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Postulat Weder-Basel
namentlich auch die Frage der Schaffung einer eidgenössi- schen Anstalt für Lufthygiene, in diesem Zusammenhang zu prüfen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat im obigen Sinne entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
88.325
Postulat Müller-Meilen Gesetze und Verordnungen. Umweltauswirkungen Lois et ordonnances. Incidences sur l'environnement
Wortlaut des Postulates vom 2. März 1988
Der Bundesrat wird eingeladen, einen Bericht über die Aus- wirkungen von umweltwirksamen Gesetzen und Verordnun- gen, insbesondere auch von Steuern, Abgaben und Subven- tionen, auf das Umweltverhalten zu erstellen. Der Bericht soll zugleich Wege aufzeigen, um durch die Revision beste- hender Rechtsgrundlagen umweltfreundliches Verhalten zu fördern und Umweltschädigungen zu verhindern.
Texte du postulat du 2 mars 1988
Le Conseil fédéral est invité à élaborer un rapport faisant apparaître les incidences sur le comportement des consom- mateurs et des entreprises, des lois et ordonnances, et notamment aussi des impôts, redevances et subventions, pouvant avoir un impact sur l'environnement. Le rapport devra en outre mettre en évidence les moyens d'encourager un comportement respectueux de l'environnement et d'em- pêcher les atteintes portées au milieu naturel, en proposant des révisions de bases légales en vigueur.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Basler, Büttiker, Eppen- berger Susi, Früh, Giger, Gysin, Loretan, Nabholz, Petit- pierre, Pidoux, Scheidegger, Schüle, Spälti, Spoerry, Zwin- gli
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Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Schweiz verfügt heute über beinahe hundert Gesetze und Verordnungen, die eine umweltpolitische Bedeutung haben. Viele wurden erlassen, als der Schutz der Umwelt noch nicht die Bedeutung hatte, die ihm heute zugemessen wird. Vor allem wurden noch zahlreiche Steuern, Abgaben und Tarife festgelegt, ohne die umweltpolitischen Auswir- kungen zu berücksichtigen. Neue Abgaben stossen zudem häufig auf Widerstand oder Ablehnung. Um so mehr drängt sich eine Durchsicht der bestehenden Gesetze und Verord- nungen aus dem Blickwinkel des Umweltschutzes auf. Sie dürfte zahlreiche Verbesserungen ermöglichen, deren Gesamtwirkung nicht zu unterschätzen ist. Ein ähnlicher Bericht der Koordinationsstelle für Umweltschutz im Kanton Bern hat auf kantonaler Ebene vielfache Verbesserungs- möglichkeiten aufgezeigt. Nicht selten würde eine Revision bestehender Gesetze neue Erlasse unnötig machen. Vor allem wäre es auch wünschbar, nach dem Erlass zahlreicher Umweltschutzbestimmungen die Rechtsverhältnisse auf eine Gesamtsicht auszurichten und Widersprüche oder Ueberschneidungen zu eliminieren.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 18. Mai 1988
Rapport écrit du Conseil fédéral du 18 mai 1988
Der Bundesrat anerkennt die Tatsache, dass unser Land über viele Gesetze und Verordnungen verfügt, die noch erlassen worden sind, ehe dem Umweltschutz der heutige Stellenwert beigemessen worden ist. Neben dem Ausarbei- ten eigentlicher Umweltschutzvorschriften ist deshalb auch das umweltfreundliche Ausgestalten bestehender Vorschrif- ten in den verschiedensten Bereichen eine wichtige Stoss- richtung der schweizerischen Umweltpolitik.
Das Anpassen bestehender Vorschriften an die Notwendig- keiten des Umweltschutzes geschieht laufend. Bei jeder Gesetzes- oder Verordnungsrevision haben die für den Umweltschutz zuständigen Dienststellen die Möglichkeit, sich im Rahmen des verwaltungsinternen Mitberichtsverfah- rens zu äussern und so den Umweltschutzstandpunkt einzu- bringen.
Angesichts dieses laufenden Anpassens und des zu erwar- tenden grossen Arbeitsaufwandes möchte der Bundesrat darauf verzichten, einen Bericht über die Auswirkungen umweltwirksamer Gesetze und Verordnungen sowie über die Wege zur Revision bestehender Rechtsgrundlagen aus- zuarbeiten. Der Frage der Auswirkungen einzelner umwelt- wirksamer Vorschriften wird aber voraussichtlich im Rah- men der interdepartementalen Arbeitsgruppe «Gesetzeseva- luation», die am 6. Oktober 1987 von Frau Bundesratin Kopp eingesetzt worden ist, Beachtung geschenkt werden. Zudem hat der Bundesrat ein Nationales Forschungspro- gramm beschlossen, das sich im besonderen mit den Wir- kungen staatlichen Handels befasst (NFP 27). Es ist durch- aus möglich, dass dieses Programm auch Wirkungen umweltbedeutsamer Erlasse untersuchen wird.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat im Sinne der obigen Ausführungen entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
87.515
Postulat Weder-Basel «Bodenhaltungs-Eier». Irreführende Bezeichnung Postulat Weder-Bâle «Oeufs d'élevage au sol». Désignation trompeuse
Wortlaut des Postulates vom 19. Juni 1987 Der Bundesrat wird ersucht, das Bundesamt für Gesund- heitswesen (BAG) zu beauftragen, unverzüglich die notwen- digen Schritte in die Wege zu leiten, um die Deklaration «Bodenhaltungs-Ei» so rasch wie möglich abzuschaffen und zu ersetzen durch den bereits im Kreisschreiben Nr. 7 des BAG vom 11. Mai 1984 enthaltenen Begriff «Hallenhal- tungs-Ei».
Texte du postulat du 19 juin 1987
Le Conseil fédéral est prié de charger l'Office fédéral de la santé publique (OFSP) de prendre immédiatement les mesures nécessaires pour que la désignation «oeufs d'éle- vage au sol» soit supprimée dans les plus brefs délais et remplacée par le terme «oeufs d'élevage en halle» déjà utilisé dans la circulaire des l'OFSP no 7 du 11 mai 1984.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Müller-Meilen Gesetze und Verordnungen. Umweltauswirkungen Postulat Müller-Meilen Lois et ordonnances. Incidences sur l'environnement
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1988
Anno
Band
II
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Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
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Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
14
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 88.325
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Datum 23.06.1988 - 08:00
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899-899
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20 016 425
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