EPF. Projets de construction et concession tramway
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N 8 décembre 1986
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes Dagegen An den Ständerat - Au Conseil des Etats
115 Stimmen 1 Stimme
86.019
Landesmuseum. Erwerb von Altertümern Musée national. Acquisition d'antiquités
Botschaft und Beschlussentwurf vom 7. Mai 1986 (BBI II, 541) Message et projet d'arrêté du 7 mai 1986 (FF II, 557) Beschluss des Ständerates vom 6. Oktober 1986 Décision du Conseil des Etats du 6 octobre 1986
Herr Landolt unterbreitet im Namen der Kommission für Wissenschaft und Forschung den folgenden schriftlichen Bericht:
Seit genau 100 Jahren beteiligt sich der Bund mit jährlichen Krediten an den Bestrebungen zur Erwerbung und Erhal- tung vaterländischer Altertümer (Bundesgesetz vom 30. Juni 1886). Diese Kredite wurden mit dem Bundesgesetz vom 27. Juni 1890 betreffend die Errichtung eines Schweizeri- schen Landesmuseums auf das SLM übertragen.
Gemäss Artikel 3 dieses Gesetzes werden die historisch- antiquarischen Sammlungen des Landesmuseums einer- seits aus Schenkungen und Legaten und andererseits aus dem Kredit des Bundes geäufnet, der sich seit 1970 auf jährlich 400 000 Franken bemisst. Der Kredit dient dem Ankauf beweglicher Altertümer geschichtlicher und kunst- geschichtlicher Art, die von allgemeinschweizerischer Bedeutung sind und im Sammlungskonzept vorhandene Lücken zu schliessen vermögen.
Aufgrund der seit 1970 eingetretenen Geldentwertung und der real gestiegenen Preise für Altertümer ist eine Anpas- sung der Jahrespauschale dringend erforderlich. Aus Spar- gründen beschränkt sich die beantragte Krediterhöhung auf den Ausgleich des Kaufkraftverlustes, ohne die weiterhin fortschreitende Preisentwicklung zu berücksichtigen, die im Kunst- und Antiquitätenhandel sehr schwer vorauszuschät- zen ist.
Von Bedeutung ist die Erhöhung der Kredite vor allem auch im Hinblick auf die Einrichtung der im Aufbau begriffenen Zweigstelle des Landesmuseums auf Schloss Prangins bei Nyon.
Die Kommission gelangte zur Ueberzeugung, dass diese finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit der Bund seine kulturpolitischen Aufgaben in diesem Bereich erfüllen kann.
Antrag der Kommission Eintreten und Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Proposition de la commission Entrer en matière et adhérer au projet du Conseil fédéral
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Ziff. I und II Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule, ch. I et II Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble
Für Annahme des Beschlussentwurfes Dagegen
109 Stimmen
3 Stimmen
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
86.031
ETH. Bauvorhaben und Tramkonzession Lausanne Sud-West EPF. Projets de construction et concession pour le tramway Lausanne sud-ouest
Botschaft und Beschlussentwürfe vom 28. Mai 1986 (BBI II, 1149) Message et projets d'arrêtés du 28 mai 1986 (FF II, 1181) Beschluss des Ständerates vom 6. Oktober 1986 Décision du Conseil des Etats du 6 octobre 1986
Landolt, Berichterstatter: Mit seiner Botschaft an das Parla- ment ersucht der Bundesrat um einen Kredit von gesamthaft 428 Millionen Franken. Diese halbe Milliarde beinhaltet ein breites Spektrum an Bauvorhaben, die alle direkt, aber auch indirekt der Lehre und Forschung an den beiden Techni- schen Hochschulen in Zürich und Lausanne von Nutzen sein werden.
Obwohl die neuen Objektkredite und die vorliegenden Zusatzkredite sich auf Bauvorhaben in Schwerzenbach und Zürich, in Villigen (Aargau) und in der Region von Lausanne erstrecken, sind sie doch ganz klar auf drei Schwerpunkte ausgerichtet: erstens die ETH Lausanne, zweitens die ETH Zürich und drittens das Schweizerische Institut für Nuklear- forschung in Villigen. Zu allen drei Objekten müssen Zusatz- kredite eingeholt werden. Eine übersichtliche Zusammen- stellung der gesamten Kredite sehen Sie in der Botschaft auf den Seiten 87 bis 89.
Mit Genugtuung nehmen wir zur Kenntnis, dass in dieser Bauetappe bewusst auf Gebäude der Verwaltung und auf Sportanlagen verzichtet wurde. Dagegen werden Gebäude für die erst beschlossene Abteilung für Informatik errichtet. Diese enthalten Hörsäle, die polyvalent sowohl für Vorlesun- gen als auch für Praktika verwendet werden können.
Kommentarlos hat die Kommission Wissenschaft und For- schung dem Liegenschaftserwerb für den Bau von Studen- tenwohnungen zugestimmt.
Anlass zur Diskussion gab der ausserordentliche Beitrag von 45 Millionen an eine Trambahn. Ueber diesen einmali- gen, absolut fixierten und keiner Teuerungsklausel unter-
ETH. Bauvorhaben und Tramkonzession
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worfenen Betrag wird Sie der Präsident der Bautengruppen unseres Rates, Kollege Aregger, orientieren.
Aufgrund der Tatsache, dass diese Metro mit Hochperrons vom Zentrum von Lausanne aus die ETH Lausanne mit der SBB-Station Renens verbindet, ist unsere Kommission zum Schluss gekommen, dass auf den Bau des Parkgebäudes zur Zeit verzichtet werden könne. Im Einverständnis mit dem Herrn Bundespräsidenten schlagen wir Ihnen vor, den Objektkredit um 3'090'000 Franken zu kürzen.
Die Zusatzkredite für die ETH Lausanne von 10 Millionen sind zu 8,2 Millionen teuerungsbedingt und in der Botschaft eindrücklich ausgewiesen. 1,8 Millionen werden benötigt für die interne Betriebsschutzorganisation sowie für geschützte Arbeitsplätze und allgemeine Zivilschutzräume, so dass nach Abschluss der Verlegung der ETH Lausanne nach Ecublens total für 3000 Personen Schutzplätze zur Verfü- gung stehen.
Die Kommission Bloch hat aufgrund der Studentenzahlen anno 1971 empfohlen, das Pharmaziestudium an der ETH Zürich in deutscher Sprache und an einer welschen Univer- sität in französischer Zunge zu dozieren. Alle Bemühungen des schweizerischen Schulrates und des Bundesamtes für Bildung und Wissenschaft in Verhandlungen mit der Schweizerischen Hochschulkonferenz haben es in den letz- ten zwölf Jahren nicht ermöglicht, sich in der welschen Schweiz auf eine Universität zu einigen oder die Abteilungen an den Universitäten Basel oder Bern zu schliessen.
Seit der Bericht Bloch veröffentlicht wurde, haben sich die Studentenzahlen in der Pharmazie mehr als verdreifacht. Die Fachsemester der Abteilung Pharmazie sind im Zentrum der ETH Zürich untergebracht. Sie verfügen weder über genügend grosse Hörsäle noch über die nötigen Laborato- rien. Dagegen verhindert die Abteilung Pharmazie im Zen- trum die dringend notwendige Vergrösserung der Informa- tik-, Laser-, Optik- und metallurgischen Wissenschaften. Für die ETH Zürich ist es daher ein Glücksfall, wenn die Universi- tät Zürich in der dritten und letzten Ausbauetappe Hand bietet zum Erwerb von Stockwerkeigentum auf dem letzten möglichen Areal, das für Hochschulzwecke in Zürich ausge- baut werden kann.
Unsere Kommission ist sich bei der Beratung über die Verle- gung der Abteilung Pharmazie dessen bewusst geworden, dass die Koordination zwischen den ETH und den kantona- len Universitäten ein Sorgenkind unserer Hochschulpolitik ist. Wir müssen feststellen, dass sie lediglich auf gegenseiti- gen lokalen Absprachen beruht. Die Aufgabenausscheidung zwischen den beiden ETH und den kantonalen Universitäten ist ein schwieriges und nicht befriedigend gelöstes Problem. Es kann hier nicht die Rede davon sein, dass dieses Problem mit der Verweigerung des Kredites für die Verlegung der Pharmazie gelöst werden könnte. Ich bitte Sie darum, dem Antrag des Bundesrates zuzustimmen.
Das Institut für Toxikologie in Schwerzenbach ist das ein- zige seiner Art in der Schweiz. In der Lehre werden die Studierenden der Human- und Veterinärmedizin der Univer- sität Zürich und diejenigen der Pharmazie, der Chemie, der Lebensmittelchemie, der Biochemie und Biologie der ETH betreut. Ebenso werden Weiterbildungskurse für Fachleute
aus Industrie, Hochschulen und Behörden durchgeführt. In der Forschung befasst sich das Institut mit allen Problemen der Gesundheitsgefährdung durch Chemikalien von Mensch und Tier sowie der Verbesserung von toxikologi- schen Mess- und Prüfverfahren. Das Institut aus dem Jahr 1975 ist in provisorischen Gebäuden untergebracht, es muss unbedingt ein Erweiterungsbau erstellt werden, und bestehende Gebäude müssen saniert werden.
Schliesslich ist in Zürich am ETH-Zentrum das Hauptge- bäude der landwirtschaftlichen Abteilung aus dem Jahr 1974 renovationsbedürftig. Das Gebäude wurde von der Denkmalpflege unter die schutzwürdigen Bauten eingereiht, obwohl schon 1915 Ausbauten und zuletzt 1952 ein Dachaufbau errichtet wurde.
Der gesamte bauliche Zustand ist derart schlecht, dass eine Sanierung aus Sicherheitsgründen vorgenommen werden muss. Gleichzeitig können 1200 m2 neue Nutzfläche gewon- nen werden. Die Bautengruppe hat die Pläne begutachtet und das Gebäude besichtigt. Sie empfiehlt Zustimmung.
Drittes Kreditobjekt ist das Schweizerische Institut für Nukle- arforschung in Villigen. Die angeforderten 32,58 Millionen Franken sollen für den Bau einer Spallationsneutronen- quelle verwendet werden. Dieser Objektkredit hat in unserer Kommission Anlass zu prinzipiellen Ueberlegungen über die Aufgaben der Kommission für Wissenschaft und Forschung gegeben, und zwar in bezug auf Forderungen und Proble- matik unserer Forschungspolitik. Desgleichen wurde heftig über die Kompetenzordnung zwischen den drei parlamenta- rischen Kommissionen Wissenschaft und Forschung, Finanzkommission und GPK diskutiert. Schliesslich wurde die Frage gestellt, wie weit dem Parlament eine Führungs- rolle zukomme in bezug auf die zukünftige Richtung der Lehre und Forschung in der Zusammenarbeit mit der Exeku- tive und deren beratendem Gremium, dem Schweizerischen Schulrat. Insbesondere wurde bemängelt, dass uns zurzeit wichtige Probleme der Struktur und Organisation vorenthal- ten werden.
Aus dem Hayek-Bericht ist uns bekannt, dass das SIN in Villigen und das EIR in Würenlingen zusammengelegt und neu strukturiert werden sollen. Der Tagespresse haben wir entnehmen müssen, dass der Schulrat dem Bundesrat einen Bericht und einen Vorschlag eingereicht hat. Es ist uns versichert worden, dass damit eine Personaleinsparung von 100 Stellen ermöglicht werden soll.
«Der Bau dieser Spallationsneutronenquelle stellt ein Wunschprojekt für das neue, fusionierte Institut dar.» Das ist ein Zitat des Direktors des SIN in Villigen. Selbst wenn die Botschaft und der mündliche Bericht des Direktors überzeu- gend darlegten, dass diese Spallationsneutronenquelle in der Beurteilung durch den Schweizerischen Wissenschafts- rat für die Gebiete der Festkörperphysik, der Chemie und der Biologie als vordringlich bezeichnet wurde, so hat sich die Kommission dennoch nicht für die Freigabe des Kredites von 32,58 Millionen Franken entschliessen können.
Unsere Kommission anerkennt zwar die Tatsache, dass die- ses Gerät von grösstem internationalem Forschungsinter- esse ist. Sie ist überzeugt, dass es anstelle eines Reaktors ausserordentliche neue wissenschaftliche Ergebnisse lie- fern wird. Hingegen zweifeln wir an der Aussage, dass die Realisierung und die wissenschaftliche Nutzung der Spalla- tionsneutronenquelle ein Musterprojekt für ein zusammen- gelegtes Institut SIN/EIR ist.
Aus den dargelegten Gründen empfiehlt die Kommission, den Kredit zurückzustellen. Wir erwarten in Kürze den ange- kündigten Bericht. Der Präsident des Schweizerischen Schulrates hofft, dass die Mitglieder unserer Kommission diesen bereits im Januar erhalten werden. Das würde uns eventuell ermöglichen, an der Sitzung im Januar auf den Kredit für den Bau einer Spallationsneutronenquelle zurück- zukommen.
Ich bitte Sie, auf die Vorlage einzutreten.
M. Cavadini, rapporteur: Le message concernant les projets de construction des écoles polytechniques fédérales et de l'Institut suisse de recherches nucléaires devrait être l'occa-
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sion et peut-être le prétexte d'une approche politique de la conception de notre développement universitaire. Le seul montant financier peut nous engager à cette réflexion né- cessaire.
Les éléments constitutifs de ces engagements nous parais- sent exemplaires de notre planification et des points de divergence surgis en commission éclairent les difficultés que je vais tenter d'exposer. Mais est-ce bien le moment de remettre en cause ce qui a été admis? Peut-on compromet- tre une étape de réalisation sans compromettre le tout ? On nous fera observer que dans le cas de l'Ecole polytechnique fédérale de Lausanne les crédits demandés concernent la troisième phase de la deuxième étape et qu'il serait peu sage de modifier maintenant une conception élaborée depuis longtemps.
Nous connaissons depuis 1984 la politique de la science du Conseil des Ecoles polytechniques qui définit une stratégie pour dix ans. Les priorités retenues à cette époque ont en général été confirmées par l'étude d'optimisation demandée ultérieurement. Le Conseil fédéral sait que 550 places de travail devront être consenties, 50 l'ont déjà été, tout cela pour répondre dans l'ensemble aux six priorités retenues, soit l'énergie, les matériaux, la protection de l'homme et de son environnement, l'informatique, la microtechnique et la biotechnologie.
Le message que nous examinons maintenant ne remet pas en cause ces priorités mais nous contraint à serrer de plus près la question de la coordination de notre politique univer- sitaire. La Commission de gestion avait, il y a plus d'un an, souhaité un renforcement des contrôles dans la procédure d'aide fédérale aux universités. Ces mesures étaient partiel- lement utiles, partiellement, disons-nous, parce qu'elles ne provenaient que d'une partie des utilisateurs. Aujourd'hui nous avons à envisager certaines mesures opportunes pour une efficacité accrue de l'autre partie.
Les travaux de la commission ont porté sur quelques ques- tions de principe. Nous demandons que les crédits de 428 millions définis par le Conseil fédéral puissent être accordés à deux exceptions près. En effet, ces crédits cou- vrent plusieurs objets qui ont trait à trois domaines princi- paux: tout d'abord, l'Ecole polytechnique fédérale de Lau- sanne, puis l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich, enfin l'Institut suisse de recherches nucléaires à Villigen. Le mes- sage vous donne tous les détails nécessaires quant à l'arti- culation de ces différents crédits.
Je serai rapide sur le premier qui ne soulève aucune objec- tion de principe, celui relatif à l'Ecole polytechnique fédérale de Lausanne. Vous savez que depuis 1968, on tend à sortir l'Ecole polytechnique fédérale de la ville même pour la transférer à Ecublens. Nous abordons donc ici, avec les crédits demandés, la deuxième étape de ce transfert.
La commission vous engage à suivre les propositions du Conseil fédéral. Nous relevons le point le plus original de ce crédit qui a trait à un métro léger reliant Lausanne à Renens. On a voulu en commission soustraire de l'enveloppe géné- rale du crédit lausannois le garage pour voitures d'un mon- tant de 3 050 000 francs. On en fait momentanément l'éco- nomie, mais la question des places de parc n'en est pas pour autant résolue. Nous avons à prendre en compte l'augmen- tation du nombre des étudiants et nous constatons - et c'est une des raisons des crédits additionnels qui vous sont demandés - que les prévisions de 1982 quant à l'évolution prévisible du nombre des étudiants et des besoins universi- taires étaient un peu faibles. Ce sont 3500 étudiants que très vraisemblablement l'Ecole polytechnique fédérale de Lau- sanne accueillera en 1990 et non pas 2800 comme on l'imaginait il y a quelques années encore. Nous admettons le bien-fondé du bâtiment pour la section informatique, le développement du centre de recherche en physique des plasmas, l'adaptation de certains bâtiments et de certains auditoires.
Sans entrer dans la description de chaque projet, nous acceptons donc les crédits pour les équipements scientifi- ques et les crédits additionnels. Nous saluons la réalisation du tramway du sud-ouest lausannois. Le transport des usa-
gers de l'Ecole polytechnique fédérale et de l'Université de Lausanne est un problème qui devait être résolu par la proposition de ce métro léger. L'environnement est res- pecté, la pollution négligeable, la vitesse raisonnable, le confort appréciable. Le canton de Vaud participera par 90 millions à cette dépense, tandis que la Confédération prendra en charge 45 millions, le tout coûtant 135 millions. La clef de répartition est judicieuse. Nous vous proposons en même temps d'accorder la concession de construction et d'exploitation de ce tramway, car elle relève de la compé- tence de l'Assemblée fédérale.
Le deuxième objet d'importance est le transfert de l'Institut de pharmacie de l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich sur le site de l'Irchel de l'Université de Zurich. Cette opera- tion est devisée à 50,6 millions. La question des études en pharmacie, de leur structure, de leur concentration, se pose depuis plus de 15 ans. C'est en effet dans le premier semes- tre de l'année 1971 que la Commission Bloch déposa son rapport. Cette commission avait conclu à la possibilité, si ce n'est à la nécessité, de ne garder sur le plan suisse que deux instituts universitaires enseignant la pharmacie. Elle concluait à la nécessité d'en maintenir un à Zurich, à l'Ecole polytechnique fédérale, tandis qu'elle suggérait qu'une seule université romande puisse se charger de ces mêmes études de pharmacie. Il y a 15 ans de cela, je le répète. Puis, devant l'impossibilité de réunir sur deux seuls instituts en Suisse ces études de pharmacie, on a souhaité se concen- trer sur Zurich et sur Berne pour la formation des étudiants alémaniques. Nous rappelons la réaction du Grand Conseil du canton de Bâle qui refusa de voir se fermer un institut de pharmacologie, tant et si bien qu'à l'heure actuelle nous avons toujours, sur le plan alémanique, trois instituts for- mant les étudiants en pharmacie.
Sur le plan romand, la situation n'a guère évolué plus rapidement. Les groupes de contact entre les deux univer- sités et les scientifiques ont siégé à 62 reprises pendant cinq ans pour conclure qu'en effet, il n'était possible de réunir à Lausanne que les études de pharmacie pour la Suisse romande, mais là encore, un Grand Conseil cantonal - en l'occurrence celui de la République et Canton de Genève - s'opposa à la disparition de son institut de pharmacie. Nous sommes donc ramenés «à la case départ» et nous connais- sons l'existence de cinq instituts.
Une proposition a été faite en commission. Elle connut un succès plus qu'honorable puisqu'il fallut la décision du président pour qu'elle soit recommandée à votre refus, à savoir celle de renoncer à ce crédit de 50,6 millions, rendant ainsi impossible l'opération du transfert de l'Institut de l'EPFZ de la ville de Zurich sur le site de l'Irchel. Cette proposition ne nous paraît pas fondée et surtout elle ne nous paraît pas aujourd'hui praticable. Nous sommes d'avis, en effet, qu'il convient d'accepter le crédit demandé. Nous constatons tout d'abord - et je me permets d'insister sur ce point - que le canton de Zurich n'entend pas prendre en charge un nouvel institut universitaire et nous n'aimons pas beaucoup les procédés qui visent en quelque sorte à punir un canton parce qu'il refuse de se charger de ce dont une école fédérale ne voudrait plus. Quelles seraient les com- pensations qu'une université cantonale comme celle de Zurich pourrait obtenir en reprenant la pharmacie? Com- ment pourrait-on envisager d'alléger son fonctionnement de quelque 8 à 10 millions de francs, c'est-à-dire le montant des frais annuels d'exploitation d'une école de pharmacie, com- ment pourrait-on alléger de ce montant le fonctionnement de ladite université? Les études qui tendaient à concentrer sur Lausanne les pharmaciens romands ont échoué, nous l'avons dit, celles sur Zurich n'ont pas connu un meilleur succès. M. Lüchinger souhaitait que les universités canto- nales, dotées d'une faculté de médecine, puissent seules enseigner la pharmacie, et en même temps, du côté fédéral, on n'accordait à la pharmacie qu'une priorité de troisième rang, c'est-à-dire qu'on ne considérait pas que ce fût bien urgent. Entre-temps, le nombre des étudiants n'a cessé de croître, il est aujourd'hui de plus de 1500, dont 535 dans la seule Ecole polytechnique de Zurich. Il semble donc particu-
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lièrement difficile de supprimer la pharmacie à Zurich puis- que, aussi bien, le canton n'en veut pas.
Ce transfert sur le site de l'Irchel aura d'ailleurs trois avan- tages: 1) il permettra une collaboration, efficace nous vou- lons le croire, avec l'Institut de pharmacologie qui se trouve déjà sur le site de l'Irchel; nous souhaitons que cette colla- boration s'étende à l'utilisation d'infrastructures communes pour l'enseignement et la recherche; 2) le déplacement des pharmaciens sur le site de l'Irchel permettra aux informati- ciens, aux mécaniciens et aux électriciens de trouver les locaux dont ils ont le plus cruel besoin pour travailler dans des conditions convenables dans la ville même de Zurich, c'est-à-dire dans les locaux qui sont aujourd'hui occupés par l'institut de pharmacie; 3) cantons et Confédération devront accentuer leur coordination dans un domaine où ils ont des intérêts convergents. La nécessité de cette planifica- tion devra être renforcée. Nous voulons éviter une solution irrationnelle. Que se passerait-il d'ailleurs si nous refusions le crédit? Le canton de Zurich ne reprendrait de toute façon pas cet institut de pharmacie au travers de son université cantonale. Il conviendrait alors de ne plus aider par exemple les instituts de Bâle, de Berne, de Lausanne et de Genève jusqu'à ce qu'une concentration soit opérée, c'est-à-dire que nous aboutirions à une épreuve de force à laquelle les uns et les autres voudraient renoncer. C'est d'ailleurs un exercice de politique-fiction. Troisièmement, il conviendrait de trouver des solutions rapides pour que les sciences informatique, mécanique et des matériaux puissent mainte- nant se développer normalement et ce n'est pas évident de trouver à Zurich aujourd'hui de tels locaux. La pesée des intérêts majeurs qui sont ici compris nous engage à vous demander d'accepter le choix proposé et le crédit de 50,6 millions.
Enfin, très brièvement et en conclusion, troisième volet: nous sommes d'avis, comme la commission vous le recom- mande, de suspendre notre accord sur le crédit de 32 580 000 francs en faveur de l'Institut suisse de recherches nucléaires de Villigen jusqu'à ce que la fusion des institu- tions fédérales de Würenlingen et de Villigen soit accomplie. Nous pourrons, et nous devrons vraisemblablement revenir sur ce troisième crédit, aujourd'hui nous vous demandons de le soustraire du montant général des crédits qui vous sont demandes.
Präsident: In Ergänzung zu den Kommissionssprechern spricht für die Bautengruppe Herr Aregger.
Aregger: Seit dem Beschluss, die ETH Lausanne nach Ecu- blens zu verlegen, haben sich die zuständigen Stellen mit der Verkehrserschliessung der neuen Hochschule befasst. Dabei war von Anfang an klar, dass sich der Bund als Eigentümer der ETH neben der Strassenerschliessung unbedingt auch an der Erschliessung mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zu beteiligen hat. Im Einvernehmen mit der Stadt Lausanne und mit dem Kanton Waadt wurde aus verschiedenen Lösungsmöglichkeiten das vorliegende Pro- jekt einer Trambahn gewählt. Bei einer Länge von 8 km führt sie von der Place du Flon im Zentrum von Lausanne über Dorigny zur ETH und weiter zum SBB-Bahnhof Renens. Sie erschliesst das Hochschulzentrum mit 12 000 Universitäts- und ETH-Studenten und einen Teil der Agglomeration Lau- sanne mit potentiell 30 000 Einwohnern.
Wenn wir der Vorlage zustimmen, soll die Trambahn 1990 in Betrieb genommen werden.
Besonders hervorzuheben ist das System der neuen Tram- bahn, denn erstmals in der Schweiz kommt das Modell Metro zur Anwendung. Die Hochperrons mit ebenerdigem Einstieg machen das Verkehrsmittel benutzerfreundlich und attraktiv. Lausanne ist zu dieser Variantenwahl zu beglück- wünschen. Die neue Trambahn ist eine echte Förderung des öffentlichen Verkehrs, und es bleibt zu hoffen, dass andere Städte bei der Lösung ihrer Transportprobleme dem Bei- spiel von Lausanne folgen werden. Uebrigens wurden die Verantwortlichen durch eine Trambahn im holländischen Utrecht zu diesem Projekt inspiriert, nota bene einer Bahn,
die von der Schweizer Industrie nach Holland geliefert wurde.
Der Bundesrat schlägt uns vor, an den Bau der Trambahn einen einmaligen Beitrag von 45 Millionen Franken zu lei- sten. Dazu ist zu bemerken, dass die 45 Millionen Franken genau einem Drittel des Gesamtvoranschlags von 135 Mil- lionen Franken entsprechen. Je ein Drittel wird vom Kanton Waadt und der Stadt Lausanne getragen. Beim Bundesbei- trag handelt es sich jedoch ausdrücklich um einen einmali- gen und fixen Beitrag. Das Risiko der Baukostenüberschrei- tung und der jährlichen Bauteuerung geht voll zulasten der Bauherrschaft, d. h. der Société des tramways du sud-ouest lausannois. Die Bautengruppe hat das Projekt eingehend geprüft.
Mit der Kommission Wissenschaft und Forschung beantra- gen wir Ihnen, sowohl dem Bundesbeschluss über die Kon- zessionserteilung als auch dem Bundesbeitrag von 45 Mil- lionen Franken gemäss Anhang I der Hochschulbauvorlage zuzustimmen.
Zwygart: Nach der ausführlichen Berichterstattung des Prä- sidenten kann ich mich relativ kurz fassen. Die LdU/EVP- Fraktion ist für Eintreten auf diese Geschäfte und folgt mehrheitlich den Kommissionsanträgen.
Es ist erfreulich feststellen zu können, dass sich die Verle- gung und der Ausbau ETH Lausanne als Generationenwerk dem Ende zuneigen. Heute können wir dankbar auf die vor 25 Jahren von der Behörde gefällten mutigen Entscheide zurückblicken.
Eine Bemerkung zum Bauvorhaben in Lausanne sei erlaubt. Unsere Fraktion begrüsst den Ausbau des öffentlichen Ver- kehrsnetzes durch die Erstellung der Trambahn. Der Kredit und die Konzessionserteilung sind als Grundlage und Vor- aussetzung sehr begrüssenswert. Der Absage für die Erstel- lung von 135 Parkplätzen weinen wir keine Tränen nach. Im Gegenteil: es ist eine logische Folge. Wir sind froh, dass die Einsicht wächst, dass es die «Füfi-und-Weggli-Politik» in bezug auf öffentlichen und privaten Verkehr nicht mehr geben kann. Wir hoffen auf vermehrte Nachahmung in ähnli- chen Verkehrsfragen.
Zur Pharmazieverlegung, die ja recht umstritten ist, möch- ten wir folgendes bemerken: Bekanntlich geht diesem Beschluss eine jahrelange Diskussion voraus. Es hat sich keine Lösung gezeigt. Rein äusserlich könnten mit den Verlegungen nun ideale Verhältnisse für die Studierenden geschaffen werden. Aus meiner Sicht hat es sogar grosse Vorteile, wenn der Bund als verantwortliche Instanz an der naturwissenschaftlich-technisch orientierten ETH in Rich- tung medizinischer Fakultät noch etwas zu sagen hat. Die- ser Fuss in der Tür kann auch zukünftig Hilfe sein. Bekannt- lich ist die Mediziner-Ausbildung nach wie vor eine der bestimmendsten Disziplinen für alle Sparten der Hochschul- ausbildung. Besonders jedoch hat die Medizin für die Maturitätsanforderung sehr grosses Gewicht. Wenn sich hier der Bund ein direktes Mitspracherecht vorbehält und am Ball bleibt, ist das vielleicht auch später bedeutungsvoll. Das Faustpfand Pharmazie kann einen weiteren Vorteil haben. Die Auflösung von Hochschulstudien in immer ver- feinerte Einzelzeldisziplinen hat viele Nachteile. Längerfri- stig muss eine verstärkte Verknüpfung der Einzeldisziplinen verwirklicht werden. Der Unfall von Basel hat uns in tragi- scher Weise die Nachteile des Vorantreibens von Einzelwis- sen ohne Gesamtschau vor Augen geführt.
Fasziniert kann etwa ein Chemiker seinen Forschungen im Labor nachgehen und sie rein theoretisch entwickeln. Ueber Auswirkungen in der Biosphäre macht er sich wohl keine Gedanken und ebenso wenig der Techniker, der das um- setzt.
Heute brauchen wir nicht nur wissenschaftliches und tech- nisches, sondern auch ethisches und moralisches Wissen. So könnte der Fremdkörper von Pharmazieausbildung an der ETH auch eine Chance sein, damit unsere Forscher und Ingenieure über die Konsequenzen ihres Handelns nach- denken, wenn andere Disziplinen unter dem gleichen Dach unterrichtet werden. Ich würde es sogar sehen, wenn an
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unseren technischen Universitäten Theologen und Philoso- phen ausgebildet würden. Wissen und Gewissen sind aus- einandergebildet worden - das ist verhängnisvoll! Unsere Studenten werden angeleitet, wie sie die Grenzen menschli- chen Wissens erweitern können. Man bietet ihnen aber in ihrer Ausbildung keine Hilfe an, wie sie solches Wissen verantwortlich einsetzen können. Man nimmt an, dies wachse von selbst.
Im Mittelalter scharte sich die übrige Forschung um die Theologie. Leider brach diese Einheit, vorwiegend wegen der Sturheit der Kirche, auseinander. Heute wären wir froh, wenn es nicht zu einem Bruch in einer solch tragischen Art und Weise gekommen wäre. Darum ist es notwendig, dass Behörden, aber auch Kirchen ihre Pflicht bewusst wahrneh- men und Hilfe bieten für Gewissensbildung. So begrüsse ich es auch, wenn Theologen und Kirchen zur wissenschaftli- chen Bildung, zu aufgeworfenen Fragen in Wirtschaft und Umwelt Stellung beziehen.
Deshalb erlaube ich mir, an den Bundesrat folgende Frage zu stellen: Sieht er nicht auch eine gewisse Notwendigkeit, längerfristig den Studenten Hilfe zur Gewissensbildung zu bieten?
Man kann also in bezug auf die Diskussion, die jetzt über die Pharmazie beginnen wird, zusammenfassend festhalten, dass es Nachteile hat, wenn die ETH weiterhin die Oberherr- schaft besitzt, aber andererseits auch viele Vorteile. Deshalb bin ich für den bestehenden Zustand und befür- worte auch eine Verlegung aus dem Zentrum, damit Platz frei wird für die neuen wissenschaftlichen Richtungen.
Hier wird die Beratung dieses Geschäftes unterbrochen Le débat sur cet objet est interrompu
Schluss der Sitzung um 19.40 Uhr La séance est levée à 19 h 40
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Sessione invernale
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Nationalrat
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