Motion Uchtenhagen
1430
N
9 octobre 1987
dieser Lastwagen im Einzelfall - ob sie unseren technischen Anforderungen entsprechen, nach unserer Gesetzgebung müssen sie das ja - wäre nicht praktikabel. 2000 Camions pro Tag zu kontrollieren, wäre aus zeitlichen und personel- len Gründen nicht möglich.
Wir rechnen damit, dass wir Ende Oktober die künftige Entwicklung N 2 Reusstal-Leventina auch in zeitlicher Hin- sicht beurteilen können und dass wir schrittweise Entlastun- gen in Dienst stellen können, welche das Problem an der San-Bernardino-Route entschärfen. Solange müssen sich aber Bündner und St. Galler gedulden und Solidarität üben.
Fierz: Ich danke für die väterliche Ermahnung. Ich kenne diese Transversalenpläne. Herr Schmidhalter kann Ihnen auch bestätigen, dass ich selbst Detailfragen über Tunnel- profile des Simplons mit ihm besprochen und Vorschläge dazu eingebracht habe.
In der Interpellationsantwort fehlt der Hinweis, dass die Gotthardroute permanent in Gefahr ist. Eigentlich hätte ich gerne gelesen, dass man sich in dieser Situation weiterrei- chende Gedanken machen muss. Zudem wurde laut Presse- berichten und gemäss persönlicher Erfahrung ein Versteck- spiel mit diesen Informationen getrieben. Das wurde von verschiedener Seite öffentlich und unwidersprochen bestä- tigt.
Bundesrat Schlumpf: Herr Fierz, ich nehme Ihre Erklärung selbstverständlich entgegen - im Alter wird man ohnehin mildtätig, und als Bergler ist man das ja «einewäg». Ich habe mir aber notiert, dass Sie gesagt haben: «Oder wählt der Bundesrat weiterhin den Weg der. Verdrängung?» Das hat mich «auf die Palme gebracht», weil ein Bundesrat den Weg der Verdrängung nicht wählt.
Le président: Monsieur l'interpellateur est-il satisfait? - Monsieur Giudici est partiellement satisfait, cette interpella- tion est ainsi liquidée.
Am 12. Dezember 1986 reichte Frau Nationalrätin Christi- nat eine parlamentarische Initiative ein, mit welcher sie eine Aenderung des Arbeitsgesetzes verlangt, wonach der Mut- terschaftsurlaub 16 Wochen dauert, wovon mindestens 10 Wochen nach der Geburt bezogen werden müssen.
Die Kommission für soziale Sicherheit befasste sich an ihren Sitzungen vom 6. Mai und 26. August 1987 mit dieser Initiative. Dabei stellte sie fest, dass die Initiative einen engen Zusammenhang mit dem von den eidgenössischen Räten im Rahmen der Revision des Krankenversicherungs- gesetzes beschlossenen Mutterschaftstaggeld hat. Gegen diese Revision ist nun aber bekanntlich das Referendum ergriffen worden und zustande gekommen; die Volksab- stimmung findet am 6. Dezember 1987 statt. Die Kommis- sion erachtet es nicht als sinnvoll, über die parlamentarische Initiative zu entscheiden, bevor der Ausgang dieser Abstim- mung bekannt ist.
Antrag der Kommission
Die Kommission für soziale Sicherheit beantragt Ihnen des- halb, die Frist für die Einreichung ihres Berichtes, welche gemäss Artikel 21ter Absatz 1 des Geschäftsverkehrsgeset- zes in der Herbstsession 1987 abläuft, bis zur Frühjahrsses- sion 1988 zu verlängern und das Geschäft im Rat erst dann zu behandeln.
Proposition de la commission
C'est pourquoi la Commission de la sécurité sociale vous propose de prolonger jusqu'à la session de printemps 1988 le délai qui lui est imparti pour vous présenter son rapport, délai qui, selon l'article 21ter, 1er alinéa, de la loi sur les rapports entre les conseils, serait échu à la session d'au- tomne 1987. Le Conseil pourrait ensuite traiter cet objet.
Angenommen - Adopté
87.466
Motion Uchtenhagen BVG. Berücksichtigung der Teilzeitbeschäftigten LPP. Régime des salariés à temps partiel
Wortlaut der Initiative vom 12. Dezember 1986
Gestützt auf Artikel 21bis des Geschäftsverkehrsgesetzes und Artikel 27 des Geschäftsreglementes des Nationalrates reiche ich folgende Initiative in der Form des ausgearbeite- ten Entwurfes ein: Arbeitsgesetz (822.11) Art. 35 Abs. 2 (neu) Der Mutterschaftsurlaub dauert 16 Wochen, wovon minde- stens 10 Wochen nach der Geburt bezogen werden müssen.
Texte de l'initiative du 12 décembre 1986
Conformément à l'article 21bis de la loi sur les rapports entre les conseils et à l'article 27 du règlement du Conseil national, je dépose l'initiative individuelle suivante sous la forme d'un projet rédigé de toutes pièces:
Loi fédérale sur le travail (822.11)
Art. 35, 2e al. (nouveau)
Le congé maternité est de 16 semaines dont 10 semaines au moins après l'accouchement.
Herr Leuenberger-Solothurn unterbreitet im Namen der Kommission für soziale Sicherheit den folgenden schriftli- chen Zwischenbericht:
Wortlaut der Motion vom 17. Juni 1987
Der Bundesrat wird eingeladen, die nötigen gesetzlichen Aenderungen vorzuschlagen, die eine bessere Berücksichti- gung der Interessen von Teilzeitbeschäftigten und Kleinver- dienern bei der beruflichen Vorsorge gewährleisten würden. Das Berufliche Vorsorge-Gesetz wäre dahingehend zu ändern, dass
die Grenzbeträge des koordinierten Lohnes proportional zum Beschäftigungsgrad festgesetzt werden;
der untere Grenzbetrag die Höhe eines halben Jahresloh- nes nicht übersteigen darf.
Texte de la motion du 17 juin 1987
Le Conseil fédéral est chargé de proposer une révision de la loi qui permette de mieux tenir compte, pour ce qui est de la prévoyance professionnelle, des intérêts des salariés travail- lant à temps partiel ou ayant un bas revenu.
La loi sur la prévoyance professionnelle devrait être modi- fiée comme il suit:
fixer les montants-limites du salaire coordonné propor- tionnellement au degré d'activité;
le montant-limite inférieur ne doit pas être supérieur à la moitié du salaire annuel.
86.239
Parlamentarische Initiative (Christinat) Schutz der schwangeren Frauen und Mütter Initiative parlementaire (Christinat) Protection des femmes enceintes et des mères
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Parlamentarische Initiative (Christinat) Schutz der schwangeren Frauen und Mütter Initiative parlementaire (Christinat) Protection des femmes enceintes et des mères
In
Dans
In
Jahr
1987
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
14
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
86.239
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 09.10.1987 - 08:00
Date
Data
Seite
1430-1430
Page
Pagina
Ref. No
20 015 750
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.