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Afghanistan. Persönliche Vorstösse
susciter des rencontres lors de séances, même informelles, entre la Suisse et les pays qui l'entourent, il est à craindre que, très rapidement, ces pays règlent leurs problèmes entre eux, sans que nous soyons même consultés. C'est la raison pour laquelle je m'oppose au classement de ce postulat et invite l'Assemblée à l'approuver pour permettre au Conseil fédéral de poursuivre sa réflexion.
Abstimmung - Vote
Für Ueberweisung des Postulates Dagegen Abgeschrieben - Classé
25 Stimmen 31 Stimmen
86.552
Interpellation der Kommission für auswärtige Angelegenheiten Lage in Afghanistan Interpellation de la Commission des affaires étrangères Situation en Afghanistan
Wortlaut der Interpellation vom 25. August 1986 Die Kommission für auswärtige Angelegenheiten ist besorgt über die Entwicklung der Lage in Afghanistan und das immer mehr abnehmende Interesse in der Oeffentlichkeit an dieser auch für unser Land wichtigen Frage und lädt den Bundesrat ein, zu diesem Problem Stellung zu nehmen.
Texte de l'interpellation du 25 août 1986
La Commission des affaires étrangères est préoccupée par la situation en Afghanistan et par le désintérêt croissant de l'opinion publique pour cette question qui est importante pour notre pays également. Elle invite le Conseil fédéral à prendre position sur ce problème.
86.191
Interpellation Sager Unesco-Programm. Lehrerausbildung in Afghanistan Programme de l'UNESCO. Formation des enseignants en Afghanistan
Wortlaut der Interpellation vom 18. Dezember 1986 Eines der besonders kontroversen Programme der Unesco ist der seit 1979 laufende «Beistand zur Lehrerausbildung in Afghanistan». Anstelle der vorgesehenen philippinischen Experten haben im Anschluss an die sowjetische Invasion Funktionäre der UdSSR die Projektleitung und -ausführung übernommen.
Ist der Bundesrat bereit,
über dieses Programm bei der Unesco einen Bericht anzufordern, der für den Zeitraum der letzten sechs Jahre Auskunft über Lehrpersonal, Zielsetzung und Inhalt des Lehrprogramms sowie Aufbau der Organisation und Er- folgskontrolle gibt;
nach Auswertung des Berichtes gegebenenfalls bei der Unesco, die die Experten stellt, und bei der Entwicklungs- agentur UNDP, die die finanziellen Mittel bereitstellt, sich dafür zu verwenden, dass die Weiterführung des Pro- gramms im Geiste der Unesco und namentlich auf der Grundlage des Selbstbestimmungsrechtes erfolgt?
Texte de l'interpellation du 18 décembre 1986
Le programme de l'UNESCO le plus controversé est sans conteste celui de «l'aide à la formation des enseignants en Afghanistan», qui a débuté en 1979. En effet, ce sont des fonctionnaires soviétiques qui, après l'invasion de l'Afgha- nistan, ont pris en main la direction et la réalisation du projet, et non les experts philippins qui avaient été désignés initialement.
En conséquence, je demande au Conseil fédéral:
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Allenspach, Ammann-Bern, Auer, Basler, Blocher, Bonny, Bühler- Tschappina, Camenzind, Cincera, Cotti Gianfranco, Eisen- ring, Geissbühler, Graf, Hari, Hess, Hofmann, Iten, Jung, Loretan, Lüchinger, Martignoni, Mühlemann, Müller-Meilen, Müller-Wiliberg, Nebiker, Neuenschwander, Ogi, Rüttimann, Schnider-Luzern, Schnyder-Bern, Seiler, Spoerry, Uhlmann, Weber-Schwyz, Wellauer, Widmer, Zwingli (38)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Verschiedentlich hat die schweizerische Regierung - zuletzt durch Herrn Bundesrat P. Aubert an der Eröffnung der Wie- ner KSZE-Konferenz - öffentlich die sowjetische Interven- tion in Afghanistan scharf verurteilt und gefordert, dass dem afghanischen Volk nicht länger das Selbstbestimmungs- recht vorenthalten werden dürfe. Es muss deshalb in der Oeffentlichkeit als besonders stossend empfunden werden, dass eine Uno-Unterorganisation, der die Schweiz als Mit- glied angehört und für deren Erneuerung und Stärkung sich unsere Behörden engagiert einsetzen, ein Programm för- dert, das in Ergänzung zur faktischen Besetzung Afghani- stans auch noch eine geistige Okkupation bzw. Indoktrinie- rung durch die intervenierende Macht zum Ziel haben könnte.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 25. Februar 1987 Rapport écrit du Conseil fédéral du 25 février 1987 Das Projekt «Afghanistan - Hilfe bei der Ausbildung von Lehrkräften» wird von der Unesco im Auftrag des UNDP, das für die Finanzierung zuständig ist, durchgeführt.
Gemäss dem für diese Art von Programmen vorgesehenen Verfahren liegt es am Empfängerstaat, aufgrund einer von der Unesco vorgelegten Liste, den Projektleiter zu be- stimmen.
Die Unesco hat im vorliegenden Fall der afghanischen Regierung eine Liste mit vier Kandidaten aus verschiedenen geographischen Regionen vorgelegt. Darunter befand sich ein Kandidat sowjetischer Nationalität. Das vorgesehene Verfahren wurde demnach formell eingehalten. Dass der Vorschlag, der den afghanischen Behörden unterbreitet wurde, auch einen sowjetischen Kandidaten enthielt, war politisch gesehen zumindest unangemessen.
Was die Rekrutierung von Personal für die Projektausfüh- rung betrifft, wurde auf Verlangen der afghanischen Regie- rung ein Vertrag mit einer sowjetischen Organisation, die Experten zur Verfügung stellen wird, abgeschlossen.
Der Bundesrat hat das EDA beauftragt, beim Sekretariat der
31-N
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Interpellation der Kommission für auswärtige Angelegenheiten Lage in Afghanistan Interpellation de la Commission des affaires étrangères Situation en Afghanistan
In
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1987
Année
Anno
Band
I
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
09
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 86.552
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
11.03.1987 - 15:00
Date
Data
Seite
241-241
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Ref. No
20 015 186
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