Neutrality policy and Swiss participation in SDI research

20013789Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB)04.10.1985Other

Zusammenfassung

The National Council dealt with an interpellation asking whether Swiss companies could participate in SDI research programs and how neutrality policy should be understood. The Federal Council answered in writing that neutrality policy binds the state, not private companies, and that such research participation was not objectionable in principle. It added that if the research later led to production of war material, continued Swiss participation in production would have to be assessed under Swiss law, especially the War Material Act. The interpellant was recorded as being satisfied with the answer.

Regest

Neutrality policy; participation of Swiss undertakings in foreign research programs. Neutrality binds the state and is aimed at preserving the state's freedom of decision and action in the event of armed conflict between third states; it does not directly constrain private natural or legal persons. Participation by Swiss firms in research programs is therefore not objectionable in principle from the standpoint of neutrality policy. If such research results in the production of war material, any further Swiss involvement must be examined under the applicable domestic weapons legislation, in particular the War Material Act.

Gesamter Gesetzestext

Interpellation Ziegler

1837

  1. Oktober 1985 N

zerischer Firmen und Forschungsstätten an einzelnen ihrer Programme wie ESPRIT zu klären. Hochtechnologiepro- jekte werden aber auch schon heute in Zusammenarbeit mit der EG im Rahmen der COST-Projekte und des europäi- schen Kernfusionsprogramms bearbeitet. Ziel dieses Vorge- hens ist es, die Möglichkeit der Mitsprache und der Mitbetei- ligung für interessierte Kreise der Schweiz offenzuhalten und eine Zusammenarbeit dort anzustreben, wo die Schweiz einen konkreten und substanziellen Beitrag zur Forschung leisten kann.

  1. Ziel der Neutralitätspolitik ist es zu verhindern, dass der dauernd neutrale Staat im Falle eines bewaffneten Konflikts zwischen Drittstaaten in den Krieg hineingezogen wird. Im weiteren soll es die Neutralitätspolitik in einem solchen Fall dem neutralen Staat erlauben, den Verpflichtungen, die ihm das Neutralitätsrecht vorschreibt, nachzukommen. Unter diesen Umständen zielt sie darauf ab, die Entscheidungs- und Handlungsfreiheit des Staates zu gewährleisten. Die Neutralitätspolitik wie das Neutralitätsrecht binden den Staat und nicht die natürlichen oder juristischen Einzelper- sonen.

Aus der Sicht der Neutralitätspolitik könnte somit im heuti- gen Zeitpunkt eine Beteiligung schweizerischer Unterneh- men an Forschungsprogrammen der SDI im Prinzip nicht so aufgefasst werden, dass sie Anlass zu Einwänden gäbe. Sollten die unternommenen Forschungen zu einer Produk- tion von Kriegsmaterial führen, so wäre die Zusammenar- beit, die schweizerische Unternehmen weiterhin an der Pro- duktion leisten könnten, im Lichte des schweizerischen Rechts, insbesondere des Bundesgesetzes über das Kriegs- material, zu prüfen.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates befriedigt.

1 85.381 Interpellation Schnider-Luzern 10. AHV-Revision. Zeitplan Interpellation Schnider-Lucerne 10° révision de l'AVS. Date de publication du message

Wortlaut der Interpellation vom 13. März 1985

Der Bundesrat hat die Eidgenössische AHV/IV-Kommission mit der Vorbereitung einer 10. AHV-Revision beauftragt. Er hat versprochen, die Einführung der «Witwerrente» im Rah- men dieser 10. AHV-Reform zu prüfen.

Die offensichtlichen Ungleichheiten zwischen Mann und Frau im geltenden AHV-Gesetz und die finanziellen Engpässe, die für Witwer entstehen, die für Waisen zu sor- gen haben, machen eine solche Revision denn auch not- wendig.

In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Frage:

  • Auf welchen Zeitpunkt gedenkt der Bundesrat die Bot- schaft zur 10. AHV-Revision zu veröffentlichen?

Texte de l'interpellation du 13 mars 1985

Le Conseil fédéral a chargé la Commission fédérale AVS/AI de préparer la 10ª révision de l'AVS. Il a promis d'examiner la possibilité d'instituer la «rente de veuf» dans le cadre de cette réforme.

Les inégalités manifestes entre hommes et femmes dans l'actuelle loi AVS et les difficultés financières qui surgissent

pour les veufs devant élever des orphelins de mère rendent d'autre part ladite révision indispensable.

Je prie en conséquence le Conseil fédéral de répondre à la question suivante:

  • Quand pense-t-il publier le message sur la 10ª révision de l'AVS?

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Blunschy, Bonny, Borel, Bürer-Walenstadt, Eppenberger-Nesslau, Flu- bacher, Grassi, Humbel, Jaggi, Keller, Lanz, Maitre-Genf, Nef, Perey, Petitpierre, Risi-Schwyz, Rubi, Savary-Freiburg, Savary-Waadt, Schärli, Schmidhalter, Segmüller, Seiler, Stamm Judith, Stappung, Tschuppert, Wanner, Wellauer, Wick (30)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Der Interpellant verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 17. Juni 1985

Rapport écrit du Conseil fédéral du 17 juin 1985

In unserem Bericht vom 29. August 1984 über die Prioritäten der Legislaturperiode 1983 bis 1987 haben wir die 10. AHV- Revision der zweiten Priorität zugeteilt, was bedeutet, dass die entsprechende Botschaft bis Ende November 1987 der Bundesversammlung zugeleitet werden soll. Wir werden uns bemühen, diesen Termin einzuhalten, doch sind allfäl- lige Verzögerungen nicht auszuschliessen.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates teilweise befriedigt.

85.510 Interpellation Ziegler Asbestbauten. Inventar Bâtiments floqués à l'amiante. Inventaire

Wortlaut der Interpellation vom 20. Juni 1985

Es ist heute unbestritten, dass Asbest die Menschen gesundheitlich schädigen kann. Am ernsthaftesten ist die gesundheitliche Bedrohung durch Asbest bei Gebäuden, deren Decken und Wände mit Spritzasbest isoliert worden sind. Das Bundesamt hat deshalb ein gesamtschweizeri- sches Inventar über alle Gebäude angelegt, bei deren Bau Spritzasbest verwendet wurde.

In diesem Zusammenhang ersuche ich den Bundesrat um Auskunft auf folgende Fragen:

  • Welche Gebäude sind in dieser Liste enthalten (namentli- che und detaillierte Aufstellung der Gebäude ist er- wünscht)?

  • Welche Gebäude dieser Liste werden als besonders sanierungsbedürftig erachtet?

Texte de l'interpellation du 20 juin 1985

Plus personne ne conteste aujourd'hui que l'amiante peut être nuisible à la santé de l'homme. Le danger le plus grave provient des bâtiments qui ont été isolés avec de l'amiante floquée. Aussi l'office fédéral compétent a-t-il dressé un inventaire de tous les bâtiments situés en Suisse qui ont été floqués à l'amiante.

En rapport avec ce qui précède, je prie le Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes:

  • Quels sont les bâtiments qui figurent dans cet inventaire (une liste nominative et détaillée de ceux-ci est demandée)?

  • Quels sont, parmi les bâtiments qui figurent sur cette liste, ceux qui ont le plus besoin d'être assainis?

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Schnider-Luzern 10. AHV-Revision. Zeitplan Interpellation Schnider-Lucerne 10e révision de l'AVS. Date de publication du message

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Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1985

Année

Anno

Band

IV

Volume

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Session

Herbstsession

Session

Session d'automne

Sessione

Sessione autunnale

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

18

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 85.381

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 04.10.1985 - 08:00

Date

Data

Seite

1837-1837

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20 013 789

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