des Etats (Affolter). Aide au développement. Coordination de la surveillance parlementaire
Schriftlicher Bericht des Büros vom 19. Mai 1988
«Das Problem der parlamentarischen Oberaufsicht über die Verwendung der Gelder für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe ist erkannt, aber nicht gelöst. Zustän- dig sind die Kommissionen für auswärtige Angelegenheiten NR und SR (entwicklungspolitische Grundsatzfragen), die Wirtschaftskommission NR und die Aussenwirtschaftskom- mission SR (handelspolitische Aspekte), die Geschäftsprü- fungs- und Finanzkommissionen inkl. Finanzdelegation NR und SR (Kontrollfunktionen).
Die notwendige Koordination in der Aufgabenerfüllung die- ser neun Gremien ist aus naheliegenden Gründen nicht gewährleistet. Ueberschneidungen sind nicht zu vermeiden. Die Büros beider Räte werden beauftragt, entweder eine der genannten Kommissionen für die Wahrnehmung der Auf- sichts- und Kontrollfunktionen als federführend zu bezeich- nen oder aus Vertretern dieser Kommissionen ein gemeinsa- mes ständiges Organ zu schaffen, dem u.a. folgende Aufga- ben übertragen werden könnten:
Ueberprüfung der Globalkonzeption des schweizerischen Beitrags an die bilaterale und multilaterale Entwicklungszu- sammenarbeit und humanitäre Hilfe,
Begutachtung ausgewählter Projekte, Programme und Aktionen der DEH,
Koordination der Aufsichts- und Kontrollfunktionen gegenüber der DEH,
Erarbeiten der Problemstellungen zuhanden der verschie- denen zuständigen Kommissionen beider Räte.«
Der Ständerat, der am 7. März 1983 die Motion in der Form eines Postulates entgegengenommen hat, teilte die Ansicht des Motionärs, dass eine verbesserte Koordination zwischen
den sich mit der Entwicklungshilfe befassenden Kommissio- nen erreicht werden soll, insbesondere eine bessere Abstim- mung der Arbeit der sich mit entwicklungspolitischen Grundsatzfragen befassenden und den Aufsichtskommis- sionen. Er war jedoch der Ansicht, dass diese Koordination durch eine bessere Zusammenarbeit der erwähnten Kom- missionen und deren Sekretariate erfolgen soll und nicht über die Schaffung von neuen Gremien bzw. Regelungen.
die Organisation der Finanzaufsicht im Bereich der DEH - die von der EFK bisher durchgeführten und geplanten Inspektionen
Möglichkeiten einer verstärkten Einflussnahme der Entwicklungshilfe auf die Flüchtlingspolitik, ein Thema, das von der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates aufgegriffen wurde und von dieser weiterverfolgt wird.
Die Finanzdelegation wird diese Koordinationssitzungen auch weiterhin organisieren, wie sie in ihrem Bericht vom 21. April 1988 bestätigt. Die Koordination funktioniert aber auch auf der Stufe der Sekretariate und durch den Aus- tausch von Protokollen und Unterlagen.
Rapport écrit du Bureau du 19 mai 1988
«Le problème que pose l'exercice, par le Parlement, de la haute surveillance sur l'utilisation des fonds mis à la disposi- tion de la coopération au développement et de l'aide huma- nitaire est connu, mais n'a pas encore été résolu. Les deux Commissions des affaires étrangères des Chambres, qui traitent les questions fondamentales de la politique en matière de développement, la Commission des affaires éco- nomiques du Conseil national et la Commission du com- merce extérieur du Conseil des Etats, qui s'occupent plus particulièrement des aspects commerciaux de la question, les deux Commissions de gestion et les deux Commissions des finances, ainsi que la Délégation des finances des deux Chambres, qui exercent des fonctions de contrôle, ont toutes des attributions dans ce domaine.
Pour des raisons faciles à comprendre, la coordination nécessaire des travaux de ces neuf commissions n'est pas assurée et on ne peut éviter que certaines tâches ne soient assumées simultanément par plusieurs d'entre elles. Les Bureaux des Chambres sont chargés soit de confier la responsabilité principale des travaux de contrôle et de sur- veillance à une de ces commissions, soit de créer un organe commun et permanent, formé de membres de ces commis- sions et qui aurait notamment pour tâche:
de procéder à l'examen de la conception globale de notre pays en matière de coopération bilatérale et multilatérale au développement et d'aide humanitaire,
de donner son avis sur des projets, des programmes et des campagnes envisagés par la Direction de la coopération au développement et de l'aide humanitaire,
PTT. Geschäftsbericht 1987
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S
de coordonner la surveillance et le contrôle des activités de cette direction,
de cerner les questions à poser aux commissions compé- tentes de chacune des Chambres.«
Le Conseil des Etats, qui, le 7 mars 1983, a adopté la motion sous forme de postulat, souhaitait, comme l'auteur de l'in- tervention, une meilleure coordination entre les commis- sions chargées de traiter les questions qui sont liées à l'aide au développement, plus particulièrement entre les commis- sions qui traitent les questions fondamentales de la politi- que en matière de développement et les commissions qui exercent des fonctions de contrôle. Le Conseil des Etats était toutefois d'avis que cet objectif devrait être atteint par une amélioration de la collaboration des commissions exis- tantes et de leurs secrétariats et non par la création de nouveaux organes ou de nouvelles réglementations.
l'organisation de la surveillance financière dans le champ d'activité de la DDA,
les inspections passées et futures du CDF,
les possibilités d'un renforcement de l'influence de l'aide au développement sur la politique en matière d'asile, thème abordé et suivi par la Commission de gestion du Conseil national.
La Délégation des finances continuera d'organiser de telles séances de coordination, ainsi qu'elle le confirme dans son rapport du 21 avril 1988. La coordination est aussi assurée au niveau des secrétariats, qui échangent procès-verbaux et autres documents.
Le président: Nous avons reçu un rapport du Bureau qui vous demande de classer le postulat.
Zustimmung - Adhésion
88.025
PTT. Geschäftsbericht 1987 PTT. Gestion 1987
Bericht des Bundesrates vom 13. April 1988 Rapport du Conseil fédéral du 13 avril 1988
Beschlussentwurf siehe Seite 59 des Berichtes Projet d'arrêté voir page 59 du rapport
Bezug bei der Generaldirektion PTT, Viktoriastrasse 21, Bern S'obtiennent auprès de la Direction générale des PTT, Viktorias- trasse 21, Berne
Beschluss des Nationalrates vom 8. Juni 1988 Décision du Conseil national du 8 juin 1988
Kündig, Berichterstatter: Die GPK hat mit Zustimmung vom Bericht des Bundesrates über die PTT Kenntnis genommen und beantragt dies auch dem Ständerat.
Verschiedene Fragen wurden im Detail angegangen, so vorab über Organisation und Reorganisation der Fernmel- dedirektionen und der Postcheckämter. Letztere werden im kommenden Herbst Gegenstand einer Besichtigung durch die GPK sein. Die Kommission konnte dabei von interessan- ten dezentralen Aufgabenlösungen im personenintensiven Telephonauskunftsdienst Kenntnis nehmen. So werden heute zum Beispiel bei Ueberlastung der Nummer 111 im Raum Zürich automatische Schaltungen nach Chur vorge- nommen. Die PTT beabsichtigen in den nächsten fünf Jah- ren, 4000 Stellen neu zu schaffen. Es scheint der GPK, dass die massiven Investitionen der PTT, die Jahr für Jahr zirka ein Drittel der Gesamterträge ausmachen, Rationalisierun gen erlauben, die zu einer Stabilisierung des Personalzu- wachses führen müssen.
Die Kommission vertritt die Ansicht, dass die PTT, von betrieblichen Ueberlegungen geleitet, alle möglichen Ratio- nalisierungen vorzunehmen haben und dass es Aufgabe des Bundesrates ist, über zweckmässige politische Dezentralisa- tionen politische Entscheide zu fällen.
Bisher konnten die Grunddaten des elektronischen Tele- phonbuches benutzerfreundlich selektiv ausgewertet wer- den. Nach Ansicht des Bundesamtes für Justiz soll diese Nutzung nun eingeengt werden und die Selektion auf Namen und Nummern beschränkt werden. Die Meinung der PTT und des Bundesamtes für Justiz klaffen noch weit auseinander. Die GPK neigt der offenen Benutzungsmög- lichkeit zu.
Besondere Bedeutung fand die beabsichtigte Verzinsung von Postcheckguthaben respektive die Einführung von Postchecklohnkonti mit Zinszahlung und Ueberzugsmög- lichkeiten. Nach Ansicht der Kommission sind vor den entsprechenden Entscheiden durch den Bundesrat noch verschiedene Fragen abzuklären und zu beantworten.
Die betriebswirtschaftlichen Fragen: Die Mischrechnung der PTT ist heute zu wenig transparent. Darin liegt die Gefahr, dass für die Deckung der Verluste, die in den sich konkur- renzierenden Bereichen eingespielt werden, schliesslich die Einnahmen der Monopolbetriebe der PTT herangezogen werden. Die Gefahr besteht besonders darin, dass die PTT in der Anfangsphase zu einer Verschlechterung des Dek- kungskapitals kommen könnten.
Die volkswirtschaftlichen Fragen: Die PTT und die Banken besorgen heute den Zahlungsverkehr als Zweigespann auf vorbildliche Art und Weise. Eine Verstärkung der Position der PTT als Monopolträger wäre nur dann gerechtfertigt, wenn der heutige Zustand nicht befriedigen könnte. Nach Auffassung von bekannten Staatsrechtlern kommt den PTT das Recht zum Einstieg ins Bankengeschäft nicht zu. Auch der Präsident der Schweizerischen Bankenaufsichtsbe- hörde hat sich unlängst in dieser Richtung geäussert. Es scheint auch, dass die Frage vorgängig genauestens abzu- klären und ebenfalls politisch zu entscheiden sein wird, wobei die Frage der Unterstellung der PTT unter das Ban-
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Postulat des Ständerates (Affolter) Entwicklungshilfe. Koordination der parlamentarischen Oberaufsicht
Postulat du Conseil des Etats (Affolter). Aide au développement. Coordination de la surveillance parlementaire
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Jahr
1988
Année
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Band
II
Volume
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Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
11
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 82.951
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 22.06.1988 - 08:00
Date
Data
Seite
362-363
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Pagina
Ref. No
20 016 597
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