Weltausstellung in Brisbane (Australien) 1988
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Weltausstellung in Brisbane (Australien) 1988 Exposition universelle de Brisbane (Australie) 1988
Botschaft und Beschlussentwurf vom 18. Februar 1987 (BBI I, 801) Message et projet d'arrêté du 18 février 1987 (FF I, 789)
Antrag der Kommission Eintreten und Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission Entrer en matière et adhérer au projet du Conseil fédéral
Affolter, Berichterstatter: Von den beiden Geschäften, die ich Ihnen namens der aussenpolitischen Kommission vorzu- tragen habe, hat der erbetene Verpflichtungskredit von rund 10 Millionen Franken für die Teilnahme der Schweiz an der Spezialweltausstellung in Brisbane (Australien) weit weniger Begeisterung hervorgerufen als die nachfolgende zweite Vorlage.
Es steht zwar ausser Frage, dass wir als Fremdenverkehrs- land die Präsenz der Schweiz auch in fernen Landen markie- ren müssen und dass Australien auch für unsere Exportin- dustrie von gewisser Bedeutung ist. Auf der Liste unserer Abnehmerländer steht Australien an achtzehnter Stelle. Die eher rosigen Schilderungen der Zukunftsaussichten in Tou- rismus, Warenverkehr und gar Kulturaustausch in der bun- desrätlichen Botschaft über Australien und die dortige Aus- stellung vermögen aber nach Meinung der Mehrheit unserer Kommission einer realistischen Betrachtungsweise kaum standzuhalten. So wurde der Propagandaeffekt der im Pavil- lon vorgesehenen Skipiste mit künstlichem Schnee als für den schweizerischen Wintertourismus eher bescheiden ein- gestuft. Wie kulturelle Akzente zu setzen sind, darüber herr- schen nach den erhaltenen Auskünften eher noch vage Vorstellungen. Die im Verpflichtungskredit enthaltene Reserve von 1,4 Millionen Franken für Unvorhergesehenes, also rund 17 Prozent des Gesamtkredites, wurde als reich- lich hoch dotiert betrachtet.
Die in den Kommissionsberatungen zutage getretene Skep- sis gegenüber der Vorlage ist zum guten Teil auf die keines- wegs nur positiven Erfahrungen mit den beiden vorausge- gangenen Weltausstellungen in Tsukuba, Japan und Van- couver, Kanada, zurückzuführen. Konzeptionelle Mängel und zum Teil unzureichende Vorbereitungen führten dazu, dass die Schweizer Pavillons in diesen Städten - auch im Urteil der dort lebenden Auslandschweizer - recht umstrit- ten waren. Ein für Tsukuba notwendig gewordener Nach- tragskredit ist in diesem Rat noch in unrühmlicher Erinne- rung.
Bei diesen Weltausstellungen in Japan und Kanada wurde der schweizerischen Darstellung auch angekreidet, dass sie die Schweiz so präsentierte, wie wir sie gerne sehen möch- ten, nicht aber, wie der fremde Besucher sie aufnehmen könnte oder sollte.
Wenn sich die Kommission schliesslich mit acht zu einer Stimme, bei einer Enthaltung, doch für die Gutheissung des Kredites aussprach, dann aus folgenden Gründen: Erstens reicht die Bedeutung der Ausstellung wohl über Australien hinaus und strahlt in den ganzen südpazifischen Raum aus, wo die Präsenz der Schweiz vielleicht nicht unbedingt not- wendig aber doch nützlich sein dürfte. Zweitens bestehen in konzeptioneller Hinsicht über das Thema der Brisbane-Aus- stellung - Freizeit im Zeitalter der Technologie - Anknüp- fungspunkte mit der Schweiz als Ferienland und Tourismus- ziel. Drittens wurde von denjenigen Leuten, die diese Aus- stellung vorbereiten, glaubhaft versichert, dass man aus den Erfahrungen in Tsukuba und Vancouver gelernt hätte, dass vor allem auch die Vorbereitungen professionell erfolgen
sollen. An der Arbeitsgemeinschaft, die sich mit dieser Aus- stellung befasst, ist auch die Muba-Basel beteiligt und inter- essiert, wie wir aus dem empfehlenden Votum des Basler Standesvertreters entnehmen konnten. Schliesslich wird die Brisbane-Ausstellung vorderhand die letzte Weltausstellung sein, bis dann die Doppelausstellung erster Klasse in Chi- cago beziehungsweise Sevilla 1992 den fünfhundertsten Jahrestag der Entdeckung von Amerika feiern soll.
Zum Schluss sei hier eine nachträgliche Information seitens des Koordinationskomitees nicht verschwiegen. Ich rede vom Kunstschnee, der in unserer Kommission etwas zu reden gab und der bei der Skipiste im schweizerischen Pavillon in Brisbane Verwendung finden soll. Dabei soll es sich um eine australische Erfindung handeln. Die Herstel- lung gilt als Geschäftsgeheimnis - was uns an sich nicht betrüben sollte, weil wir ja genügend natürlichen Schnee haben. Der Energiekonsum, nach dem gefragt wurde und der für diesen «Schnee aus dem Reagenzglas» benötigt wird, soll sich in Grenzen halten. Wer hier noch mehr über die Pistenverhältnisse in Brisbane wissen will und nicht nach Brisbane reisen kann, dem steht die Dokumentation bei mir offen. Ski Heil! (Heiterkeit)
Zum Schluss: Wir glauben, die Ausstellungsleute sind gewarnt, ich meine auch für Brisbane. Sollten die Urteile über die schweizerische Beteiligung in Australien erneut gemischt oder negativ ausfallen, wird sich das Parlament kaum einen weiteren Kredit entlocken lassen. Doch für diesmal und im Hinblick auf Nutzen und Bedeutung insbe- sondere für den Fremdenverkehr beantrage ich Ihnen namens der Kommission für auswärtige Angelegenheiten Zustimmung zum Bundesbeschluss auf Seite 15 der Bot- schaft.
M. Jelmini: Une exposition universelle n'est pas seulement un événement; c'est aussi une occasion de rencontres et d'échanges entre peuples, nations et sociétés.
La tribune internationale - ainsi appelée par le message - offerte par l'exposition de Brisbane, est une occasion parti- culièrement importante. C'est la deuxième en un siècle qui est organisée sur ce continent. Cet événement doit intéres- ser et attirer notre pays. Je suis donc favorable à l'adhésion à la proposition qui nous est soumise par le Conseil fédéral. L'organisation et les détails devront évidemment être étu- diés et adaptés aux attentes de la population indigène et de la population suisse établie dans ce pays.
Dans le message, on souligne les avantages que peut en tirer la Suisse. Elle se fait mieux connaître en tant que partenaire commercial et comme pays touristique. Le mes- sage nous rappelle également l'importance de cette partici- pation sur le plan culturel. Il n'y a pas seulement ce que nous pourrions exporter avec la présentation de l'image de notre pays, de ses particularités politiques, sociales et cultu- relles, mais aussi ce que nous pouvons apprendre à cette occasion en connaissant les attitudes, la façon de vivre, la manière de penser et de s'organiser d'un peuple lointain qui occupe tout un continent, ainsi que les rapports et les relations que nos ancêtres ont entretenus avec les Austra- liens, dans quelles conditions et pourquoi.
Permettez-moi de résumer brièvement, à titre d'exemple, une page de l'histoire du siècle passé de notre pays qui concerne notamment une partie de mon canton. Elle est en liaison avec le développement économique de l'Australie. En effet, l'émigration soudaine dans ce pays de 2000 Tessi- nois, provenant pour la plupart des districts de Locarno et de Maggia, concentrée sur neuf mois (1854-1855), constitue un épisode exceptionnel qui mérite d'être connu et analysé. Dans l'histoire de l'émigration suisse, cet événement ne peut être comparé qu'avec l'émigration des Fribourgeois et des Jurassiens en 1816 et 1817 au Brésil. L'émigration en Austra- lie a été motivée par la famine qui avait son origine dans des causes naturelles (récoltes misérables) et politiques. Cette émigration a été fortement encouragée par les manoeuvres malhonnêtes d'agences spécialisées qui abusaient de l'ima- gination naïve d'une population pauvre - l'histoire est en train de se répéter en sens inverse - en lui promettant l'or
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des mines de Victoria. En définitive, cette aventure s'est révélée être le passage de la misère à la misère.
En 1857, 4500 Suisses, dont la moitié étaient des Tessinois, vivaient en Australie. A la fin du siècle, cette présence était réduite à un tiers, 1521 Confédérés dont aucun n'était Tessi- nois. Cette histoire a été écrite par un historien tessinois, Giorgio Cheda, après une longue recherche dans les docu- ments. Elle a été rédigée en deux volumes que l'auteur m'a prié d'offrir au président de la Confédération, ce que je ferai avec le consentement du président du conseil, après mon intervention.
Je me suis permis cette petite digression pour souligner l'opportunité de saisir cette occasion pour nous enrichir un peu, non seulement du point de vue matériel.
Miville: Gestatten Sie mir, die Ausführungen unseres Kom- missionspräsidenten und das, was wir jetzt soeben von Herrn Jelmini aus Tessiner Sicht gehört haben, durch einige wenige Bemerkungen zu ergänzen.
Sie alle kennen die Schwierigkeiten, die sich für die schwei- zerische Hotellerie im Gefolge der veränderten Währungs- verhältnisse ergeben haben, also den Rückgang beispiels- weise der amerikanischen Kundschaft. Sie wissen, wie der Bund sich um die Förderung des Tourismus, des Fremden- verkehrs, der Hotellerie bemüht, kürzlich wieder durch die Zurverfügungstellung von vermehrten Mitteln für die Hotel- investitionskredite. Ich meine, dass es damit allein nicht sein Bewenden haben kann, sondern dass wir auf eine offensive Art und Weise in der Welt wiederum für all das werben müssen, was einen Besuch unseres Landes als verlockend erscheinen lässt. Ich bin der Ueberzeugung, dass im süd- pazifischen Raum ein Mehreres getan werden sollte.
Ich bin nach dem Studium der Unterlagen weiterhin der Ueberzeugung, dass der Schweizer Pavillon in Brisbane diesem Bestreben in ausgezeichneter Art und Weise dienen wird. In einem kritischen Artikel der «Neuen Zürcher Zei- tung», der sich mit der gesamten Ausstellung in Brisbane befasst, wurde immerhin gesagt, dass der Schweizer Pavil- lon an dieser Ausstellung das beste sei, was zu es zu sehen geben werde.
Die verständlichen Bedenken wegen des befürchteten gros- sen Energieverschleisses im Hinblick auf die Skipiste sind unterdessen widerlegt worden. Es soll hier ein neues austra- lisches Verfahren zur Anwendung kommen, bei dem der Energieverbrauch als minimal bezeichnet werden darf. Im weiteren ist zu sehen, dass es nicht nur um diese künstliche Skipiste, auf welcher man sich mit allen möglichen Abfahrts- instrumenten wird betätigen können, geht. Sie stellt ja nur Teil eines Konzeptes dar; noch wichtigerer Teil dieses Kon- zeptes ist eine Sesselbahn - typisch für den schweizeri- schen Alpintourismus -, welche die Besucher während 10 Minuten durch die Pavillons und an all den Bildern und Informationen vorbeiführen wird, die in diesem Zusammen- hang als wichtig erscheinen.
Ich halte dieses Gesamtkonzept Sesselbahn und Piste für etwas, was die Besucher in Brisbane sicher interessieren wird.
Es war die Rede vom Nachtragskredit in einer vergangenen Weltausstellung. Hier wird es keinen Nachtragskredit geben. Die Dinge sind so geregelt, dass eine mögliche Kostenüber- schreitung von der Mustermesse in Basel getragen würde. Ich bin der Ueberzeugung, dass unsere Beteiligung an die- ser Weltausstellung der gesamten Volkswirtschaft - nicht nur dem Tourismus - und auch der kulturellen Ausstrahlung unseres Landes dienen wird.
M. Aubert, président de la Confédération: Je remercie M. Af- folter, rapporteur, ainsi que les intervenants et tout particu- lièrement M. Jelmini et l'auteur du livre qu'il m'a remis. Je suis profondément touché de ce cadeau, d'autant plus que 1988 sera une année extrêmement importante pour l'Austra- lie qui fêtera son deux-centième anniversaire. Il y aura, dans ce pays, toute une série de manifestations culturelles au cours desquelles seront évoquées les migrations et, particu-
lièrement, l'émigration tessinoise dont il est question dans ce livre, que je suis très heureux de posséder.
L'Exposition universelle spécialisée de Brisbane ne sera qu'une des manifestations qui seront organisées dans tout le pays. Elle sera particulièrement importante. Elle a été enregistrée par le Bureau international des expositions, le BIE, à Paris, le 7 décembre 1983, et le 27 septembre 1984, l'Australie a invité officiellement la Suisse à y participer. Devons-nous répondre positivement ou négativement à cette invitation? Notre pays, qui vit de ses contacts avec l'étranger et de ses exportations, peut-il se permettre de refuser une invitation qui a été acceptée par trente-deux autres Etats parmi lesquels nos principaux concurrents dans le monde ? Et j'en veux pour preuve la participation des Etats-unis d'Amérique, du Canada, du Japon, de la Corée du Sud et, parmi nos voisins directs, de la République fédérale d'Allemagne, de la France, de l'Italie, de la Grande-Bretagne et de la Communauté européenne dont le pavillon flottera également à Brisbane. Tel est le problème qui se pose réellement.
Au cours des travaux préparatoires, la Commission de coor- dination pour la présence de la Suisse à l'étranger, orga- nisme qui regroupe tout ceux que concernent la culture, l'économie et le tourisme, ainsi que les départements inté- ressés se sont déclarés favorables à une participation suisse. Citons en particulier les communautés suisses en Australie, les milieux économiques intéressés, toute une série d'institutions telles que l'Office fédéral des affaires économiques extérieures, l'Office suisse d'expansion com- merciale (OSEC), l'Office national suisse du tourisme (ONST), notre compagnie aérienne nationale, la Swissair, la Chambre australo-suisse du commerce et de l'industrie à Sydney, notre ambassade à Canberra ainsi que diverses entreprises auxquelles des commandes importantes ont été passées. Je pense, ici, à von Roll-Habegger dont le monorail desservira toute l'exposition et la «Zurich-assurances» qui assurera l'ensemble de cette exposition.
Enfin, comme l'a relevé votre rapporteur, un certain nombre de conséquences ont été tirées de la participation suisse aux expositions universelles de Tsukuba et de Vancouver. Les résultats de cette participation ne sont d'ailleurs pas du tout aussi négatifs qu'on a voulu le faire croire. A Tsukuba, notre pavillon consacré au thème de l'eau a été bien choisi et très apprécié. Le restaurant suisse, qui a connu une grande affluence, était d'excellente qualité. A Vancouver, la fameuse «Swatch» géante, qui coiffait notre pavillon, lui a donné une image exceptionnelle. Je crois que la plupart de ceux qui ont visité ces deux expositions n'ont pas de criti- ques à formuler à propos de notre présence.
Toutefois, nous avons tiré les conséquences de ces deux participations. Nous avons renoncé à une participation de l'économie privée afin qu'elle puisse consacrer davantage de moyens à ses propres pavillons. Par ailleurs, nous avons choisi comme maître d'oeuvre une communauté de travail composée de deux entreprises, l'agence Rudolf Farner et la MUBA, la Foire suisse d'échantillons.
On nous a posé la question de savoir pourquoi nous avions choisi des entreprises suisses allemandes et non pas ro- mandes.
La Commission de coordination a fait un appel d'offre à douze entreprises parmi lesquelles trois entreprises romandes, dont deux n'ont même pas répondu. Cinq candi- dats sont restés en lice et, après une étude approfondie, l'entreprise Farner ainsi que la MUBA, dont la réputation dans ce domaine n'est plus à faire, ont été choisies.
Je vous remercie, Monsieur Miville, de l'avoir signalé. Si déficit il y a, c'est cette communauté de travail qui est constituée en société simple qui supportera ce déficit. Ce projet nous sera donc livré «clés en main».
J'espère que cette proposition pourra être agréée. C'est la présence de notre pays dans cette région du monde dont il est question. Il y aura d'autres expositions, Monsieur le rapporteur, vous l'avez relevé. Nous devrons envisager une participation à la commémoration de la découverte de l'Amérique, qui aura lieu simultanément à Chicago et
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FIPOI. Darlehen
Séville. J'anticipe, c'est de la «Zukunftsmusik». Il vous appartiendra de vous prononcer, par la suite, sur des mon- tants qui risquent d'être alors plus importants que ceux qui vous sont soumis aujourd'hui.
Le Conseil fédéral est d'avis que la présence de la Suisse à une telle exposition, sur ce continent-là et dans ce grand pays, est nécessaire. Brisbane est tout de même la troisième ville du pays, nos relations avec l'Australie sont en constante augmentation.
C'est la raison pour laquelle le Conseil fédéral vous demande de bien vouloir accepter sa proposition.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Gesamtberatung - Traitement global du projet
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Titre et préambule, art. 1 et 2
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfs 32 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
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FIPOI. Darlehen FIPOI. Prêt
Botschaft und Beschlussentwurf vom 18. Februar 1987 (BBI I, 816) Message et projet d'arrêté du 18 février 1987 (FF I, 804)
Antrag der Kommission Eintreten und Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission Entrer en matière et adhérer au projet du Conseil fédéral
Affolter, Berichterstatter: Der Bund hilft seit einiger Zeit finanziell mit, die Infrastruktur im Immobilienbereich für Genf als Sitz- und Konferenzort internationaler Organisatio- nen bereitzustellen. Der Weg über die Fipoi ist bereits etwas zur Routine geworden. Immerhin hat der Bund dieser Immo- bilienstiftung für die internationale Organisation bis jetzt gegen 500 Millionen Franken verzinsliche und rückzahlbare Darlehen gewährt, dies zu höchst attraktiven Zinssätzen - zurzeit 3 Prozent per annum - und mit recht langen Rück- zahlungsfristen - üblicherweise 40 Jahre.
Wichtig zu wissen ist, dass der Bund nicht selbst baut, sondern in der Regel über Darlehen die Bauvorhaben finan- ziert. Damit ist auch, was häufig verkannt wird, in der Ein- flussnahme auf rein bauliche Fragen (z. B. Raumbedarf, Ausbaustandard, Installation usw.) Zurückhaltung geboten. Wir geben nur Geld in Form von Darlehen; die bauliche Seite wird aber von der Stiftung beziehungsweise von der betroffenen Organisation in der Hauptsache bestimmt.
Mit dieser Art von bewährter Hilfestellung wird ohne Zweifel der Attraktivität Genfs als Konferenzort und als Sitz von zwischenstaatlichen Organisationen und damit auch der Schweiz als Sitzstaat ein grosser Dienst geleistet.
Wie bekannt ist, sind wir diesbezüglich in Europa und anderwärts nicht ohne Konkurrenz. Die in anderen Ländern neu errichteten modernsten Konferenzzentren nehmen immer mehr zu und versuchen, internationale Organisatio- nen und deren Tagungen an sich zu ziehen. In diesem Sinn haben wir alle Veranlassung, für Genf die bestmöglichen
Bedingungen zu schaffen und zu erhalten. Diesmal kommt das Darlehen von 8,41 Millionen Franken, für das ein entsprechender Verpflichtungskredit angefordert wird, der Weltorganisation für geistiges Eigentum zugute, die seit 1974 eine Spezialorganisation der Uno ist und der 116 Staaten angehören. Man nennt diese Organisation kurz WIPO.
Wir brauchen nicht zu betonen, dass das Patentwesen und die Registrierung von Marken, Mustern und Modellen, mit denen sich die WIPO beschäftigt, international eine gewal- tige Ausdehnung erfahren hat. Für diese Organisation haben sich damit dringliche Raumprobleme ergeben. Im vorliegenden Fall wurde die Lösung in Form einer Aufstok- kung des bestehenden älteren von zwei Gebäuden gefun- den. Die Fipoi hat der Weltorganisation bereits anlässlich der Errichtung eines Neubaus 1978 ein Darlehen von damals etwa 51 Millionen gewährt, das ebenfalls durch einen Ver- pflichtungskredit des Bundes ermöglicht wurde. Diesmal geht es um einen bedeutend kleineren Fisch, so dass wir uns weitere Ausführungen zum Bau und den vorgesehenen Neuinstallationen ersparen können.
Ihre einstimmige Kommission empfiehlt dem Rat Zustim- mung zum Bundesbeschluss auf Seite 15 der Botschaft und Bewilligung des Verpflichtungskredits von 8,41 Millionen Franken sowie Behandlung der Vorlage in globo.
M. Aubert, président de la Confédération: Je n'ai pas grand- chose à ajouter car il n'y a pas d'oppositions. La commis- sion a accepté, à l'unanimité, le prêt accordé par la Confédé- ration à la FIPOI qui, elle-même, le transmet à l'OMPI. Cette dernière organisation est une vieille dame digne de considé- ration. En effet, ses origines remontent à plus d'un siècle, soit à 1883. On a créé deux bureaux qui se sont réunis, en 1893, sous l'appellation de «Bureaux internationaux réunis pour la protection de la propriété intellectuelle» (BIRPI), nom transformé en OMPI, en 1967. Cette organisation a déjà été aidée par la Suisse en 1960: la Confédération lui a accordé un prêt pour la construction du bâtiment dont il est question actuellement. La République et Canton de Genève avait fait cadeau du terrain et, après la création de la FIPOI, cette dernière avait prêté à l'OMPI, en 1978, une somme de 50,8 millions, pour la construction du deuxième bâtiment. Ce prêt permettra non seulement de rehausser le bâtiment d'un étage, mais encore de refaire la façade. Une étude a été faite par l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich. De plus, il y aura la possibilité de prolonger le chauffage central et l'installation d'air conditionné. Cet argent couvrira égale- ment les frais du nouvel ascenseur qui devra être installé puisque l'immeuble sera rehaussé.
Je vous remercie de l'accueil favorable que vous voudrez bien accorder à cette proposition. Cela rendra service à une organisation qui, rappelons-le, a toujours été respectueuse des engagements pris envers ses prêteurs.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Gesamtberatung - Traitement global du projet
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Titre et préambule, art. 1 et 2
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes 32 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Nationalrat - Au Conseil national
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Weltausstellung in Brisbane (Australien) 1988 Exposition universelle de Brisbane (Australie) 1988
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Jahr
1987
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Ständerat
Conseil
Conseil des Etats
Consiglio
Consiglio degli Stati
Sitzung
02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 87.004
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 02.06.1987 - 08:00
Date
Data
Seite
201-203
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Pagina
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20 015 609
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