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Autobahn-Zollanlage in Bardonnex GE. Neubau
Zwölfte Sitzung - Douzième séance
Mittwoch, 16. März 1988, Vormittag Mercredi 16 mars 1988, matin
8.30 h
Vorsitz - Présidence: Herr Reichling
87.054
Autobahn-Zollanlage in Bardonnex GE. Neubau Bureau de douane autoroutier à Bardonnex GE. Construction
Botschaft und Beschlussentwurf vom 26. August 1987 (BBI III, 228) Message et projet d'arrêté du 26 août 1987 (FF III, 219) Beschluss des Ständerates vom 1. Dezember 1987 Décision du Conseil des Etats du 1er décembre 1987
Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Wellauer, Berichterstatter: Am 4. Oktober hat das Parlament ein Abkommen mit Frankreich über den Autobahnzusam- menschluss zwischen Bardonnex GE und Saint-Julien-en- Genevois genehmigt. Dieses Uebereinkommen ist am 1. April 1986 in Kraft getreten und beinhaltet unter anderem auf schweizerischem und französischem Gebiet die Bauten, Plätze und Einrichtungen, die der Abwicklung der Grenzfor- malitäten dienen. Das Autobahnteilstück N 1a, das letzte, rund 10 km lange Teilstück der N 1 im Kanton Genf, führt ab Flughafen Cointrin - die Stadt Genf westlich umfahrend - an die französisch-schweizerische Landesgrenze bei Bar- donnex und verbindet die N 1 mit dem französischen Auto- bahnnetz. Es soll anfangs 1991 dem Verkehr übergeben werden. Auf diesen Termin sind auch die für die Grenzabfer- tigung notwendigen Bauten und Anlagen fertigzustellen. Der neue Grenzübergang liegt am Schnittpunkt mehrerer Europastrassen. Es wird ihm deshalb eine überregionale Bedeutung zukommen. Es ist an diesem neuen Grenzüber- gang mit bedeutendem Reisenden- und Warenverkehr zu rechnen. Die neue durchgehende Autobahnverbindung wird aber voraussichtlich andere wichtige Grenzübergänge im Kanton Genf entlasten.
Zum Projekt: Die Autobahnzollanlage ist im Grundsatz als Gemeinschaftszollanlage geplant. Aus topographischen Gründen war aber der Bau einer gemeinsamen Zollanlage nicht oder nur mit sehr hohen Fundationskosten möglich. Aus diesem Grunde baut jeder Staat seinen Anlageteil auf eigenem Hoheitsgebiet. Dies verhindert aber nicht eine gegenseitige Abstimmung der Betriebsabläufe. So werden zum Beispiel im Handelswarenverkehr die Zolldienste zusammengelegt: die Ausfuhrabfertigung des Ausgangs- staates erfolgt in der Zollanlage des Eingangsstaates. Dadurch kann das Zollverfahren vereinfacht und der Last- wagenverkehr beschleunigt werden. Der Reisendenverkehr hingegen wird in beiden Verkehrsrichtungen getrennt abge- fertigt.
Die Kosten für die neue Zollanlage werden auf 23,8 Millio- nen Franken veranschlagt. Die Kosten für den Landerwerb und den Bau der Aussenanlagen wie Stauräume, Zollhöfe und Parkplätze von insgesamt 21,5 Millionen Franken gehen zulasten der Nationalstrassenrechnung und bilden somit nicht Gegenstand dieser Botschaft. Im Hinblick auf die
Bestrebungen, bis 1992 einen einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum mit freiem Binnenmarkt zu errichten, muss man sich die Frage stellen, ob es heute, vier Jahre vorher, noch vertretbar ist, insgesamt über 40 Millionen Franken für eine neue Zollanlage zu investieren. Diese Frage muss ein- deutig mit ja beantwortet werden. Der Aufgabenbereich der Zollorgane beschränkt sich nicht nur auf die Erhebung der Zölle, Zollzuschläge und anderer Abgaben wie Strassenver- kehrsabgaben, Wust usw. Auch wenn die Schweiz nicht Mitglied der EG wird, sind bei einer Annäherung an den gemeinsamen Markt den Zoll- und Grenzwachtorganen auch in Zukunft wichtige Aufgaben übertragen.
Der Bundesrat erwähnt auf Seite 3 der Botschaft die wich- tigsten Aufgaben: wie Vollzug der zoll- und handelspoliti- schen Vereinbarungen; Kontrolle des Warenverkehrs, zum Beispiel unter den Aspekten der Lebensmittelkontrolle, des Kampfes gegen den Drogenschmuggel, des Tier-, Arten- und Pflanzenschutzes sowie Ueberwachung der Grenze, um allgemeine Polizeiaufgaben wahrzunehmen, unter den Aspekten der inneren und äusseren Sicherheit, der Asylpoli- tik und anderem mehr.
Für den Betrieb des neuen Grenzüberganges wird mit einem Personalbestand von 55 Personen gerechnet. 25 Beamte können von anderen Zollämtern im Raume Genf nach Bar- donnex versetzt werden. Der Mehrbedarf von 30 Beamten soll nach Massgabe der tatsächlichen zukünftigen Verkehrs- entwicklung anbegehrt werden. In der Botschaft Ziffer 47 wird darauf hingewiesen, dass für die zusätzlichen Grenz- wachtbeamten Dienstwohnungen bereitzustellen sind. In Genf besteht - unabhängig vom neuen Grenzübergang - ein grosser Nachholbedarf für Dienstwohnungen. Dieser soll durch den Bau von Wohnhäusern auf zolleigenen Grund- stücken und den Kauf von Liegenschaften gedeckt werden. Für diese Projekte wird dieses Jahr dem Parlament eine separate Botschaft vorgelegt. Allerdings ist jetzt schon fest- zustellen, dass die in der Botschaft erwähnten 7,5 Millionen Franken zu korrigieren sind. Die neuesten Planungszahlen liegen in der Grössenordnung von 15 Millionen Franken. Zu den Kommissionsberatungen: Der Gesamteindruck des Projektes wird als gut bewertet. Die vorgesehene Gestaltung verdient ein Lob. Der im Kostenvoranschlag ausgewiesene Kubikmeterpreis von 545 Franken schien uns hoch. Wir mussten uns aber von den Fachorganen belehren lassen, dass es sich für Bauten in Genf um einen durchaus norma- len Preis handelt. Die Anlage eines Schiesskellers mit Judo- raum im Untergeschoss gab bezüglich der Notwendigkeit und der Kosten von 2,4 Millionen Franken zu einigen Bemer- kungen Anlass. Wir liessen uns aber überzeugen, dass gerade für Genf ein solcher Ausbildungsraum für die Grenz- wache eine absolute Notwendigkeit darstellt. Es sei nur auf verschiedene Zwischenfälle im Gelände hingewiesen, bei denen Grenzwächter angeschossen wurden und zum Teil lebenslänglich behindert sein werden. Eine eigene Schiess- anlage bietet vor allem betriebliche Vorteile. Sie steht den Grenzwachtorganen zur Verfügung, wenn es in personeller und zeitlicher Hinsicht am günstigsten ist. Zudem müssen die Grenzwächter keine grossen Distanzen zum Ausbil- dungsplatz zurücklegen. Bei der Kostenabwägung ist auch zu berücksichtigen, dass im Zollkreis Genf 260 Grenzwäch- ter im Dienst stehen und regelmässig auszubilden sind.
In der Kommission wurde die Frage der Gleichbehandlung des Strassen- und Schienenverkehrs bei der Zollabfertigung aufgeworfen. Die Zollorgane sind bemüht, auch beim Schie- nenverkehr die Zollverfahren zu vereinfachen und weiter zu straffen, um bei der Zollabfertigung im Strassen- und Schie- nenverkehr gleich lange Spiesse zu schaffen. Für die manchmal etwas schleppende Zollabfertigung beim Schie- nenverkehr können jedoch nicht die Zollorgane und die Zollbeamten verantwortlich gemacht werden. Die Gründe. liegen an anderen Orten.
Ihre vorberatende Kommission beantragt Ihnen einstimmig, auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbeschluss zu- zustimmen.
Ich darf Ihnen gleichzeitig auch mitteilen, dass die Fraktion der CVP diesem Beschluss zustimmt.
Bureau de douane autoroutier à Bardonnex. Construction
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N 16 mars 1988
M. Frey Claude, rapporteur: L'Europe libéralise progressive- ment ses échanges et, pourtant, la construction de nou- velles installations douanières reste nécessaire. L'adminis- tration des douanes est, en effet, chargée d'appliquer plus de 140 lois et ordonnances relevant de tous les départe- ments. Aujourd'hui, nous sommes saisis d'un message concernant le bureau de douane de Bardonnex; ces pro- chaines années, d'autres demandes de crédit nous serons adressées; citons les passages frontaliers suivant: Rheinfel- den, Kreuzlingen, St. Margreten, Bâle-St-Louis ainsi que Stabio et la région de Ponte Tresa.
Le projet de plateforme douanière de Bardonnex est situé à l'extrémité sud du canton de Genève, le long de l'axe auto- routier européen nord-sud, déjà ininterrompu sur plus de 2500 km. La mise en service de ce tronçon de la N 1a interviendra au début de 1991. Les installations douanières devront accueillir le trafic commercial et celui des voya- geurs. En moyenne journalière, les estimations portant sur l'évolution du trafic sont les suivantes, pour la sortie de notre pays: 230 camions en 1986, 330 en 1992 et 440 en l'an 2000; ainsi que 6200 voitures en 1986, 8500 en 1992 et 10 030 en l'an 2000. Pour l'entrée en Suisse, on prévoit la progression suivante: 120 camions en 1986, 170 en 1992 et 230 en l'an 2000; ainsi que 5800 voitures en 1986, 8000 en 1992 et 9440 en l'an 2000.
Au vu de ces chiffres, des voix se sont élevées au sein de notre commission pour demander que l'on veille à favoriser le passage à la frontière par le rail. Des assurances formelles nous ont été données, quant à un traitement équitable du rail et de la route. Notre commission salue particulièrement l'organisation d'un concours d'architecture; le projet retenu est bon et il se signale notamment par la qualité de son implantation dans le site. Il n'en reste pas moins qu'il coûte cher: 545.50 fr./m3 pour le bâtiment principal et plus de 700 fr./m3, soit 2,4 millions de francs, pour les seules installa- tions de tir et de judo, nécessaires à l'instruction du person- nel. Ces coûts de construction correspondent cependant à la moyenne de ceux pratiqués sur la place de Genève.
Le crédit demandé s'élève à 23,8 millions de francs. Confor- mément à la convention passée en 1981 entre les Départe- ments fédéraux de l'intérieur et des finances, les frais d'ac- quisition de terrain et de création des aires d'attente, des places de stationnement et des espaces verts, sont à la charge des routes nationales. Pour Bardonnex, cet investis- sement s'élève à 21,5 millions de francs. Cette somme ne fait donc pas l'objet du présent crédit. Les charges annuelles d'entretien sont estimées à 170 000 francs; il faudra vraisem- blablement y ajouter les traitements d'une trentaine de fonc- tionnaires supplémentaires.
Votre commission vous recommande à l'unanimité d'accep- ter l'arrêté qui nous est proposé, comme l'avait fait en décembre dernier le Conseil des Etats.
Präsident: Die Fraktion der Schweizerischen Volkspartei lässt mitteilen, dass sie der Vorlage zustimmt.
M. Savary-Vaud: Le groupe radical est favorable à la réalisa- tion d'un bureau de douane autoroutier à Bardonnex et votera bien entendu le crédit d'ouvrage de 23,8 millions, nécessaire à sa construction.
Cette réalisation est indispensable. Il n'est en effet pas concevable de relier des autoroutes internationales sans faciliter le passage à la frontière.
Le projet qui nous est soumis peut être qualifié de bon. Il s'intègre parfaitement dans le paysage et a été conçu pour faciliter le contrôle sans trop perturber le trafic. Grâce aux bonnes relations entretenues avec les autorités françaises, les bureaux de douane de ce pays seront construits à proximité, ce qui permettra une excellente collaboration. Par exemple, le secteur dédouanement des marchandises est conçu comme «installation à contrôles nationaux juxta- posés».
Seul le coût élevé de la construction est sujet à discussion. Des explications nous ont été fournies et nous admettons que le prix du mètre cube correspond ou est inférieur,
même, à d'autres réalisations de ce genre faites ces der- nières années dans le canton de Genève.
En revanche, nous admettons difficilement les quelques 3 millions nécessaires à la construction du stand de tir et de la salle de judo. Il faut bien entraîner tous les porteurs d'arme à feu, mais est-il indispensable de réaliser quelque chose d'aussi coûteux? Nous osons espérer que ce poste sera allégé, ou en tout cas que ces installations seront utilisées au maximum.
C'est dans cet esprit que nous accepterons le crédit d'ou- vrage.
Günter: Die LdU-EVP-Fraktion stimmt der Vorlage ohne grosse Begeisterung zu. Vier Bemerkungen dazu:
Man investiert mit dieser Vorlage unter anderem massiv in eine Verbesserung der Zollabfertigung des Güterverkehrs auf der Strasse. Unsere Fraktion ist der Meinung, dass der Bund seine Aufmerksamkeit in vermehrtem Masse auch der Verbesserung der Güterabfertigung an der Grenze bei der Bahn zuwenden sollte. Es ist für uns unverständlich, dass dort, wo eine staatliche Bahn mit einer anderen staatlichen Bahn zusammentrifft, wo zwei Zollbehörden befreundeter Staaten zusammentreffen, die Zollabfertigung wesentlich länger dauert als in jenem Fall, in dem sich jemand privat der Grenze nähert bzw. eine Firma ihre im Lastwagen trans- portierten Güter abgefertigt haben will. Wir sind der Mei- nung, dass es Pflicht und Aufgabe unserer Regierung und der Regierungen der umliegenden Staaten wäre, dafür zu sorgen, dass die Güter der Bahn an der Grenze mindestens so rasch abgefertigt werden wie die Güter, die per Lastwa- gen an die Grenze kommen. Das muss doch gesagt werden, wenn derart viel Geld in die Verbesserung einer Strassen- Zollanlage investiert werden soll. Herr Bundespräsident Stich hat uns in der Kommission versichert, dass wir mit diesem Wunsch eine offene Tür zu Kleinholz verarbeiteten und dass der Bund diesbezüglich handeln würde. Wir hof- fen, dass es ihm auch gelingen wird.
Die zu bewilligende Anlage hat eine mit Gas und Oel betriebene Heizung, eine Kombinationsheizung. Als ich das zum ersten Mal gelesen habe, war ich darüber sehr erfreut. Ich dachte: Jetzt endlich richtet der Bund einen Gasmotor mit einer Wärmekraftkoppelung ein und deckt dann den allfälligen Spitzenbedarf mit Oel. Wir haben uns dann genauer erkundigt, und zu meiner Enttäuschung ist das nicht der Fall. Es wird gar kein Gasmotor eingerichtet, sondern geplant ist lediglich eine bivalente Heizung mit Gas und Oel. Ich meine, da hat das Projekt versagt. Wenn man weiss, wie hoch der Strombedarf dieser Anlage sein wird, wenn wir alle schon zigmal gesagt haben, der Bund solle im Energiebereich Pilotanlagen einrichten, und wenn der Gas- anschluss schon vorhanden ist - und somit die Möglichkeit zur Betreibung eines Gasmotors -, hätte man wirklich ein Mehreres investieren sollen, vor allem wenn Geld für Judo- keller, Schiesskeller und derartige Dinge vorhanden ist. Ich will damit nicht gegen die Vorlage opponieren, aber hier hat man eine gute Gelegenheit verpasst.
Wenn wir heute zustimmen, möchten wir uns dann nicht bei der Abstimmung über die Kleeblatt-Initiative vorhalten lassen, dass die Autobahn Avenches-Yverdon gebaut wer- den müsse, weil die Autobahnen jetzt zusammengeschlos- sen seien. Wenn wir diesem Geschäft zustimmen, dann, um die Stadt Genf und ihre Vororte zu entlasten, aber sicher nicht, um ein Präjudiz zu schaffen und eine Begründung zu bieten, die umstrittenen Teilstücke der N 1 doch noch durchzuziehen.
Uns hat der hohe Preis der Anlage erstaunt. Wenn Sie zusammenzählen, was aus der Nationalstrassenrechnung an dieses Projekt geht, nämlich 21,5 Millionen, plus der Kredit, den wir heute aus Steuermitteln bewilligen, nämlich 23,8 Millionen, kostet die ganze Anlage über 45 Millionen Franken.
Es würde mich interessieren, ob die Franzosen am Schluss dem Staat auch eine so hohe Rechnung präsentieren wol- len. Jedenfalls haben wir offenbar genügend Geld, nicht zuletzt aus der Nationalstrassenrechnung. Die Kommission
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Internationaler Währungsfonds. Bundesbeschluss
hat darüber diskutiert, ob man zulasten der Nationalstras- senrechnung mehr verrechnen sollte. Wir waren der Mei- nung gewesen, man hätte das tun sollen. Aber die Vereinba- rung wurde schon vor langer Zeit geschlossen, so dass es keinen Sinn hat, daran rütteln zu wollen, die Vorlage würde damit nämlich stark verzögert. Zusammengefasst: Wir schla- gen Ihnen vor - wenn auch ohne grosse Begeisterung -, diesem Geschäft zuzustimmen.
Präsident: Die liberale Fraktion lässt mitteilen, dass sie der Vorlage zustimmt.
Bundespräsident Stich: Ich danke Ihnen für die gute Auf- nahme dieses Projektes. Auch wenn man in Europa 1992 ein Europa ohne Grenzen machen möchte, so werden wir trotz- dem Grenzen und auch Grenzkontrollen beibehalten. Man muss sich auch bewusst sein, dass an der Grenze insgesamt etwa 150 verschiedene Gesetze und Verordnungen ange- wendet werden müssen. Das wird auch nachher so ein. Deshalb sind wir darauf angewiesen, dass wir hier eine zweckdienliche Anlage errichten können.
Die Bemerkungen, die gemacht worden sind, sind in der Kommission samt und sonders auch schon diskutiert wor- den. Ich glaube deshalb nicht, dass es nötig ist, im einzelnen noch einmal Antwort zu geben. Es ist selbstverständlich, dass wir versuchen, für die Schiene wie für die Strasse möglichst gute und möglichst rasche Zollabfertigungen zu erreichen.
Zu den Pilotanlagen für Wärmekraftkoppelungen: Es ist in der Kommission bereits dargelegt worden, dass der Bund zwar Wärmekraftkoppelungs-Pilotanlagen macht. Das heisst nicht, dass er sie bei jedem Bauvorhaben schon jetzt ein- setzt. Das kann es nicht bedeuten, sonst wären es keine Pilotanlagen mehr. Man möchte zuerst einmal mit den Pilot- anlagen, die man baut, Erfahrungen sammeln.
Das sind die wichtigsten Punkte, zu denen man hier noch Stellung nehmen kann. Die Anlage ist nötig. In bezug auf die Abgrenzung zu Nationalstrassenkrediten ist eine Vereinba- rung schon vor sehr langer Zeit getroffen worden. Es wäre wenig sinnvoll, heute wieder darüber zu diskutieren und einen neuen Streit über die Verteilung dieser Gelder zu entfachen.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1 - 3 Titre et préambule, art. 1 - 3
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes
114 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
86.562
Interpellation Grassi Autokolonnen vor Zollämtern Interpellanza Grassi Colonne di autoveicoli ai valichi doganali Interpellation Grassi Passage de véhicules automobiles aux postes de douane
Siehe Jahrgang 1986, Seite 2075 - Voir année 1986, page 2075
Präsident: Die Interpellation ist im schriftlichen Verfahren behandelt worden. Herr Grassi hat Gelegenheit, zu erklären, ob er von der Antwort des Bundesrates befriedigt ist.
Grassi: Ich bin von der Antwort des Bundesrates nicht befriedigt: Sie geht nicht umfassend auf die Problematik ein und schlägt keine Lösungen vor. Ich beantrage daher Dis- kussion.
Präsident: Herr Grassi beantragt Diskussion über die Inter- pellation.
Abstimmung - Vote
Für den Antrag auf Diskussion offensichtliche Mehrheit
Präsident: Ich beantrage Ihnen, die Diskussion auf heute abend zu verschieben, also Aufnahme in die graue Liste. - Sie sind mit der Verschiebung einverstanden.
87.072
Internationaler Währungsfonds. Verlängerung des Bundesbeschlusses Fonds monétaire international. Prorogation de l'arrêté fédéral
Botschaft und Beschlussentwurf vom 25. November 1987 (BBI 1988, Seite 617) Message et projet d'arrêté du 25 novembre 1987 (FF 1988 1, année 1988, page 584)
Antrag der Kommission Eintreten
Antrag Zbinden Hans Nichteintreten
Antrag Ruf Nichteintreten
Proposition de la commission Entrer en matière
Proposition Zbinden Hans Ne pas entrer en matière
Proposition Ruf Ne pas entrer en matière
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Autobahn-Zollanlage in Bardonnex GE. Neubau Bureau de douane autoroutier à Bardonnex GE. Construction
In
Dans
In
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Jahr
1988
Année
Anno
Band
I
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
12
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 87.054
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 16.03.1988 - 08:30
Date
Data
Seite
319-321
Page
Pagina
Ref. No
20 016 187
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