Verwaltungsbehörden 23.03.1984 83.950
20012344Vpb23.03.1984Originalquelle öffnen →
Interpellation Gurtner
435
Ce montant a été majoré pour la dernière fois le 26 novem- bre 1975, par arrêté du Conseil fédéral et fixé à 2 fr. 70. Le renchérissement a été de 94,3 pour cent de 1966 à la date où cette interpellation avait été déposée, le 12 décembre 1981. Quand le Conseil fédéral a-t-il l'intention de procéder à l'augmentation nécessaire et urgente des taux d'indemnisa- tion pour les cantonnements militaires?
Comme il n'a manifestement pas été possible, pendant deux ans, de répondre à cette question, soit par écrit, soit de vive voix, je me permets de la poser à nouveau, sans y rien changer.
Mitunterzeichner - Cosignataires: (Augsburger, Dürr), Geissbühler, Graf, (Kaufmann), Müller-Scharnachtal, Ogi, (Räz), Rubi, Schnyder-Bern (10)
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Rapport écrit du Conseil fédéral
Die Entschädigungen für Truppenunterkünfte sind in einer Verordnung des Bundesrats vom 29. Oktober 1965 festge- setzt. Sie sind seit dem Inkrafttreten der Verordnung viermal erhöht worden; die letzte Erhöhung erfolgte im Jahr 1980. Es ist zuzugeben, dass die Entschädigungen, die von der Truppe für die Benützung von Unterkünften zu entrichten sind, im Einzelfall knapp bemessen sind. Es darf aber nicht vergessen werden, dass für Unterkunftsentschädigungen jährlich etwa 30 Millionen Franken aufgewendet werden müssen. Bei rund 12 Millionen Diensttagen, die jedes Jahr geleistet werden, würde sich auch eine geringfügige Erhö- hung der Entschädigungsansätze sehr fühlbar auswirken. Im Rahmen der umfassenden Revision der Vorschriften über die Verwaltung der Armee wird auch die Frage der allfälligen Anpassung der Entschädigungen für Truppenunterkünfte geprüft. Während einzelne Ansätze voraussichtlich bereits auf 1. Januar 1985 angepasst werden müssen, werden andere zusammen mit dem neuen Verwaltungsreglement am 1. Januar 1986 in Kraft gesetzt werden können.
Le président: L'interpellateur est satisfait.
83.950
Interpellation Gurtner Eidgenössische Steuerverwaltung. Bürobau in Bern Administration fédérale des contributions. Nouvel immeuble administratif à Berne
Wortlaut der Interpellation vom 15. Dezember 1983 Die Eidgenössische Steuerverwaltung möchte auf dem Emch-Loch-Areal ein Bürogebäude erstellen, für welches sie ein generelles Baugesuch eingereicht hat, das auf Ein- sprache hin sistiert wurde. Hierzu bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:
Weshalb drängt sich ein Bürobau gerade im Mattenhof- quartier auf, das aufgrund einer übertriebenen Belastung durch Bürobauten als Wohnquartier zunehmend entwertet wird?
Ist sich der Bundesrat bewusst, dass das Bauvorhaben den «Zielvorstellungen des Gemeinderates für die Stadtent- wicklung» diametral widerspricht? Kapitel 2 der Zielvorstel- lungen vermerkt: «Der Gemeinderat will dem Bevölkerungs- rückgang in der Stadt Bern entgegenwirken und eine ausge- wogene Bevölkerungsstruktur anstreben.»
Ist die Steuerverwaltung bereit, eine Untersuchung hin- sichtlich Wohnort der im geplanten Bau Beschäftigten durchzuführen und, darauf basierend, die Standortfrage des Bürobaues neu zu überprüfen?
Texte de l'interpellation du 15 décembre 1983
L'Administration fédérale des contributions a déposé une demande de permis de construire pour un nouvel immeuble administratif qu'elle voudrait édifier dans le quartier «Emch- Loch». Cette demande a été renvoyée à la suite d'une opposition. Je demande à ce sujet au Conseil fédéral de répondre aux questions suivantes:
Pourquoi est-il absolument nécessaire de construire un immeuble administratif dans le quartier de Mattenhof, où l'occupation des immeubles par des bureaux prend de plus en plus d'importance aux dépens des logements ?
Le Conseil fédéral est-il conscient du fait que ce projet de construction s'écarte très fortement de la ligne que le con- seil municipal veut donner au développement de la ville ? Au chapitre 2 des objectifs mentionnés, il est prévu en effet que: «Le conseil municipal s'efforcera de freiner la régression de la population en ville de Berne et d'atteindre un équilibre judicieux dans sa répartition.»
L'Administration fédérale des contributions est-elle prête à entreprendre une enquête sur le lieu de domicile des personnes appelées à travailler dans son nouvel immeuble et de reconsidérer l'emplacement de celui-ci sur la base des résultats de ce sondage ?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Carobbio, Herczog (2)
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Rapport écrit du Conseil fédéral
Allgemeines: Die Eidgenössische Steuerverwaltung ist in den Gebäuden Effingerstrasse 27 und Eigerstrasse 61/65 zusammengefasst; letztere Bürohäuser wurden erst 1975 und 1980 bezogen. Es ist nicht vorgesehen, das Amt in das geplante Gebäude auf dem Emch-Areal zu verlegen.
Zu Frage 1: Zur Vermeidung einer gegenseitigen Konkurren- zierung bei Liegenschaftskäufen und Büromieten vereinbar- ten die Liegenschaftsdienste von Bund, Kanton und Stadt Bern im Jahre 1959 die Bildung von getrennten Unterkunfts- schwerpunkten. Der allgemeinen Bundesverwaltung wur- den folgende Stadtgebiete als Einflusszonen zugewiesen:
Bundesgasse/Kochergasse (Bundeshäuser), Tauben- halde
Monbijou/Mattenhof
Kirchenfeld
Beundenfeld
Die Bundesverwaltung besitzt im Mattenhof/Monbijouquar- tier zwei Parzellen:
Friedeckweg (südlich des Monbijouparkes), Grösse 6700 Quadratmeter. Diese Parzelle wurde dem Bund von der Stadt Bern im Abtausch an eine Parzelle im Wylerquartier überlassen.
Emch-Areal, Grösse 3800 Quadratmeter. Dieses wurde 1974 vom Bund erworben und liegt an der Monbijou- bzw. Eigerstrasse. Die Parzelle ist nicht überbaut.
Die beiden Parzellen, die in der Geschäfts- und Gewerbe- zone liegen, sind die einzigen zentrumsnahen Landreserven des Bundes in der Stadt Bern. Für die Erreichung der Planziele des Bundes sind einerseits die aufgesplitterten Verwaltungseinheiten zusammenzulegen und andererseits mittels eigener Gebäude die teuren Mietobjekte und die damit verbundenen Mietaufwendungen zu reduzieren. Die Nutzung beider Parzellen ist von grosser Bedeutung; sie haben demnach einen hohen Überbauungswert.
Das Emch-Areal ist aufgrund seiner Lage (Monbijoustrasse/ Eigerstrasse) weder als Freiraum noch als Wohnlage attrak- tiv. Die Anordnung der Geschäfts- und Gewerbezone entlang der Hauptachsen trägt diesem Umstand richtiger- weise Rechnung. Wenn das Mattenhofquartier als Wohn- quartier aufgewertet werden soll, müsste dies aus begreifli- chen Gründen nicht entlang der stark frequentierten Haupt- achsen erfolgen.
Zu Frage 2: Das geplante Bauvorhaben auf dem Emch-Areal ist das Resultat verbindlicher Gebietszuordnungen, basie- rend auf einem rechtsgültigen Zonenplan. Ob das Bauvor-
.
N
23 mars 1984
436
Interpellation (Crevoisier)-Herczog
haben im Widerspruch zu den «Zielvorstellungen des Gemeinderates der Stadt Bern» steht, muss vom Gemeinde- rat selbst beurteilt werden. Vor allem deshalb, weil in Kapitel 9 derselben «Zielvorstellungen» der Gemeinderat Massnah- men zur Erhaltung bestehender und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze unterstützt und Bestrebungen zur Verbesse- rung der Wirtschaftsstruktur fördert. In diesem Sinne hat denn auch der Gemeinderat beim Bundesrat sein Interesse am Verbleib der Bundesverwaltung in Bern bekundet.
Zu Frage 3: Nachdem nicht vorgesehen ist, die Eidgenössi- sche Steuerverwaltung im geplanten Neubau unterzubrin- gen, erübrigt sich eine amtsinterne Befragung.
Le président: L'interpellatrice n'est pas satisfaite.
83.959 Interpellation Jaggi Teilzeitarbeitnehmer beim Bund. Status Personnes engagées à temps partiel dans l'administration. Statut
Wortlaut der Interpellation vom 15. Dezember 1983 Am 21. November 1983 hat der Direktor des Eidgenössi- schen Personalamtes die zuständigen Dienste der allgemei- nen Bundesverwaltung, des Schulrates sowie den PTT und den SBB in einem Rundschreiben daran erinnert, dass, mit Ausnahme der Invaliden, alle Personen, die weniger als 44 Stunden pro Woche arbeiten, als Angestellte betrachtet wer- den müssen und den Beamtenstatus verlieren bzw. nicht erhalten.
Diese Aufforderung, das Beamtengesetz und die entspre- chenden Verordnungen strikt einzuhalten, veranlasst mich, dem Bundesrat folgende Fragen zu stellen:
Wer hat dieses Rundschreiben angeordnet?
Findet er es sinnvoll, ein Rundschreiben zu verschicken, bevor der Nationalrat die Artwort auf meine Motion vom 16. März 1983 in dieser Angelegenheit behandelt hat?
Texte de l'interpellation du 15 décembre 1983
Par voie de circulaire datée du 21 novembre 1983, le direc- teur de l'Office fédéral du personnel rappelait aux services concernés de l'administration générale, du Conseil des écoles ainsi que des PTT et des CFF que toute personne non invalide travaillant moins de 44 heures par semaine devait être de ce fait considérée comme employée et perdait, respectivement ne pouvait acquérir, le statut de fonction- naire.
Ce «rappel à l'ordre», pour une application stricte de la loi sur les fonctionnaires et des crdonnances qui la complètent m'incitent à poser les quelques questions suivantes au Con- seil fédéral:
Qui a décidé l'envoi de la circulaire précitée ?
Comment le Conseil fédéral apprécie-t-il l'opportunité de cet envoi, qui survient notamment alors que la réponse à ma motion du 16 mars 1983 relative à cet objet n'a pas encore pu être examinée par le Conseil national?
Mitunterzeichner - Cosignataires: Borel, Christinat, Longet, Pitteloud, Robbiani, Uchtenhagen, Vannay (7)
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Rapport écrit du Conseil fédéral
occupés à temps partiel. A la suite de cette constatation, il s'est adressé aux unités administratives fédérales, par lettre du 21 novembre 1983. Cet acte se fonde sur l'article 75 du règlement des fonctionnaires, qui autorise l'OFP à entrer en relations directes avec les autorités administratives et judi- ciaires de la Confédération.
Le président: L'interpellatrice est satisfaite.
83.569 Interpellation (Crevoisier)-Herczog Metallindustrie im Jura Régions jurassiennes. Sauvegarde de la métallurgie
Wortlaut der Interpellation vom 21. September 1983
Findet der Bundesrat nicht, es sei an der Zeit, zur Erhaltung der Metallindustrie, insbesondere in den Juraregionen (im Sinne des Art. 31bis Abs. 3 Bst. a BV), Sofortmassnahmen zu ergreifen, die sich strukturell (und nicht mehr nur konjunk- turell) auswirken?
Diese Massnahmen sollten diejenigen Vorkehren ergänzen, die bereits getroffen sind (insbesondere IHG und den Bonny-Beschluss zugunsten wirtschaftlich bedrohter Regio- nen) oder die den eidgenössischen Räten zurzeit im Entwurf vorliegen (wie namentlich die Innovationsrisikogarantie). Sie könnten für die Metallindustrie eine ähnliche Rolle spielen wie die Gesetzgebung, die der Bund nach und nach geschaffen hat, um einen gesunden Bauernstand und eine leistungsfähige Landwirtschaft zu erhalten. Um der Heraus- forderung der heutigen Krise zu begegnen, sollte der Bund namentlich den Inlandmarkt beleben, die Ausbildung und Umschulung der Arbeitnehmer fördern und die industrielle Diversifizierung (Rationalisierung sowie Sanierung des Pro- duktionsapparates) mit direkten Subventionen unterstützen.
Texte de l'interpellation du 21 septembre 1983
Le Conseil fédéral n'estime-t-il pas que le moment est venu de prendre (dans l'esprit de l'art, 31bis, 3º al., let. a, de la Constitution fédérale) des mesures urgentes ayant un effet structurel (et plus seulement conjoncturel) pour sauvegar- der la métallurgie notamment dans les régions jurassiennes. Ces mesures devraient compléter celles existantes (en parti- culier la LIM et l'arrêté Bonny pour les régions menacées) et celles faisant déjà l'objet d'un projet soumis aux Chambres fédérales (notamment la garantie des risques à l'innovation). Elles pourraient jouer, pour cette branche industrielle, par analogie, le rôle que joue la législation fédérale mise en place progressivement pour conserver une forte population paysanne et assurer la productivité de l'agriculture. Un cer- tain encouragement des marchés intérieurs, la formation et le recyclage des personnels, ainsi que le subventionnement direct de la diversification industrielle (rationalisation et
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Gurtner Eidgenössische Steuerverwaltung. Bürobau in Bern Interpellation Gurtner Administration fédérale des contributions. Nouvel immeuble administratif à Berne
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1984
Année
Anno
Band
I
Volume
Volume
Session
Frühjahrssession
Session
Session de printemps
Sessione
Sessione primaverile
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer
83.950
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 23.03.1984 - 08:00
Date
Data
Seite
435-436
Page
Pagina
Ref. No
20 012 344
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
Programmgesteuerter Zugriff
API- und MCP-Zugriff mit Filtern nach Quellentyp, Region, Gericht, Rechtsgebiet, Artikel, Zitat, Sprache und Datum.