Interpellation on traffic measures against forest dieback

20013542Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB)21.06.1985Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The LdU/EVP group submitted an interpellation on traffic-related measures to combat forest dieback. The Federal Council responded in writing on 22 May 1985, referring to its previous positions on related parliamentary motions. When the matter came before the National Council on 21 June 1985, the chamber voted 41 to 65 against discussion.

Omnilex-Regeste

Parliamentary interpellation; request for discussion after a written Federal Council reply. The chamber may refuse to open discussion, and a negative vote ends the matter without substantive debate. The official reply may refer to prior statements on closely related interventions; no further procedural consequence follows from the refusal to discuss.

Gesamter Gesetzestext

  1. Juni 1985 N

1287

Interpellation der LdU/EVP-Fraktion

·und des Asylgesetzes entgegen. Wegweisung und Ausschaf- fung aus der Schweiz kommen erst nach Durchführung des gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrens zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft in Frage.

Zu Frage 7: Da die Asylbewerber nicht durch besondere Kriminalität auffallen, erübrigen sich vorbeugende Mass- nahmen.

Zu den Fragen 8 und 9: Der Bundesrat tritt der Auffassung entschieden entgegen, dass das geltende Asylgesetz auf die Kriminalität einzelner Asylbewerber irgendeinen Einfluss hat.

Auch die ungerechtfertigte Inanspruchnahme des Asyl- schutzes kann keinesfalls als kriminelle Handlung angese- hen werden.

Zu Frage 10: Der Bundesrat lehnt die Forderung, Pressemit- teilungen über die Delinquenz der Asylbewerber zu machen, ab. Auch hier handelt es sich um eine diskriminatorische Massnahme, die durch nichts zu rechtfertigen ist.

Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen

Minderheit Mehrheit

Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement ist beauftragt, die dafür erforderlichen Vorschriften auszuarbei- ten und dem Bundesrat sobald als möglich Antrag' zu stellen.

Da bisher in keinem europäischen Land solche Vorschriften in Kraft sind, hat das Bundesamt für Polizeiwesen dem Institut für Energietechnik, Laboratorium für Verbrennungs- motoren der ETH Zürich, den Auftrag erteilt, eine Studie mit Vorschlägen für Messmethode und Grenzwerte auszuar- beiten.

Was die neuen Vorschriften für Dieselfahrzeuge im Detail enthalten werden und wann sie in Kraft treten können, kann erst nach Vorliegen dieser Studie, die Ende 1985 abgeliefert werden soll, beurteilt werden.

Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen

36 Stimmen

66 Stimmen

85.416 Interpellation der LdU/EVP-Fraktion Dieselfahrzeuge. Emissionsbegrenzung Interpellation du groupe Adl/PEP Moteurs Diesel. Limitation des nuisances

85.418 Interpellation der LdU/EVP-Fraktion Waldsterben. Massnahmen im Bereich Verkehr Interpellation du groupe Adl/PEP Dépérissement des forêts. Véhicules automobiles

Wortlaut der Interpellation vom 22. März 1985

Der Nationalrat hat die Motion 83.920 angenommen, der Ständerat hat dieser als Postulat beider Räte zugestimmt. Der Bundesrat wird ersucht, Auskunft zu geben,

  1. wann er die Emissionswerte im Sinne der Beschlüsse beider Räte für die wichtigsten Luftfremdstoffe im Abgas von Dieselmotoren festlegen wird;

  2. auf welche Werte die Emissionen begrenzt werden sollen.

Texte de l'interpellation du 22 mars 1985 Le Conseil national a accepté la motion 83.920 et le Conseil des Etats l'a transmise sous forme de postulat des deux Chambres.

Le Conseil fédéral est prié de fournir des renseignements sur les points suivants:

  1. Quand pense-t-il fixer - au sens des décisions prises par les deux conseils - les valeurs limites d'émissions pour les principales impuretés contenues dans les gaz d'échappe- ment des moteurs Diesel?

  2. Quelles seront les valeurs limites prévues ?

Sprecher - Porte-parole: Oester Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 22. Mai 1985

Rapport écrit du Conseil fédéral du 22 mai 1985

Der Bundesrat hat am 21. November 1984 (Massnahmen gegen das Waldsterben) beschlossen, nach dem Stand der. Technik - in Anlehnung an die in den USA geltenden Vor- schriften - Partikel- und Abgasvorschriften für leichte und schwere Dieselfahrzeuge zu erlassen.

Wortlaut der Interpellation vom 22. März 1985 Der Bundesrat wird ersucht, Auskunft zu geben,

  1. wann er im Sinne der Beschlüsse beider Räte entschei- den wird;

  2. auf welchen Zeitpunkt er die Inkraftsetzung folgender Beschlüsse festzulegen gedenkt:

a. Einführung von Tempo 100;

b. Einführung der jährlichen obligatorischen Abgaskon- trolle für sämtliche im Verkehr befindlichen leichten Motor- fahrzeuge;

c. Einführung des Obligatoriums der amerikanischen Abgasnormen für neu zugelassene Benzinfahrzeuge (US- Norm 83) mittels Verordnung.

Texte de l'interpellation du 22 mars 1985

Le Conseil fédéral est prié de répondre aux questions sui- vantes:

  1. Quand a-t-il l'intention de se prononcer dans le sens des décisions prises par les deux Chambres et

  2. à quelle date pense-t-il fixer l'entrée en vigueur des décisions suivantes:

a. Introduction de la limitation de vitesse à 100 km/h;

b. Introduction du contrôle annuel obligatoire des gaz d'échappement pour tous les véhicules motorisés légers en circulation;

c. Introduction, par voie d'ordonnance, de l'obligation d'ap- pliquer les normes américaines en matière de gaz d'échap- pement (normes américaines de 1983) pour les véhicules à moteur à essence nouvellement admis à la circulation ?

Sprecher - Porte-parole: Jaeger

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort.

N 21 juin 1985

1288

Interpellation Rebeaud

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 22. Mai 1985

Rapport écrit du Conseil fédéral du 22 mai 1985

  1. Wann der Bundesrat seinen letztjährigen Tempoent- scheid (Tempo 80/120) nochmals beraten und allenfalls wei- tergehende Beschlüsse fassen wird, steht heute noch nicht fest.

  2. Mit Bezug auf die übrigen Fragen verweist er auf die wiederholten Stellungnahmen zu entsprechenden parla- mentarischen Vorstössen, so zum Beispiel

  • zur Motion der LdU/EVP-Fraktion betreffend Wald- sterben/Notstandsmassnahmen,

  • zur Motion des Nationalrates betreffend Abgasnormen und Abgaskonktrollen,

  • zur Motion der CVP-Fraktion betreffend amerikanische Abgasnormen.

Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen

41 Stimmen 65 Stimmen

85.353 Interpellation Rebeaud Brennstoffregler. Haltung der Bundesverwaltung Correcteurs de combustion. Passivité de l'administration

Wortlaut der Interpellation vom 4. März 1985 Kann der Bundesrat folgende Fragen beantworten:

  1. Warum hat mein Postulat vom 30. November 1983 («83.917 Luftverschmutzung. Massnahme»), das der Bun- desrat am 23. Mai 1984 entgegengenommen und das der Nationalrat überwiesen hat, bis heute trotz der alarmieren- den Situation unserer Wälder nicht die geringste Wirkung gehabt?

  2. Warum hat die interdepartementale Arbeitsgruppe (mit Vertretern des Bundesamtes für Polizeiwesen und Vertre- tern des Bundesamtes für Umweltschutz), die den Auftrag hatte, Systeme und Apparate zur Verminderung der Emis- sionen von Motoren zu prüfen, nie Ergebnisse vorgelegt und ihre Arbeiten eingestellt?

  3. Hält er es für seine Aufgabe, den Einbau von wirksamen Systemen oder Apparaten wie die Brennstoffregler zu för- dern, wenn erwiesen ist, dass diese die Motorfahrzeugemis- sionen ohne Katalysator allgemein vermindern können?

  4. Kann der Bund die Kosten für die langwierigen und komplexen Untersuchungen für die Zulassung dieser Systeme oder Apparate ganz oder teilweise übernehmen oder kann er nicht wenigstens die Erfinder solcher Systeme oder Apparate unterstützen, damit sie von den Banken die Kredite erhalten, die sie zur Finanzierung dieser Untersu- chungen benötigen?

Diese Bundeshilfe sollte nur für diejenigen Erfindungen gewährt werden, deren Wirksamkeit praktisch bereits nach- gewiesen worden ist, die jedoch noch nicht alle Vorausset- zungen für eine amtliche Zulassung erfüllen.

Texte de l'interpellation du 4 mars 1985

Le Conseil fédéral est prié de dire

  1. Pourquoi mon postulat du 30 novembre 1983 («83.917. Pollution de l'air. Mesure concrète»), accepté le 23 mai 1984

par le Conseil fédéral et voté par le Conseil national, n'a pas été suivi du moindre effet jusqu'à ce jour, malgré l'état d'urgence créé par le dépérissement des forêts.

  1. Pourquoi le groupe de travail interdépartemental (avec des représentants de l'Office fédéral de la protection de l'environnement), qui était censé examiner et évaluer les systèmes ou appareils prétendant réduire la pollution des moteurs, n'a jamais donné de résultats et a cessé de fonc- tionner?

  2. S'il juge de son devoir d'encourager la diffusion de systèmes ou appareils efficaces comme les correcteurs de combustion, s'il établit qu'ils peuvent diminuer globalement de la pollution des véhicules sans catalysateur.

  3. Si la Confédération pourrait prendre à sa charge tout ou partie des frais consécutifs aux entreprises longues et com- plexes imposées par l'Office fédéral de la police pour l'ho- mologation de ces systèmes ou appareils, ou si elle pourrait au moins apporter sa caution aux inventeurs de ces sys- tèmes ou appareils, de manière à ce qu'ils trouvent auprès des banques les crédits nécessaires au financement de ces expertises.

Cet encouragement fédéral ne serait accordé qu'aux inven- tions pour lesquelles des preuves matérielles d'efficacité ont déjà été apportées, tout en étant insuffisantes pour l'homo- logation officielle.

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Le Conseil fédéral s'est déclaré prêt, le 23 mai 1984, à accepter mon postulat sur les correcteurs de combustion (83.917, Postulat Rebeaud du 30 novembre 1983, «Pollution de l'air. Mesure concrète»). Il demandait, dans les grandes lignes, que la Confédération équipe tous ses véhicules, y compris les véhicules militaires, d'un correcteur de combus- tion dans le but de diminuer la pollution de l'air. Bien que le postulat ait été adopté par le Conseil national, il est resté lettre morte jusqu'à ce jour, la passivité de l'administration fédérale à ce sujet est incompréhensible, vu que la plupart des véhicules anciens, circulant à l'essence super avec plomb et sur lesquels on ne peut pas monter de catalyseur, verraient leur pollution diminuer notablement s'ils étaient équipés de correcteurs de combustion.

Mon postulat mentionnait particulièrement le correcteur de combustion Gasox, seul à être autorisé sans examen préala- ble pour les véhicules mis en circulation avant octobre 1982. Pour des raisons peu claires, l'industrie automobile, les clubs automobiles et l'Office fédéral de la police ont refusé jusqu'à ce jour de s'intéresser activement à cette possibilité de réduire les émissions polluantes des voitures anciennes. Les inventeurs du Gasox ont fait procéder récemment, et à leurs frais, à de nouvelles expertises de leur appareil à l'Ecole d'ingénieurs de Bienne. Ces expertises sommaires aboutissent à une conclusion partielle positive. Il se vérifie notamment que pour les voitures de fabrication récente, le Gasox permet des diminutions des émanations d'oxyde d'azote de l'ordre de 40 pour cent, en même temps qu'une diminution de la consommation de carburant d'environ 10 pour cent. Monté sur tous les véhicules circulant actuelle- ment à l'essence avec plomb, ce dispositif permettrait une réduction immédiate des émanations d'oxydes d'azote de l'ordre de plusieurs dizaines de milliers de tonnes par an. La «rentabilité» d'une telle mesure, en termes de pureté de l'air, serait certainement bien supérieure aux limitations de vitesses à 80 et 100 km/h. Elle contribuerait de manière décisive à l'assainissement du parc des véhicules sans cata- lyseur.

Il est compréhensible que l'Office fédéral de la police veuille se fonder sur des expertises plus approfondies pour homo- loguer le Gasox et en recommander, voire en imposer la pose sur les véhicules sans catalyseur. Il est incompréhensi- ble, en revanche, de voir cet office, de concert avec les clubs d'automobilistes, se contenter de jugements a priori néga- tifs sur cet appareil, décourager ses inventeurs, à tel point que ceux-ci risquent de se tourner vers un Etat étranger.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation der LdU/EVP-Fraktion Waldsterben. Massnahmen im Bereich Verkehr Interpellation du groupe Adl/PEP Dépérissement des forêts. Véhicules automobiles

In

Dans

In

Jahr

1985

Année

Anno

Band

III

Volume

Volume

Session

Sommersession

Session

Session d'été

Sessione

Sessione estiva

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer

85.418

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 21.06.1985 - 08:00

Date

Data

Seite

1287-1288

Page

Pagina

Ref. No

20 013 542

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

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Schlagwörter

interpellationforest diebacktraffic policydiesel emissionsparliamentary debatewritten response

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the interpellation should be taken up for discussion.

Extrahierter Entscheid

The National Council decided against discussion.

Extrahierte Begründung

After the Federal Council's written reply, the chamber rejected the proposal to debate the interpellation.

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