Interpellation Leutenegger Oberholzer
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ser Pflicht können aber Tunnellösungen nicht einfach ohne Rücksicht auf die Kosten und die Bedürfnisse des Verkehrs in Betracht gezogen werden. Die eidgenössischen Räte haben mit der Krediterteilung zur Verwirklichung der «Bahn 2000» einen Höchstbetrag festgesetzt, bis zu wel- chem die SBB finanzielle Verpflichtungen zur Ausführung dieses Projekts eingehen dürfen.
Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung zweiter Stufe werden auch die landschaftlichen Auswirkungen des Projekts und die Massnahmen zur möglichst weitgehenden Verringerung der landschaftlichen Belastung eingehend geprüft. Neben unterirdischen Linienführungen gehören hierzu weitere Massnahmen zugunsten einer landschafts- schonenden Trassierung.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates teilweise befriedigt.
87.940 Interpellation Nabholz Mutterschaftsversicherung Assurance-maternité
Wortlaut der Interpellation vom 7. Dezember 1987 Nach der Ablehnung der Kranken- und Mutterschaftsversi- cherung frage ich den Bundesrat an, was er zu unternehmen gedenkt, um die Einführung einer Mutterschaftsversiche- rung zu realisieren?
Texte de l'interpellation du 7 décembre 1987 Après le refus du projet de la Loi fédérale sur l'assurance- maladie et maternité, que pense faire le Conseil fédéral pour instaurer une assurance-maternité?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aubry, Bär, Diener, Gren- delmeier, Leutenegger Oberholzer, Stocker, Zölch (7)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 29. Februar 1988
Rapport écrit du Conseil fédéral du 29 février 1988 Bei der Auseinandersetzung über die Revision der Kranken- und Mutterschaftsversicherung haben die Gegner der Vor- lage gerade auch die Vorschläge im Bereich der Mutter- schaftsversicherung kritisiert. Das Abstimmungsergebnis lässt den Schluss zu, dass das Volk eine Mutterschaftsversi- cherung in der von Bundesrat und Parlament angestrebten Art nicht wünscht. In Frage käme wahrscheinlich höchstens eine Lösung, bei welcher sich der Anspruch auf Leistungen auf Mütter bzw. Familien mit geringen eigenen finanziellen Mitteln beschränkt.
Unter Berücksichtigung des Ergebnisses der Volksabstim mung vom 6. Dezember 1987 und mit Rücksicht auf die übrigen Revisionsbestrebungen im Bereich der Sozialversi- cherungen hat eine neue Vorlage zur Mutterschaftsversiche- rung für den Bundesrat jedoch nicht die erste Priorität.
Diese Haltung lässt sich auch deshalb verantworten, weil im Bereich des Schutzes der Mutterschaft auch die Kantone tätig werden können und einzelne Kantone (ZG, SH, SG) bereits entsprechende Leistungen kennen.
Abstimmung - Vote
Für den Antrag auf Diskussion offensichtliche Mehrheit Minderheit
Dagegen
Präsident: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bun- desrates nicht befriedigt.
87.949
Interpellation Leutenegger Oberholzer Luftreinhalte-Verordnung. Verkehrsbeschränkende Massnahmen Ordonnance sur la protection de l'air. Mesures applicables au trafic
Wortlaut der Interpellation vom 10. Dezember 1987 Die Luftreinhalteverordnung beinhaltet in Artikel 33 für den Fall übermässiger Immissionen die Möglichkeit zum Erlass verkehrsbeschränkender Massnahmen. Aufgrund der aku- ten, bedrohlichen Luftvergiftung wird bei der Bevölkerung der Ruf nach Erlass von Verkehrsbeschränkungen immer grösser. Es besteht aber eine grosse Unsicherheit in bezug auf diesbezügliche Konsequenzen der Kantone bzw. Ge- meinden.
Zur Klärung des Sachverhalts ersuche ich deshalb den Bun- desrat um Beantwortung folgender Fragen:
Welcher Art sind die verkehrsbeschränkenden Massnah- men, die gemäss Artikel 33 der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) von den Kantonen bzw. Gemeinden zur Bekämpfung übermässiger Immissionen angeordnet werden können? 2. Wer hat die Kompetenz zum Erlass verkehrsbeschränken- der Massnahmen: a. auf Nationalstrassen; b. Kantonsstras- sen; c. Gemeindestrassen; bei b. und c. differenziert nach Strassen, die dem Durchgangsverkehr und solchen, die nicht dem Durchgangsverkehr dienen?
Welche Bundesgesetze sind für den Erlass derartiger Verkehrsbeschränkungen massgebend?
Können die Kantone bei übermässigen Immissionen regional beschränkte, flächendeckende Fahrverbote er- lassen?
Wenn ja: Wie müssen diese signalisiert werden? Generell oder bei jeder einzelnen Strasse?
Wenn nein: Wem steht diese Kompetenz zu?
Texte de l'interpellation du 10 décembre 1987
L'ordonnance sur la protection de l'air prévoit, à son arti- cle 33, la possibilité de prendre des mesures restreignant le trafic en cas d'immissions excessives. En raison de la pollu- tion grave et menaçante de l'air, la population attend formel- lement que des restrictions de ce genre soient ordonnées. Or ni les cantons, ni les communes ne connaissent avec précision leurs compétences en la matière.
Afin d'élucider ce problème, je demande au Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes:
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Nabholz Mutterschaftsversicherung Interpellation Nabholz Assurance-maternité
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1988
Année
Anno
Band
I
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 87.940
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
18.03.1988 - 08:00
Date
Data
Seite
461-461
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Pagina
Ref. No
20 016 249
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