Timing of emissions standards for heavy vehicles

20014228Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB)21.03.1986Not Examined

Zusammenfassung

Ziegler asked the Federal Council when comparable emissions standards and particulate limits would be introduced for heavy utility vehicles. The Federal Council answered that heavy vehicles are mainly diesel-powered and that it would likely determine the scope and date of entry into force of the standards for heavy diesel vehicles in 1986. The interpellant expressed partial satisfaction with the answer.

Regest

Heavy diesel vehicles; determination of emissions standards and particulate rules. The Federal Council may announce that the scope and commencement of such standards will be fixed at a later date; the interpellation procedure serves to obtain information and does not itself produce a binding substantive ruling. Where the Council indicates an expected regulatory timetable, the matter is answered as a political-information response rather than adjudicated on the merits.

Gesamter Gesetzestext

  1. März 1986 N

469

Interpellation Ziegler

Verfahren von 4476 Personen, davon für 3893 Personen mit negativem Ausgang, abgeschlossen worden. Die Beschwer- den von 314 Personen führten zu einer ganzen oder teilwei- sen Gutheissung im Beschwerdeverfahren, jene von 269 Personen sind zurückgezogen worden. Die Beschwerden von 5533 Personen waren Ende 1985 noch hängig.

Per Ende Dezember 1985 waren die Gesuche von 15 387 Asylbewerbern erstinstanzlich noch nicht entschieden. Zusammen mit den pendenten Beschwerden von 5533 Per- sonen waren somit gesamthaft die Gesuche von 20 920 Personen hängig.

Die Frage nach den im vergangenen Jahr erfolgten Ausrei- sen und Ausschaffungen kann nicht beantwortet werden. Eine systematische Erfassung aller Vollzugsmeldungen der Kantone wurde hingegen anlässlich der Realisierung eines grösseren EDV-Projektes im Bundesamt für Polizeiwesen jetzt eingeführt, so dass im Verlaufe dieses Jahres exakte zahlenmässige Angaben hinsichtlich des Vollzuges der Entscheide gemacht werden können. Im weiteren ist vorge- sehen, mit den Kantonen im Bereich der Vollzugskontrolle enger zusammenzuarbeiten.

Was die Zahl der freiwillig Ausgereisten betrifft, ist allerdings auch zukünftig mit Unsicherheiten zu rechnen. Da dem Verfügungsadressaten vorerst eine Frist zur Erfüllung seiner Pflicht gesetzt wird, ist in Kauf zu nehmen, dass viele Aus- länder unser Land ohne eigentliche Abmeldung und anschliessende Grenzkontrolle verlassen. Scheint in diesen Fällen eine tatsächlich erfolgte Ausreise aufgrund der Re- cherchen des Kantons (an der Wohnadresse, bei den Für- sorgebehörden usw.) sehr wahrscheinlich zu sein, wird der betreffende Ausländer als Ausgereister vermerkt. Liegen hingegen keine entsprechenden Hinweise vor, kann auch nichts Endgültiges über seinen Aufenthaltsort gesagt wer- den. Analoge Schwierigkeiten treten bekanntlich auch in anderen Bereichen, so etwa im Bereich Arbeitsmarkt (Zahl der illegal Arbeitenden), auf.

Ausländer, die im Jahre 1985 in der Schweiz ein Asylgesuch eingereicht haben, nach Staatsangehörigkeit

Gesamttotal

9703

EUROPA

4501

AFRIKA

1132

AMERIKA

360

ASIEN

3706

STAATENLOS

4

EUROPA

4501

Jugoslawien

138

Polen

199

Rumänien

103

Tschechoslowakei

96

Türkei

3844

Ungarn

93

Gaz d'échappement. Normes applicables

Uebrige

28

aux véhicules utilitaires lourds

AFRIKA

1132

Aethiopien

101

Angola

371

Ghana

103

Zaire

442

Zentralafrikanische Rep.

21

Uebrige

94

AMERIKA

360

Chile

El Salvador

Peru

Uebrige

ASIEN

Afghanistan

28

Texte de l'interpellation du 26 septembre 1985

Bangladesh

Indien

Irak

Iran

162

Kampuchea

9

Libanon

107

Pakistan Sri Lanka

2764

Syrien

29

Tibet

16

Vietnam

116

Uebrige

29

STAATENLOS

4

Ausländer, die im Jahre 1985 in der Schweiz ein Asylgesuch eingereicht haben, nach Kantonen

Schweiz

9703

Zürich

893

Bern

1340

Luzern

365

Uri

11

Schwyz

37

Obwalden

IN

Glarus

36

Zug

56

Freiburg

304

Solothurn

109

Basel-Stadt

1767

Basel-Landschaft

270

Schaffhausen

47

Appenzell A.Rh.

9

Appenzell I.Rh.

7

St. Gallen

337

Graubünden

301

Aargau

350

Thurgau

97

Tessin

583

Waadt

1517

Wallis

216

Neuenburg

127

Genf

583

Jura

339

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates teilweise befriedigt.

85.577

Interpellation Ziegler

Wortlaut der Interpellation vom 26. September 1985

Kürzlich hat der Bundesrat beschlossen, für Personenwa- gen verschärfte Abgasgrenzwerte (US-Norm 83) auf den 1. Oktober 1987 einzuführen. Für leichte Nutzfahrzeuge (Gesamtgewicht bis 3500 kg) gilt die entsprechende US- Norm 83 ab dem 1. Oktober 1988.

322 5 In diesem Zusammenhang erbitte ich vom Bundesrat Aus- kunft auf folgende Frage:

16 Auf welchen Zeitpunkt gedenkt der Bundesrat, auch für 17 · schwere Nutzfahrzeuge entsprechende Abgasnormen und Partikelvorschriften einzuführen?

3706

34 Le Conseil fédéral a décidé récemment d'abaisser les .

114 valeurs limites des gaz d'échappement valables pour les

12 voitures de tourisme (prescriptions «US-Federal 83"); ces

2

Nidwalden

286

Abgasnormen für schwere Nutzfahrzeuge

N

21 mars 1986

470

Interpellation Wyss

normes entreront en vigueur le 1er octobre 1987. Quant aux véhicules utilitaires légers, dont le poids total n'excède pas 3500 kg, des prescriptions analogues (cf. «US-Federal 83») seront applicables à partir du 1er octobre 1988.

Je prie donc le Conseil fédéral de répondre à la question suivante:

Pour quelle date entend-il abaisser également les valeurs limites des gaz d'échappement s'appliquant aux véhicules utilitaires lourds et introduire des prescriptions limitant les émissions de particules par ces véhicules?

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 2. Dezember 1985

Rapport écrit du Conseil fédéral du 2 décembre 1985 Schwere Motorwagen sind heute praktisch ausschliesslich mit Dieselmotoren ausgerüstet. Der Bundesrat hat bereits am 22. Mai 1985 (Antwort auf die Interpellation der LdU/ EVP-Fraktion vom 22. März 1985; Dieselfahrzeuge. Emis- sionsbegrenzung) über den Stand der Dinge betreffend Abgas- und Partikelvorschriften für Dieselfahrzeuge infor- miert.

Der Bundesrat wird Umfang und Zeitpunkt des Inkrafttre- tens der Abgasnormen für schwere Dieselfahrzeuge voraus- sichtlich 1986 festlegen.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates befriedigt.

85.950 Interpellation Wyss Volksinitiativen. Karenzfristen Initiatives populaires. Délais d'attente

Wortlaut der Interpellation vom 10. Dezember 1985

Am 1. Dezember 1985 haben Volk und Stände die Volksin- itiative «für die Abschaffung der Vivisektion» massiv verwor- fen. Bereits am 3. Dezember 1985 lancierten zwei Ver- einigungen von Vivisektionsgegnern eine neue, noch radi- kalere Volksinitiative «zur Abschaffung der Tierversuche und der Vivisektion».

Generell ist eine zunehmende Tendenz unterlegener Initian- ten festzustellen, selbst klare Volksentscheide nicht mehr anzuerkennen und stattdessen sogleich neue Volksinitiati- ven mit gleicher oder ähnlicher Stossrichtung zu lancieren. Die rechtsstaatliche Demokratie wird auf diese Weise ausge- höhlt. Natürlich darf das wichtige Recht der Volksinitiative nicht eingeschränkt, aber offensichtlicher Missbrauch muss verhindert werden.

Ich frage daher den Bundesrat an, ob es nicht angebracht wäre, die Frage erneut abzuklären, wie Volksinitiativen mit einer Karenzfrist belegt werden könnten, deren Dauer und Modalitäten im einzelnen festzulegen wären.

Texte de l'interpellation du 10 décembre 1985

Le 1er décembre 1985, le peuple et les cantons ont repoussé catégoriquement l'initiative populaire «pour la suppression de la vivisection». Or, le 3 décembre 1985 déjà, deux grou- pements d'adversaires de cette pratique ont lancé une nou- velle initiative populaire encore plus radicale, «pour l'aboli- tion de l'expérimentation animale et de la vivisection».

Sur un plan général, les auteurs d'initiatives rejetées ont de plus en plus tendance à ne plus accepter des verdicts pourtant fort nets du souverain; bien au contraire, ils sont enclins à lancer aussitôt de nouvelles initiatives populaires allant dans le même sens ou dans une direction voisine. De

cette façon-là, le système démocratique de l'Etat fondé sur le droit est vidé de sa substance. Bien entendu, l'institution fondamentale que constitue le droit d'initiative populaire doit demeurer intangible; mais il faut quand même empê- cher tout abus manifeste.

C'est pourquoi je demande au Conseil fédéral s'il ne serait pas indiqué d'envisager une fois encore quels voies et moyens permettraient d'assortir les initiatives populaires d'un délai d'attente, la durée et les modalités de celui-ci devant encore être fixées en détail.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Ammann-Bern, Aregger, Aubry, Auer, Basler, Berger, Blocher, Blunschy, Bonnard, Bonny, Bremi, Bühler-Tschappina, Bürer-Walen- stadt, Candaux, Cavadini, Cevey, de Chastonay, Chopard, Cincera, Columberg, Cottet, Cotti Flavio, Cotti Gianfranco, Couchepin, Coutau, Darbellay, Dirren, Dubois, Dünki, Dupont, Eggenberg-Thun, Eggli-Winterthur, Eggly-Genève, Eisenring, Eng, Eppenberger-Nesslau, Etique, Feigenwinter, Fischer-Hägglingen, Fischer-Sursee, Flubacher, Frei- Romanshorn, Frey-Neuchâtel, Früh, Gautier, Geissbühler, Giger, Giudici, Graf, Grassi, Hess, Hofmann, Hösli, Houmard, Humbel, Hunziker, Jeanneret, Jung, Keller, Kohler Raoul, Koller Arnold, Kühne, Künzi, Landolt, Loretan, Lüchinger, Maitre-Genève, Massy, Mühlemann, Müller-Scharnachtal, Müller-Meilen, Nebiker, Nef, Neuenschwander, Nussbaumer, Oester, Ogi, Perey, Pfund, Pini, Reich, Revaclier, Rime, Risi- Schwyz, Rubi, Rutishauser, Rüttimann, Sager, Salvioni, Savary-Fribourg, Savary-Vaud, Schärli, Schmidhalter, Schnyder-Bern, Schüle, Schwarz, Segmüller, Seiler, Soldini, Spälti, Spoerry, Stamm Judith, Steinegger, Stucky, Thévoz, Tschuppert, Uhlmann, Villiger, Wagner, Wanner, Weber- Schwyz, Wellauer, Widmer, Zwingli (115)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 12. Februar 1986

Rapport écrit du Conseil fédéral du 12 février 1986

  1. Nach dem klaren Wortlaut des Artikels 118 der Bundes- verfassung ist deren Revision jederzeit möglich. Das bedeu- tet, dass eine von Volk und Ständen entschiedene Verfas- sungsfrage zu jedem Zeitpunkt wieder aufgegriffen und erneut zur Abstimmung gebracht werden kann.

  2. Gelegentlich werden Stimmen laut, die eine Art Rechts- ruhe fordern, eine Sperr- oder Karenzfrist, die verhindern soll, dass Entscheide des Souveräns in Frage gestellt wer- den, bevor eine gewisse Zeit verstrichen ist. Die vorliegende Interpellation zielt in die gleiche Richtung. Ihr schwebt eine - noch zu definierende - Karenzfrist vor, allerdings bloss für Volksinitiativen, nicht auch für Verfassungsvorlagen der Bundesversammlung. Soll dem Anliegen entsprochen werden?

a) Eine Karenzfrist könnte nur durch Revision der Bundes- verfassung eingeführt werden; deren Artikel 118 liesse ein anderes Ergebnis nicht zu. Solange dieser Artikel unverän- dert besteht, geht es nicht an, den Umstand als Missachtung des Volkswillens oder gar als Missbrauch eines Volksrechts zu brandmarken, dass immer wieder und in rascher Folge neue Initiativen in der gleichen Sache lanciert werden. Eine andere Frage ist, ob ein solches Vorgehen in jedem Fall politisch klug ist, ob es den Stimmbürger nicht ermüdet und von ihm nicht als Zwängerei empfunden wird.

b) Es kann nicht zweifelhaft sein, dass das Volksrecht der Verfassungsinitiative durch Einführung einer Karenzfrist empfindlich eingeschränkt würde. Was in breiten Kreisen gefordert wird, ist aber nicht eine Beschneidung dieses Volksrechts, sondern sein Ausbau.

c) Kantonsverfassungen müssen von Bundesrechts wegen jederzeit revidierbar sein, «wenn die absolute Mehrheit der Bürger es verlangt» (Art. 6 Abs. 2 Bst. c BV). Diese Vorschrift könnte kaum mehr aufrechterhalten werden, wenn die jederzeitige Revidierbarkeit der Bundesverfassung einge- schränkt würde.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Ziegler Abgasnormen für schwere Nutzfahrzeuge Interpellation Ziegler Gaz d'échappement. Normes applicables aux véhicules utilitaires lourds

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I

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Frühjahrssession

Session

Session de printemps

Sessione

Sessione primaverile

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer

85.577

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 21.03.1986 - 08:00

Date

Data

Seite

469-470

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20 014 228

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Schlagwörter

emissions standardsheavy vehiclesdieselparticulate emissionsinterpellationadministrative timetable