Motion converted into postulate and transmitted

20013970Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB)20.12.1985Granted

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The National Council dealt with a parliamentary intervention by Braunschweig and, on the Federal Council's proposal, converted the motion into a postulate. The intervention was transmitted as a postulate. The excerpt also notes that the Federal Council was ready to accept the postulate as an examination mandate.

Omnilex-Regeste

Parliamentary motion; conversion into a postulate on the Federal Council's proposal. Where the Federal Council accepts the matter as an examination mandate, the chamber may transmit the intervention as a postulate; the procedural consequence is acceptance in the form of a postulate rather than treatment as a motion.

Gesamter Gesetzestext

Postulat Braunschweig

2242

N

20 décembre 1985

eine rationelle Elektrizitätsverwendung (Elektrizitätswirt- schaftsgesetz)» vom Mai 1985 enthält einen Ueberblick über die möglichen Massnahmen im Elektrizitätsbereich und ihre Realisierung sowie die wichtigsten Argumente, welche für und gegen ein Elektrizitätswirtschaftsgesetz sprechen. Der Bundesrat hat am 3. Juli 1985 von diesem Bericht Kenntnis genommen und das EVED beauftragt, einen Antrag über das weitere Vorgehen vorzubereiten.

Diese Arbeiten sind im Gang. Der Bundesrat wird auf Grund aller Unterlagen und Gesichtspunkte entscheiden, ob eine Vorlage für ein Elektrizitätswirtschaftsgesetz zuhanden der eidgenössischen Räte ausgearbeitet werden soll.

Dem Nationalrat wurden bereits früher Motionen im Sinne des vorliegenden Vorstosses unterbreitet. Die Motionen Petitpierre (10.3.80; Gesetz über Stromlieferung) und Wick (5.3.84; Elektrizitätsanwendung und Wärme-Kraft-Kopp- lung) wurden am 22. September 1980 bzw. am 19. Septem- ber 1985 als Postulate überwiesen.

Der Bundesrat ist bereit, auch den vorliegenden Vorstoss als Prüfungsauftrag entgegenzunehmen.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral

Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- wandeln.

Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat

Präsident: Die Motion der freisinnig-demokratischen Frak- tion betreffend Gewährleistung der Regierungstätigkeit wird heute nicht behandelt, weil der Vorstoss im Ständerat als Motion überwiesen worden ist. Damit geht er automatisch an eine Kommission des Nationalrates.

Die übrigen persönlichen Vorstösse sind gemäss Antrag des Bundesrates angenommen.

85.554 Postulat Lanz Berufliche Vorsorge. Erhöhtes Invaliditätsrisiko Prévoyance professionnelle. Risque accru d'invalidité

Wortlaut des Postulates vom 18. September 1985

Der Bundesrat wird gebeten, einen Revisionsentwurf zum Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) vorzule- gen, der

  • Artikel 56 Buchstabe a dahingehend ändert, dass der Sicherheitsfonds Zuschüsse an Vorsorgeeinrichtungen mit ungünstiger Risikostruktur bezüglich Alter und Invalidität (statt wie heute mit ungünstiger Altersstruktur allein) aus- richtet;

  • Analog Artikel 58 BVG, der die ungünstige Altersstruktur erläutert, müsste neu ein Artikel 58bis formuliert werden, der die Zuschüsse bei erhöhtem Invaliditätsrisiko festlegt.

Texte du postulat du 18 septembre 1985

Le Conseil fédéral est prié de présenter un projet de révision de la loi fédérale sur la prévoyance professionnelle, vieil- lesse, survivants et invalidité, qui:

  • modifie l'article 56, 1er alinéa, lettre a, de telle sorte que le fonds de garantie verse des subsides aux institutions de prévoyance dont la structure des risques de vieillesse et d'invalidité est défavorable, comme c'est le cas à l'heure actuelle;

  • par analogie avec l'article 58 LPP, qui concerne les sub- sides pour structure d'âge défavorable, prévoie un nouvel

article 58bis prescrivant le versement de subsides en cas de risque accru d'invalidité.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann-St. Gallen, Bäumlin, Bircher, Blunschy, Borel, Bratschi, Braunschweig, Bundi, Chopard, Christinat, Clivaz, Deneys, Dirren, Dünki, Eggenberg-Thun, Eggli-Winterthur, Euler, Fankhauser, Fehr, Fischer-Sursee, Frei-Romanshorn, Friedli, Gloor, Grendelmeier, Günter, Hari, Hubacher, Iten, Jaeger, Jaggi, Jung, Keller, Kühne, Leuenberger-Solothurn, Leuenberger Moritz, Longet, Maeder-Appenzell, Mauch, Meizoz, Meyer- Bern, Morf, Müller-Scharnachtal, Nauer, Neukomm, Oester, Ott, Pitteloud, Reimann, Renschler, Robbiani, Robert, Roh- rer, Rubi, Ruch-Zuchwil, Ruffy, Schärli, Schmidhalter, Schnider-Luzern, Segmüller, Seiler, Stamm Judith, Stamm Walter, Stappung, Uchtenhagen, Vannay, Wagner, Weber Monika, Weber-Arbon, Wick, Zehnder, Ziegler, Zwygart (72)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Während der Sicherheitsfonds des BVG unter bestimmten Voraussetzungen Beiträge an Pensionskassen mit ungünsti- ger Altersstruktur leistet und damit etwas zur Entlastung bei den hohen Sozialabgaben für ältere Arbeitnehmer tut, ist zur Abdeckung des erhöhten Invaliditätsrisikos der behinderten Arbeitnehmer noch nichts vorgesehen. Eine Gesetzesände- rung in dieser Richtung ist jedoch im Interesse der Behin- derten angezeigt. Es sollen dabei die Pensionskassen jener Arbeitgeber berücksichtigt werden, welche behinderte Arbeitnehmer anstellen - seien es Geburts- oder Frühbehin- derte oder solche Menschen, die reaktiviert sind und unter Umständen noch eine Teilrente der EIV und eventuell einer Pensionskasse beziehen. Die Zuschüsse wären so zu bemessen, dass sie das erhöhte Invaliditätsrisiko abdecken, indem Arbeitgeber und Versicherte die gleiche Risikoprämie zu bezahlen haben, wie wenn es sich dabei nicht um Behin- derte handeln würde. Um die administrativen Umtriebe mög- lichst gering zu halten, sollte der Sicherheitsfonds erst im Schadenfall eingeschaltet werden; d. h. die Pensionskasse müsste im Schadenfall dem Sicherheitsfonds das erhöhte Risiko melden, diesem dann den zu errechnenden Renten- wert samt Zins vergüten, während dann der Fonds anstelle der Kasse die Invaliditätsleistungen an den betroffenen erwerbsunfähigen Behinderten erbrächte. Ein Missbrauch wäre bei diesem Vorgehen nicht zu befürchten, da der Invaliditätsbegriff des BVG an jenen der EIV gekoppelt ist. Zur Finanzierung dieser neuen Aufgabe des Sicherheits- fonds könnte vorgesehen werden:

  • der bei der Pensionskasse errechnete Rentenwert der erwerbsunfähig gewordenen Behinderten;

  • die Prämien aller Vorsorgeeinrichtungen an den Sicher- heitsfonds, analog Art. 59 BVG.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 9. Dezember 1985 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 9 décembre 1985 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Ueberwiesen - Transmis

85.342 Postulat Braunschweig Umweltschutz und Aussenpolitik Protection de l'environnement et politique étrangère

Wortlaut des Postulates vom 8. Februar 1985 Der Bundesrat wird um einen umfassenden, rückblickenden und zukunftsgerichteten Bericht über alle Aspekte des

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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Lanz Berufliche Vorsorge. Erhöhtes Invaliditätsrisiko Postulat Lanz Prévoyance professionnelle. Risque accru d'invalidité

In

Dans

In

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1985

Année

Anno

Band

V

Volume

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Session

Wintersession

Session

Session d'hiver

Sessione

Sessione invernale

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 85.554

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 20.12.1985 - 08:00

Date

Data

Seite

2242-2242

Page

Pagina

Ref. No

20 013 970

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Schlagwörter

parliamentary interventionpostulatemotionfederal councilnational council

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the motion should be converted into a postulate and transmitted.

Extrahierter Entscheid

The National Council accepted the Federal Council's request to treat the motion as a postulate and transmitted it accordingly.

Extrahierte Begründung

The Federal Council stated it was prepared to accept the request as an examination mandate, and the council followed that proposal.

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