Budget 1988. Supplément I
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N 16 juin 1988
23 Tunneln möglich und in 15 Tunneln sind Anpassungen vorgesehen. Die ganze Geschichte ist etwas teuer. Man kann alles haben, man kann die Kommunikation total haben, wenn man bereit ist zu zahlen. Die PTT sind einverstanden, dass das sehr wichtig ist, und geben sich Mühe, diese Lücke so rasch wie möglich zu schliessen. Ich denke, dass auch für Notfallübungen und Unfälle diese Kommunikation absolut notwendig ist. Wir schreiten voran in Richtung Ihrer Vorstel- lungen. Ich hoffe, man kann Ihnen bald melden: «Uebung erfüllt».
Zur Frage von Herrn Rüttimann hat Herr Columberg schon ausführlich Stellung genommen. Es waren technische Schwierigkeiten bei Lieferanten. Dieser Rückstand, Herr Nationalrat Rüttimann, ist aber weitgehend aufgehoben, oder man ist am Aufholen. Ich möchte Ihnen bestätigen, dass wir hier zielstrebig und mit grosser Priorität dieses System realisieren wollen. Es liegt aber nicht alles in unserer Hand.
Frau Nationalrätin Bär, zum Standort Schwarzenburg für die Kurzwellensender ist zu sagen, dass dieser Standort nicht «gestorben» ist. Sie wissen, dass wir in der Schweiz Pro- bleme haben, gewisse Infrastrukturanlagen zu bauen. Des- halb sollten wir das, was wir haben, nicht aufgeben. Aber der Ausbau von Schwarzenburg ist vorläufig nicht geplant. Wir müssen andere Möglichkeiten und Standorte prüfen. Sie haben die Problematik der Standortwahl angesprochen. Es gibt nicht sehr viele Möglichkeiten. Sie wissen auch, dass wir in einem Ort bereits auf erheblichen Widerstand gestos- sen sind. Trotzdem werden weitere Standorte geprüft. Resultate können wir noch keine vorweisen, und deshalb brauchen wir in Zukunft auch noch Schwarzenburg.
In bezug auf die gesundheitlichen Auswirkungen kann ich Ihnen bestätigen, dass diese gesundheitlichen Einwirkun- gen der elektromagnetischen Wellen geprüft werden. Es ist bereits eine Expertise von Professor Leuthold zu dieser Angelegenheit vorhanden. Ich muss Ihnen gestehen, ich habe diese Expertise noch nicht gelesen. Aber sie wird bei der Standortwahl berücksichtigt.
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Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit
Bundesbeschluss - Arrêté fédéral
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1 et 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes 108 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
88.028
GPK N/S. Bericht über Inspektionen 1987 CDG N/E. Rapport sur les inspections 1987
Bericht der Geschäftsprüfungskommissionen vom 6. April 1988 (88I II, 665) Rapport des Commissions de gestion du 6 avril 1988 (FF II, 649)
Antrag der Kommission Kenntnisnahme vom Bericht
Proposition de la commission Prendre acte du rapport
Präsident: Wir kommen zum Bericht über die Inspektionen im Jahre 1987. Die Geschäftsprüfungskommission bean- tragt, von diesem Bericht Kenntnis zu nehmen. - Ein anders- lautender Antrag liegt nicht vor.
Angenommen - Adopté
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
Ad 87.052
Voranschlag 1988. Nachtrag I Budget 1988. Supplément I
Botschaft und Beschlussentwurf vom 4. Mai 1988 Message et projet d'arrêté du 4 mai 1988
Fehr, Berichterstatter: Mit seiner Botschaft über den ersten Nachtrag zum Voranschlag 1988 ersucht der Bundesrat um Zahlungskredite von 301 Millionen Franken und um Ver- pflichtungskredite von 124 Millionen Franken. Diese Kredit- begehren führen zu einer Erhöhung der für 1988 budgetier- ten Gesamtausgaben des Bundes von 1,16 Prozent. Betragsmässig liegen sie über den Werten der Vorjahre, was vor allem auf die Finanzierungsbedürfnisse zur Behebung von Unwetterschäden, die Herstellung einer Sondermünze 1991 sowie die Teuerungszulage an das Bundespersonal zurückzuführen ist. Ich gehe kurz auf diese drei Positionen ein.
Zu den Unwetterschäden: Das Parlament hat in der März- Session das vom Bundesrat ausgearbeitete Konzept für die Schadenbehebung einstimmig gutgeheissen. Die hiefür erforderlichen Mittel des Bundes belaufen sich insgesamt auf rund 780 Millionen; von diesen wird nun zur Finanzie- rung der dringendsten Bedürfnisse eine erste Tranche von 192 Millionen mit dem Nachtrag I abgerufen. Ich verweise Sie für Einzelheiten auf die Seiten 4 bis 6 der Botschaft. Zur Herstellung einer Sondermünze: Auf diesen Posten entfallen 75 Millionen Franken zur Beschaffung von Fein- gold zur Herstellung einer Sondermünze im Zusammenhang mit dem Jubiläum von 1991. Der Haushalt wird dadurch nur vorübergehend belastet, da aus dem Verkaufserlös der Goldmünzen ein Prägegewinn resultieren wird. Die rechtzei- tige Vorbereitung der Münzausgabe erfordert jedoch, dass das Edelmetall bereits jetzt beschafft wird.
Zu den Teuerungszulagen an das Bundespersonal: Dieser Posten macht 13 Millionen Franken aus. Der Bundesrat hat am 14. Dezember 1987 aufgrund des massgeblichen Bun- desbeschlusses und im Rahmen des Indexstandes die Teue- rungszulage festgelegt. Sie macht etwas mehr aus, als im
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Kantonsverfassungen. Gewährleistung (GE)
Zeitpunkt der Budgetierung für den Voranschlag 1988 vor- auszusehen war.
Diese drei Bereiche: Unwetterschäden, Sondermünze, Teuerung machen 95 Prozent der Nachtragskreditbegehren aus. Die restlichen 14,5 Millionen verteilen sich auf 29 klei- nere Positionen, wobei am stärksten ins Gewicht fallen: die Entschädigung an die Geschädigten der Katastrophe von Tschernobyl mit 3 Millionen, die Uno-Friedenstruppe im Libanon mit 1,5 Millionen - ein Betrag, der departementsin- tern kompensiert wird -, ein zusätzlicher Bundesbeitrag zur Restfinanzierung des Internationalen Rotkreuzmuseums in Genf mit 1,5 Millionen und eine zusätzliche Zahlung von 1,5 Millionen an die Swisspetrol für den vorzeitigen Beginn der Tiefbohrungen Teufenthal. Die verbleibenden 6,5 Millio- nen verteilen sich auf 25 kleine Begehren.
Von den insgesamt 57 Kreditbegehren mussten deren 14 im Betrag von 93 Millionen Franken im Dringlichkeitsverfahren durch Finanzdelegation bzw. Bundesrat bereits vorzeitig freigegeben werden; Sie finden entsprechende Hinweise bei den einzelnen Positionen. Gewöhnlicher Vorschuss bedeu- tet Freigabe durch die Finanzdelegation, dringlicher Vor- schuss heisst Freigabe durch den Bundesrat.
Zu erwähnen ist schliesslich, dass von den beantragten Kreditnachträgen 294 Millionen auf eigentliche Nachtrags- kredite und 7 Millionen auf Kreditübertragungen entfallen. Die Finanzkommission beantragt Ihnen einstimmig, den Nachtragskrediten zuzustimmen.
Neben den Zahlungskrediten werden mit der vorliegenden Botschaft zehn neue Objektkredite im Betrag von insgesamt 8,5 Millionen und zehn Zusatzkredite im Umfang von 115,5 Millionen Franken anbegehrt. Auch hier fallen betragsmässig die Zusatzkredite in der Höhe von 113 Millio- nen zur Behebung der Unwetterschäden 1987 am stärksten ins Gewicht. Die Verpflichtungskredite sind im Anhang zur Botschaft auf den Seiten 22/23 im einzelnen aufgeführt. Sie halten sich, abgesehen von den Krediten für die Unwetter- schäden, in einem sehr bescheidenen Rahmen und geben seitens der Finanzkommission zu keinen Bemerkungen Anlass. Wir beantragen Ihnen, auch den Verpflichtungskre- diten zuzustimmen.
M. Frey Claude, rapporteur: Les premiers suppléments au budget sont habituellement peu élevés. En 1983, ils attei- gnaient 21 millions, en 1986: 95 millions, en 1987: 96 mil- lions. Cette année, les montants sont plus importants puis- que le Conseil fédéral demande 301,4 millions au titre des crédits de paiement et comme crédits d'engagement 123,9 millions de francs. L'ampleur des demandes de crédit de paiement provient essentiellement, d'une part, des besoins urgents de crédits destinés à la réparation des dégâts dus aux intempéries en 1987, 191,8 millions, dont les montants n'ont pu être déterminés qu'après l'approbation du budget et, d'autre part, de l'acquisition d'or fin en vue de la fabrication d'une monnaie spéciale en 1991, 75 millions de francs, pour laquelle le Conseil fédéral n'a pu prendre sa décision que le 24 février de cette année.
Quant aux crédits d'engagement, leur volume est lui aussi déterminé essentiellement par les dégâts dus aux intempé- ries qui s'élèvent à 112,8 millions, soit plus des neuf dixièmes du total des crédits d'engagement figurant dans le supplément. La délégation des finances a été appelée à se prononcer d'urgence sur les crédits pour les intempéries. Dès lors, si l'on déduit ces facteurs d'aggravation, on cons- tate que le supplément i au budget se réduit à un ordre de grandeur correspondant aux suppléments qui l'ont précédé, à savoir des crédits de paiement de 34,6 millions de francs et d'engagements de 11,1 millions. Parmi les 34,6 millions de crédits de paiement restants, on peut citer notamment 13 millions au titre de la compensation du renchérissement de 0,1 pour cent supérieur au niveau de l'indice que le Conseil fédéral a décidé d'octroyer au personnel; 4 millions de francs de crédit reportés pour la lutte et la recherche contre le SIDA; 3 millions de francs au titre des indemnités que nous avons votées pour les personnes lésées par la catastrophe de Tchernobyl; 2 millions pour des actions 30-N
internationales en faveur des forces intérimaires des Nations Unies au Liban; 1,5 million à titre de prêt à Swisspetrol, 1,5 million pour le Musée international de la Croix-Rouge à Genève.
Quant aux 11,1 millions restants en matière d'engagement, ils sont destinés entre autres aux crédits d'ouvrages sui- vants: 2 millions pour l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich, 1,733 million pour la création d'un centre d'enregis- trement pour requérants d'asile à Kreuzlingen, 1,7 million pour la construction d'un pavillon provisoire pour la division d'architecture de l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich, ainsi qu'un crédit additionnel de 2,5 millions pour des études de projets de l'état-major du groupement de l'Etat- major général.
La Commission des finances et ses sections ont examiné ce premier supplément sur la base de documents complémen- taires mis à leur disposition par le Département des finances. Elle a demandé à l'administration des finances de lui fournir un rapport intermédiaire sur les dépenses consenties à la suite des intempéries de 1987, rapport qui ne devrait nous parvenir vraisemblablement qu'à l'occasion du prochain budget de la Confédération.
C'est dans cet esprit que la Commission des finances una- nime vous propose d'approuver ce supplément I, comme l'a d'ailleurs fait, à l'unanimité, le Conseil des Etats lors de sa séance de jeudi dernier.
Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit
Bundesbeschluss - Arrêté fédéral
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und ingress, Art. 1 bis 3 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, art. 1 à 3 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfs 83 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
87.073
Kantonsverfassungen. Gewährleistung (GE) Constitutions cantonales. Garantie (GE)
Botschaft und Beschlussentwurf vom 30. November 1987 (BBI I, 249) Message et projet d'arrêté du 30 novembre 1987 (FF 1988 1, 221) Beschluss des Ständerates vom 9. März 1988 Décision du Conseil des Etats du 9 mars 1988
Herr Hess Peter unterbreitet im Namen der Petitions- und Gewährleistungskommission den folgenden schriftlichen Bericht:
Teil B
Gewährleistung der Kantonsverfassung von Genf 1. In der Volksabstimmung vom 7. Dezember 1986 haben die Stimmbürger des Kantons Genf der Aufnahme von Arti-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Voranschlag 1988. Nachtrag I Budget 1988. Supplément I
In
Dans
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
In
Jahr
1988
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
09
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
Ad 87.052
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Numero dell'oggetto
Datum
16.06.1988 - 08:00
Date
Data
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724-725
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