Postulate on mountain housing boundaries accepted

20016444Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB)23.06.1988Granted

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The National Council considered a postulate requesting the abolition of the standard boundary for mountain regions under the housing-improvement regime and its replacement by Zone I of the livestock-culture cadastre. The Federal Council stated in writing that it was ready to accept the postulate. The postulate was therefore transmitted.

Omnilex-Regeste

Parliamentary postulate; acceptance by the Federal Council and transmission. Where the government declares itself ready to accept a postulate, the chamber may transmit it without resolving the merits of the requested legislative change.

Gesamter Gesetzestext

N 23 juin 1988

912

Postulat Hiltbrand

88.378 Postulat Schnider Wohnverhältnisse in Berggebieten. Abgrenzung Délimitation des régions de montagne

Wortlaut des Postulates vom 15. März 1988

Gemäss Artikel 2 des Bundesgesetzes über die Verbesse- rung der Wohnverhältnisse in Berggebieten vom 20. März 1970 ist für die Abgrenzung der Berggebiete der eidgenössi- sche landwirtschaftliche Produktionskataster wegleitend. In der Verordnung vom 13. Januar 1971 wird in Artikel 1a präzisiert, dass für die Abgrenzung der Berggebiete im Sinne von Artikel 2 des Bundesgesetzes die Standardgrenze des eidgenössischen landwirtschaftlichen Produktionskata- sters wegleitend ist.

Der Bundesrat wird ersucht, die in der Verordnung in Arti- kel 1a angeführte Standardgrenze aufzuheben und an deren Stelle das Berggebiet auf die Zone I des Viehwirtschaftska- tasters auszudehnen.

Texte du postulat du 15 mars 1988

Selon l'article 2 de la loi du 20 mars 1970 sur l'amélioration du logement dans les régions de montagne, la délimitation de ces régions «s'opère selon le cadastre de la production agricole».

L'article 1a de l'ordonnance du 13 janvier 1971 précise: «Pour circonscrire les régions de montagne au sens de l'article 2 de la loi, il y a lieu de s'en tenir à la limite standard prévue par le cadastre de la production agricole.»

Le Conseil fédéral est prié de lever la limite susmentionnée et d'étendre la région de montagne à la zone I du cadastre de la production animale.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Aregger, Bäum- lin Richard, Blatter, Blocher, Bühler, Bundi, Bürgi, Colum- berg, Cotti, Couchepin, Darbellay, David, Dietrich, Dormann, Engler, Etique, Fischer-Sursee, Graf, Hari, Hess Otto, Hess Peter, Hildbrand, Hösli, Humbel, Jung, Lanz, Leutenegger Moritz, Longet, Luder, Massy, Morf, Müller-Wiliberg, Neuenschwander, Nussbaumer, Paccolat, Petitpierre, Port- mann, Ruckstuhl, Rüttimann, Savary-Fribourg, Schmidhal- ter, Schwab, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Stamm, Stap- pung, Tschuppert, Wanner, Wellauer, Widrig, Wyss William, Zölch (53)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Im Jahre 1987 wurde im Auftrag des Bundesamtes für Woh- nungswesen u. a. eine Untersuchung über die Ausdehnung des Geltungsbereiches von der Standardgrenze auf die Zone I des Viehwirtschaftskatasters durchgeführt. Es zeigte sich, dass eine Mehrheit der Kantone grundsätzlich eine Ausdehnung begrüssen unter der Voraussetzung, dass auch die finanziellen Mittel erhöht werden.

Nachdem die Wohn- und Einkommensverhältnisse inner- halb der Standardgrenze und der Zone I des Viehwirtschaf- tskatasters kaum Unterschiede aufweisen, ist es nahelie- gend, dass die Bewohner in der ganzen Zone I ebenfalls in den Genuss der Bundeshilfe kommen sollten.

Die Standardgrenze reicht bereits heute teilweise in die Zone I des Viehwirtschaftskatasters hinein, und sie wird nur noch in einzelnen Fällen als Grenze für Bundesbeiträge herangezogen. Dagegen ist die Viehwirtschaftszone ein Begriff, der üblicherweise bekannter ist. Mit der neuen Abgrenzung entsteht eine klare, verständliche und zweck- mässige Grenze.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 25. Mai 1988 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 25 mai 1988 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Ueberwiesen - Transmis

88.306

Postulat Hildbrand Schlechtwetterentschädigung für Skilift- und Luftseilbahnangestellte Remontées mécaniques. Indemnisation du personnel pour cause d'intempéries

Wortlaut des Postulates vom 29. Februar 1988 Der Bundesrat wird eingeladen, Artikel 65 der Verordnung zum Arbeitslosenversicherungsgesetz (AVIV)

  1. Absatz 1 in dem Sinne abzuändern, dass die Liste der Bezugsberechtigten neu unter Buchstabe k durch die Begriffe Skilift- und Luftseilbahnangestellte, erweitert wird. Neu heisst es dann:

k. Skilift- und Luftseilbahnangestellte. Sonst keine Aenderung.

  1. Zudem sind in Absatz 2 die zwischen Klammern stehen- den Begriffe (Regen, Schnee, Kälte) um den Begriff Schnee- mangel zu erweitern.

Neu muss es heissen: « .... unmittelbar dem Wetter (Regen, Schnee, Kälte, Schneemangel) ausgesetzt sind .... ». Sonst keine Aenderung.

Texte du postulat du 29 février 1988

Le Conseil fédéral est invité à apporter les deux modifica- tions suivantes à l'article 65 de l'ordonnance sur l'assu- rance-chômage (OACI):

  1. Au 1er alinéa, inclure dans la liste des branches d'activité ayant droit à l'indemnité en cas d'intempéries, sous lettre k (nouvelle), «Remontées mécaniques».

  2. Au 2e alinéa, lettre a, ajouter dans la parenthèse, après «pluie, neige, froid» l'expression «manque de neige».

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Wintertourismus spielt in den Schweizer Alpen und vor allem im Berggebiet eine grosse wirtschaftliche Rolle. Gemeinden und private Gesellschaften sind bestrebt, die für den Wintersport geeigneten Gebiete mit einer modernen Infrastruktur auszustatten. Zur Erschliessung dienen Lufts- eilbahnen und Skilifte. Sie schaffen Arbeitsplätze und meh- ren oder ergänzen das Volkseinkommen.

Der Wintertourismus ist in starkem Masse vom Wetter abhängig. Vor allem bedarf er eines Grundstoffes, des Schnees.

Nun sind die letzten Winter, besonders der jetzt zu Ende gehende, von grossem Schneemangel überrascht worden. Die Stationen verzeichneten bedenkliche Einkommensein- bussen, weil die Gäste nicht kamen, nicht kommen konnten. Darunter litten in erster Linie die Skilift- und Luftseilbahnun- ternehmungen. In der Regel verfügen diese über einen Stock fester Angestellter. Dieser wird auch in knappen Zei- ten durchgehalten, denn wer kann schon heute Leute entlassen und sie morgen, wenn die Situation sich bessert, wieder anstellen? Die Arbeitnehmer sind auf einen sicheren Arbeitsplatz angewiesen.

Wenn aber die knappen Zeiten anhalten oder in unserem Falle Winter mit grossem Schneemangel sich folgen, so vermögen sich diese Unternehmen nicht mehr zu halten, es sei denn, sie bezögen Schlechtwetterentschädigung. Wenn

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Postulat Schnider Wohnverhältnisse in Berggebieten. Abgrenzung Postulat Schnider Délimitation des régions de montagne

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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1988

Année

Anno

Band

II

Volume

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Sommersession

Session

Session d'été

Sessione

Sessione estiva

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

14

Séance Seduta

Geschäftsnummer 88.378

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum

23.06.1988 - 08:00

Date

Data

Seite

912-912

Page

Pagina

Ref. No

20 016 444

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Schlagwörter

mountain regionshousing policycadastreparliamentary postulatetransmission

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the postulate requesting a broader mountain-region delimitation should be accepted

Extrahierter Entscheid

The Federal Council declared itself ready to accept the postulate, and it was transmitted.

Extrahierte Begründung

The proposal was based on an existing study showing broad cantonal support for an extension, provided financial resources increased, and on the view that living and income conditions in the two zones were similar.

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