1281
Internationales Privatrecht. Bundesgesetz
ursacht. Davon entfallen 40 Millionen Franken auf die öffent- liche Hand, 30 Millionen Franken davon zulasten des Bun- des. Das sei lediglich pro memoria vermerkt; denn wir ken- nen alle jene Stimmen, die wiederkommen, wenn in diesem Saal vom Budget und von der Staatsrechnung gesprochen wird. Das ist der erste Grund, weshalb ich mich der Kommis- sionsminderheit anschliesse.
Der zweite Grund besteht im Vorteil, dass dieses Modell den Härtefall vermeidet. Der Härtefall ist tatsächlich, wie es wie- derholt hervorgehoben worden ist, administrativ sehr schwer zu handhaben. Er ist im übrigen ein Fremdkörper in unserem System der Sozialversicherung, und in den mei- sten Fällen weckt er falsche Hoffnungen, weil der Härtefall seiner Natur gemäss den Ausnahmefall bilden muss. Diese Gründe veranlassen und verpflichten mich, der Kommis- sionsminderheit zuzustimmen.
Abstimmung - Vote
Für den Antrag der Mehrheit Für den Antrag der Minderheit
82 Stimmen 57 Stimmen
Angenommen gemäss Antrag der Mehrheit Adopté selon la proposition de la majorité
Präsident: Damit entfällt der Eventualantrag Frey.
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
85.037
Atomgesetz. Teilrevision Loi sur l'energie atomique. Révision partielle
Siehe Jahrgang 1985, Seite 2179 Voir année 1985, page 2179 Beschluss des Ständerates vom 30. September 1986 Décision du Conseil national du 30 septembre 1986
Differenzen - Divergences
Art. 5 Abs. 1 und Art. 37 Abs. 4 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Art. 5 al. 1 et art. 37 al. 4 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Neuenschwander, Berichterstatter: Bei der Differenz dieser Vorlage geht es nicht um eine materielle, sondern nur um zwei redaktionelle Aenderungen. Wir haben in Anbetracht der kleinen Aenderungen nicht nochmals eine Gesetzesaus- teilung vorgenommen.
Zum Text: In Artikel 5 Absatz 1 geht es um das Bewilligungs- kriterium von Nichtverbreitung von Kernwaffen. Im gelten- den Artikel 5 Absatz 1 des Atomgesetzes ist von «Bedingun- gen und Auflagen» die Rede. Der Passus «und Auflagen» war in den verwaltungsinternen Vorentwürfen der Botschaft enthalten, wurde jedoch in der endgültigen Fassung ohne Absicht einer Aenderung gestrichen.
Wir von der Energiekommission beantragen Ihnen, den ursprünglichen Wortlaut «Bedingungen und Auflagen» zu übernehmen.
In Artikel 37 Absatz 4 - der Präsident bat mich, beide Artikel zu behandeln - geht es um die Kompetenz für bilaterale Verträge. Der Gesetzestext lautet: «Der Bundesrat kann, um die Einfuhr oder Ausfuhr von radioaktiven Kernbrennstof-
fen, nuklearen Gütern und Daten nach Artikel 4 Absatz 2 zu ermöglichen, bilaterale völkerrrechtliche Verträge abschliessen über ihre Wiederausfuhr, Sicherung, Kontrolle und nicht-militärische Verwendung.» Neu sind die beiden Worte «sowie von», die Sie in der Vorlage haben. Sie sind nach «Kernbrennstoffen» einzusetzen. Der übrige Textent- wurf ist gleich.
Diese Formulierung ist klarer als der Text der Botschaft. Im Namen der Energiekommission beantrage ich Ihnen, diesen zwei redaktionellen Aenderungen zuzustimmen.
M. Jeanneret, rapporteur: Comme vous l'a dit le président, la proposition qui vous est présentée n'a aucun aspect matériel mais revêt un caractère purement rédactionnel. A l'article 5, il s'agit simplement de reprendre la notion qui se trouvait dans l'ancien libellé et qui est meilleure. On peut donc se rallier au Conseil des Etats. A l'article 37, alinéa 4, il s'agit simplement, dans le domaine de la compétence des traités bilatéraux, d'ajouter la notion plus claire «ainsi que d'articles nucléaires».
Pour ces deux raisons, la commission vous propose d'adop- ter ces deux changements purement rédactionnels.
Angenommen - Adopté
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
82.072
Internationales Privatrecht. Bundesgesetz Droit international privé. Loi
Botschaft und Beschlussentwurf vom 10. November 1982 (BBI 1983 I, 263)
Message et projet d'arrêté du 10 novembre 1982 (FF 1983 1, 255)
Beschluss des Ständerates vom 13. März 1985 Décision du Conseil des Etats du 13 mars 1985
Mitteilung - Communication
Präsident: Die Fraktionspräsidentenkonferenz hat beschlossen, die Eintretensdebatte auf die Kommissions- und Fraktionssprecher zu begrenzen.
Im Zusammenhang mit diesem Geschäft gestatte ich mir folgende Mitteilung: Ein Departementsvorsteher kann sich gemäss Artikel 65ter Absatz 2 des Geschäftsverkehrsgeset- zes von einem Mitarbeiter in die Verhandlungen begleiten lassen. Diesem kann auf Begehren des Departementsvorste- hers das Wort zu Angelegenheiten erteilt werden, die beson- dere fachtechnische Kenntnisse voraussetzen. Beim heuti- gen Geschäft macht Frau Bundesrätin Kopp von dieser Entlastungsmöglichkeit Gebrauch. Herr Professor Frank Vischer, Universität Basel, wird Frau Bundesrätin Kopp in die Verhandlungen begleiten und zu Fachfragen Stellung nehmen. Herr Professor Vischer war massgeblich an der Ausarbeitung der Vorlage beteiligt, und er hat an der Behandlung des Geschäftes in beiden vorberatenden Kom- missionen aktiv mitgewirkt.
Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière
Iten, Berichterstatter: Wir danken zunächst der Fraktions- präsidentenkonferenz für die Bereitschaft und den Beschluss, das Internationale Privatrecht noch in dieser Session zu beraten. Sie werden selber auch festgestellt
29-N
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Atomgesetz. Teilrevision Loi sur l'énergie atomique. Révision partielle
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1986
Année
Anno
Band
III
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
09
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 85.037
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 01.10.1986 - 15:00
Date
Data
Seite
1281-1281
Page
Pagina
Ref. No
20 014 647
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