N 20 juin 1986
988
Interpellation Ruf-Berne
86.419
Interpellation Ruf-Bern Schutz der schweizerischen Arbeitnehmer vor Konkurrenz durch Ausländer Interpellation Ruf-Berne Protection des travailleurs suisses contre la concurrence des travailleurs étrangers
Wortlaut der Interpellation vom 21. März 1986 Angesichts der Tatsache, dass
das Problem der Arbeitslosigkeit in der Schweiz noch immer eine permanente Gefahr darstellt;
1985 die ausländische Wohnbevölkerung (ebenso die Zahl ausländischer Erwerbstätiger) in der Schweiz erneut stark angestiegen ist - dies trotz Tausender von Einbürgerungen
und somit der Wille des Schweizervolkes, das mit der Verwerfung des Ausländergesetzes am 6. Juni 1982 eine weitere Einwanderung abgelehnt hat, von den Bundesbe- hörden krass missachtet wird;
aufgrund dieser Entwicklung sich die schweizerischen Arbeitnehmer auf dem angespannten Arbeitsmarkt einer zunehmenden Konkurrenzierung durch Ausländer gegen- über sehen;
zahlreiche Ausländer im Dienste des Bundes und seiner Regiebetriebe stehen;
wird der Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen gebeten:
Wieviele ganz- und teilarbeitslose Schweizer waren wäh- rend der vergangenen fünf Jahre registriert (Angaben jeweils per Jahresende absolut und prozentual, gemessen an den Gesamtzahlen Ganz- und Teilarbeitsloser)?
Unter welchen Voraussetzungen werden durch den Bund Ausländer beschäftigt? Wieviele ausländische Arbeitskräfte (unterteilt nach Kategorien) stehen gegenwärtig im Dienste des Bundes und seiner Regiebetriebe (es werden detaillierte Angaben bezüglich jedes Departementes und jedes Regie- betriebes gewünscht)?
Wie gross ist ihr prozentualer Anteil, gemessen am Gesamt- personalbestand der Arbeitnehmer des Bundes? Wie hat sich die Zahl der ausländischen Beschäftigten in den letzten fünf Jahren entwickelt (Jahresendwerte)?
Teilt der Bundesrat die Ansicht, die Schweizer Bürger hätten - mindestens unter moralischen Gesichtspunkten - einen vorrangigen Anspruch auf Vollbeschäftigung - vor Ausländern?
Ist der Bundesrat gewillt, zusätzliche Massnahmen zu ergreifen, um die Schweizer Arbeitnehmer vor ausländi- scher Konkurrenz (aller Kategorien) wirksam zu schützen? 5. Vertritt der Bundesrat ebenfalls die Auffassung, öffentli- che Verwaltungen sollten im Interesse der einheimischen Bevölkerung nur mit äusserster Zurückhaltung Ausländer beschäftigen?
Kann er sich bereit erklären, inskünftig - abgesehen von wenigen Ausnahmen in speziellen Fachbereichen - nur noch Schweizer in die Dienste des Bundes und seiner Regiebetriebe zu nehmen?
Texte de l'interpellation du 21 mars 1986 Compte tenu du fait
part des travailleurs étrangers sur un marché de travail restreint;
le Conseil fédéral est prié de répondre aux questions sui- vantes:
Combien de Suisses au chômage partiel ou total a-t-on enregistré pendant les cinq dernières années (fournir, pour la fin de chaque année, les indications en chiffres absolus et en pourcentage par rapport au nombre total de travailleurs au chômage partiel ou total)?
A quelles conditions la Confédération engage-t-elle des étrangers? Combien de travailleurs étrangers (par catégo- ries) sont actuellement au service de la Confédération et de ses régies (fournir des indications détaillées pour chaque département et chaque régie) ?
Quel est le pourcentage d'étrangers par rapport à l'effectif total du personnel de la Confédération? Comment le nom- bre des travailleurs étrangers employés par la Confédération a-t-il évolué au cours des cinq dernières années (fournir les données pour la fin de chaque année)?
Le Conseil fédéral estime-t-il lui aussi que, par rapport aux étrangers, les citoyens suisses devraient avoir un droit prio- ritaire au plein emploi, ne serait-ce qu'en tenant compte des aspects moraux?
Le Conseil fédéral est-il disposé à prendre des mesures supplémentaires pour protéger efficacement les travailleurs suisses de la concurrence étrangère (toutes catégories)?
Le Conseil fédéral est-il lui aussi d'avis que, dans l'intérêt de la population indigène, les administrations publiques devraient faire preuve de la plus grande retenue pour enga- ger des étrangers ?
Peut-il se déclarer prêt à ne plus engager que des Suisses à l'avenir au service de la Confédération et de ses régies - sauf de rares exceptions dans des domaines exigeant des qualifi- cations spéciales ?
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Interpellant verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 21. Mai 1986
Rapport écrit du Conseil fédéral du 21 mai 1986
Auch wenn die Arbeitslosigkeit in der Schweiz im internatio- nalen Vergleich gering ist, nimmt der Bundesrat die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sehr ernst. Er ist sich der persönlichen, familiären und gesellschaftlichen Probleme der einzelnen arbeitslosen Menschen wohl bewusst. Vor diesem Hintergrund sind auch in den vergangenen Jahren die materielle Absicherung verbessert und Massnahmen zur Verminderung von Arbeitslosigkeit gefördert worden. Zudem misst der Bundesrat der Schaffung neuer Arbeits- plätze grosse Bedeutung bei und ist bestrebt, hier möglichst günstige Rahmenbedingungen zu schaffen. So sind z. B. mit den beiden Impulsprogrammen Sondermassnahmen zur Förderung der technologischen Entwicklung und Ausbil- dung ergriffen worden. Weiter wendet der Bund namhafte Beiträge zur Förderung von Bildung und Forschung auf. All diese Massnahmen sollen helfen, die auf dem Arbeitsmarkt auftretenden Schwierigkeiten zu meistern.
Die vom Interpellanten verlangten Zahlen zur Arbeitslosig- keit lauten wie folgt:
Ganzarbeitslose
Ende Dezember
Total
Ausländer absolut
Schweizer absolut
%
1981
9 149
2 180
6 969
76,2
1982
23 579
6 529
17 050
72,3
1983
30 380
9 114
21 266
70,0
1984
34 093
10 640
23 453
68,8
1985
26 967
8 660
18 207
67,8
989
Interpellation Ruf-Bern
Teilarbeitslose
Ende Dezember
Total
Ausländer
Schweizer absolut
%
1981
17 187
2 378
14 809
86,2
1982
61 983
9 015
52 968
85,5
1983
34 975
4 848
30 127
86,1
1984*)
3 665
683
2 982
81,4
1985
1 453
490
963
66,3
*) Ab 1984 Kurzarbeit, nur kontrollpflichtige Ausländer berücksichtigt.
Im Rahmen der Fremdarbeiterpolitik legt der Bundesrat besonderen Wert auf das Prinzip der Priorität der einheimi- schen Arbeitskräfte. Dieses ist als wichtiger Pfeiler in den arbeitsmarktlichen Vorschriften der Verordnung über die Begrenzung der Zahl der erwerbstätigen Ausländer veran-
kert. Danach können Ausländer nur dann zur Arbeit in unserem Land zugelassen werden, wenn keine geeigneten einheimischen Kandidaten zur Verfügung stehen.
Dieser Grundsatz gilt selbstverständlich auch für die Rekru- tierungen der Bundesverwaltung, die einen sehr kleinen Anteil an ausländischen Arbeitskräften aufweist (siehe Tabelle des eidgenössischen Personalamts, «Ausländische Arbeitskräfte in der Bundesverwaltung seit 1970»). Dabei geht es vorwiegend um hochqualifizierte Spezialisten oder um Arbeitsplätze, für die selbst bei höherer Arbeitslosigkeit keine geeigneten einheimischen Arbeitskräfte zur Verfü- gung stehen. Bei den meisten Ausländern in der Bundesver- waltung handelt es sich zudem um Niedergelassene.
Angesichts der kleinen Zahl ausländischer Arbeitskräfte in der Bundesverwaltung sowie der bereits vorhandenen stren- gen Vorschriften betreffend den Schutz der einheimischen Arbeitskräfte in der Fremdarbeiterregelung sieht der Bun- desrat im jetzigen Zeitpunkt keine Notwendigkeit für weiter-
Eidgenössisches Personalamt
Ausländische Arbeitskräfte in der Bundesverwaltung seit 1970 (Stand je Ende Dezember)
Davon Ausländer2)
Heimatstaaten der Ausländer
Jahr
Personal- bestand1)
Absolut
In
Deutsch- land
Frank- reich
Italien
Spanien
Öster- reich
Jugo- slawien
CSSR
Türkei3)
Übrige
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Allgemeine Bundesverwaltung (einschliesslich Regiebetriebe)
1970
36 801
500
1,4
148
18
45
4
46
0
66
0
173
1975
38 144
733
1,9
186
50
71
12
65
0
110
0
239
1980
39 127
2,8
293
76
102
19
86
31
144
21
325
1981
39 915
1194
3,0
305
87
135
13
91
30
150
24
359
1982
40 258
1219
3,0
288
86
147
15
88
86
67
29
413
1983
40 031
1126
2,8
290
80
134
22
81
27
12
20
460
1984
40 159
1178
2,9
338
86
141
23
80
28
71
19
392
1985
40 218
1316
3,3
120
154
24
72
34
65
13
485
PTT-Betriebe
1970
49 365
330
0,7
0
22
44
156
0
0
31
0
77
1975
51 119
1033
2,0
41
89
322
420
28
0
30
0
103
1980
52 482
1037
2,0
41
75
362
409
20
9
31
0
90
1981
54 264
1237
2,3
49
81
455
486
26
15
28
0
97
1982
55 331
1391
2,5
53
91
538
508
40
18
27
0
116
1983
56 241
1505
2,7
56
93
610
518
43
18
22
0
145
1984
56 239
1556
2,8
54
101
644
510
31
19
24
0
173
1985
56 992
1644
2,9
54
107
678
545
40
26
17
0
177
1970
40 517
1394
3,4
7
0 1059
285
9
0
0
0
34
1975
40 556
1007
2,5
16
4
674
208
9
0
0
0
96
1980
38 506
1803
4,7
65
27
1151
298
30
42
26
111
53
1981
38 990
1929
4,9
66
33
1205
310
32
64
23
120
76
1982
39 288
2092
5,3
78
42
1244
328
33
86
24
143
114
1983
38 840
2129
5,5
88
50
1238
323
33
91
21
149
136
1984
38 159
2028
5,3
86
48
1186
302
33
89
12
141
131
1985
37 109
1976
5,3
88
45
1144
290
33
94
9
143
130
Gesamte Bundesverwaltung
1970
126 683
2224
1,8
155
40
1148
445
55
0
97
0
284
1975
129 819
2773
2,1
243
143
1067
640
102
0
140
0
438
1980
130 115
3937
3,0
399
178
1615
726
136
82
201
132
468
1981
133 169
4360
3,3
420
201
1795
809
149
109
201
144
532
1982
134 877
4702
3,5
419
219
1929
851
161
190
118
172
643
1983
135 112
4760
3,5
434
223
1982
863
157
136
55
169
741
1984
134 557
4762
3,5
478
235
1971
835
144
136
107
160
696
1985
134 319
4936
3,7
491
272
1976
859
145
154
91
156
792
Lehrlinge inbegriffen
Ohne Departement für auswärtige Angelegenheiten
Bis 1979 unter «Übrige Staaten»
Ab 1980 inklusive Lehrkörper ETH
Bundesbahnen
%
Interpellation Nussbaumer
990
N
20 juin 1986
gehende Massnahmen in diesem Bereich. Dagegen wird er sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Arbeitsmarktbehör- den von Bund und Kantonen - als Ergänzung zu den redu- zierten Kontingenten - auch in Zukunft dem Prinzip der Priorität der einheimischen Arbeitskräfte durch konse- quente Auslegung der arbeitsmarktlichen Vorschriften Ach- tung verschaffen.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates teilweise befriedigt.
85.918
Interpellation Nussbaumer Hengste. Zulassungsbedingungen Etalons. Conditions d'admission pour l'élevage
Wortlaut der Interpellation vom 4. Oktober 1985
Ist der Bundesrat bereit, die eidgenössische Pferdeschau- kommission so zusammenzusetzen, dass eine objektive Beurteilung aller Hengste gewährleistet ist?
Ist der Bundesrat auch bereit, die Einführung eines neu- tral gestalteten Rekursverfahrens zu prüfen?
Texte de l'interpellation du 4 octobre 1985
Le Conseil fédéral est-il disposé à choisir les membres de la Commission fédérale des concours (de chevaux) de manière à garantir une appréciation objective de tous les étalons?
Est-il également prêt à examiner la possibilité d'introduire une procédure de recours plus neutre que celle qui est en vigueur actuellement?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Eng, Geissbühler, Hari, Leuenberger-Solothurn, Ogi, Schnyder-Bern, Schwarz, Wanner, Ziegler (9)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Pferdezuchtgenossenschaft Solothurn hat in der priva- ten Hengsthaltung eine lange Tradition aufzuweisen. Wäh- rend vielen Jahren erwarb sie jeweils angekorte Warmblu- thengste vom eidgenössischen Gestüt in Avenches.
Vor einigen Jahren wagte die erwähnte Genossenschaft den Direktankauf von Hengsten in der Normandie. Damals berei- tete die Anerkennung und Zulassung der eigenen Hengste keine Probleme. Seit 1984 macht es den Anschein, die Haltung direkt eingekaufter Hengste werde zum Schutz der Hengsthaltung in Avenches absichtlich erschwert.
Die vom Gestüt selbst eingekauften Hengste mit zum Teil geringem Leistungsausweis werden stets zur Zucht zugelas- sen. Der privaten Hengsthaltung werden höhere Zulas- sungsbedingungen zugemutet. Wegen Personalunion (der Hengstankäufer des Haras fédéral ist zugleich Präsident der eidgenössischen Schaukommission) ist eine objektive Beur- teilung der Hengste im Gestüt und in den als Konkurrenz empfundenen Pferdezuchtgenossenschaften nicht mehr ge- währleistet.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 27. November 1985
Rapport écrit du Conseil fédéral du 27 novembre 1985 Die Pferdezuchtverordnung vom 12. November 1980 (SR 916.320) schreibt vor, dass bei den vom Bund geförderten Rassen (Freiberger, Haflinger, Warmblut) nur eidgenössisch anerkannte Hengste zur Zucht verwendet werden dürfen. Für die Beurteilung sind massgebend (Art. 7 Pferdezucht- verordnung):
Körperform, Typ und Gang, Grösse, Charakter, Kondition, Gesundheit, Fruchtbarkeit und Futterverwertung;
die in Prüfungen ausgewiesenen Eigenleistungen;
Leistungen und Qualität der Vorfahren und Nachkommen. Die Beurteilung der Körperform wird vorgenommen durch Mitglieder der Pferdeschaukommission (Kommission), wel- che vom eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement bestellt wird und eine einheitliche Beurteilung gewährlei- sten soll.
Die Kommission besteht aus ausgewiesenen Fachleuten auf dem Gebiet der Pferdezucht und -haltung.
Zu den einzelnen Fragen des Interpellanten lässt sich fol- gendes festhalten:
Da ein Zuchthengst nicht nur messbare Kriterien, sondern vor allem geeignete Körperformen, eine genügende Kondi- tion und einen guten Charakter aufweisen muss, beeinflus- sen ohne Zweifel subjektive Gesichtspunkte das Urteil der einzelnen Kommissionsmitglieder.
Um trotzdem eine grösstmögliche Objektivität der Beurtei- lung zu gewährleisten, werden die Experten jedes Jahr vor den Pferdeschauen im Herbst in Avenches in einem eintägi- gen Kurs aus- und weitergebildet.
Für die Durchführung der Pferdeschauen werden aus dem Kreis der Mitglieder jeweils zwei als Jury für die einzelnen Pferdeschauen bestimmt. Dabei achtet man vor allem dar- auf, dass die Experten nicht in ihrer eigenen Region und auch nicht jedes Jahr an den gleichen Pferdeschauen einge- setzt werden. Diese treffen den Entscheid der Kommission. In der Regel gesellt sich zu den beiden eidgenössischen Fachleuten ein Vertreter des Kantons.
Da Tierbewertungen Ermessensentscheide bleiben, können bei jeder Zusammensetzung der Kommission subjektive Ein- flüsse auf die Bewertung nicht ganz ausgeschlossen wer- den. Es trifft zu, dass die Anforderungen an die angekörten Hengste gestiegen sind. Diese Tatsache hängt mit dem Fortschritt in der Zucht zusammen. Bei steigender Qualität der weiblichen Tiere sind auch höhere Anforderungen an die Hengste zu stellen. Es sind deshalb in jüngster Zeit auch Hengste des Gestüts nicht angekört worden. Wir sehen im Ankauf und im Einsatz von privaten Hengsten keine Konkur- renz. Private Initiativen in dieser Richtung werden sogar begrüsst, weil sie die staatliche Hengsthaltung entlasten. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die deutlich sichtba- ren Fortschritte insbesondere bei der Warmblut- und Frei- bergerzucht auf eine sorgfältige, verantwortungsbewusste und fachlich kompetente Arbeit der Mitglieder der Kommis- sion schliessen lassen. Dennoch ist der Bundesrat bereit, das Verfahren bei der Beurteilung der Hengste zu überprü- fen. Eine grundsätzliche Aenderung der bisherigen Praxis der Pferdebeurteilungen drängt sich jedoch nicht auf.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates befriedigt.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Ruf-Bern Schutz der schweizerischen Arbeitnehmer vor Konkurrenz durch Ausländer
Interpellation Ruf-Berne Protection des travailleurs suisses contre la concurrence des travailleurs étrangers
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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
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1986
Année
Anno
Band
II
Volume
Volume
Session
Sommersession
Session
Session d'été
Sessione
Sessione estiva
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 86.419
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 20.06.1986 - 08:00
Date
Data
Seite
988-990
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Pagina
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20 014 457
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