Verwaltungsbehörden 19.09.1983 83.001
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Ecoles polytechniques fédérales. Constructions
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Un des projets marquants, celui qui justifie d'ailleurs l'aug- mentation des dépenses, c'est le projet des grands Toka- maks d'Angleterre, dans le cadre du programme JET auquel nous participons également.
L'arrêté nous propose donc aujourd'hui de voter un complé- ment de 9,5 millions de francs au crédit de 34 millions voté en 1979. Consciente de l'importance de la recherche dans ce domaine, consciente également de la part prépondérante qu'y prend l'Ecole polytechnique fédérale de Lausanne, ainsi que d'autres instituts suisses, la commission vous propose d'adopter cet arrêté.
Präsident: Die folgenden Fraktionen haben die Zustimmung zum Bundesbeschluss erklärt: die freisinnig-demokratische Fraktion, die christlichdemokratische Fraktion, die Fraktion der Schweizerischen Volkspartei, die unabhängige und evangelische Fraktion und die liberale Fraktion.
Bundesrat Egli: Ich danke den beiden Herren Berichterstat- tern und beantrage Ihnen ebenfalls Zustimmung.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Titre et préambule, art. 1 et 2
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für die Annahme des Beschlussentwurfes
99 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral
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Eidgenössische Technische Hochschulen. Bauvorhaben Ecoles polytechniques fédérales. Constructions
Botschaft und Beschlussentwurf vom 26. Januar 1983 (BBI I, 1253) Message et projet d'arrêté du 26 janvier 1983 (FF 1, 1225)
Antrag der Kommission Eintreten
Proposition de la commission Entrer en matière
Schnyder-Bern, Berichterstatter: Mit einer Botschaft vom 26. Januar 1983 unterbreitet uns der Bundesrat ein Kreditbe- gehren im Gesamtbetrag von 286 414 000 Franken zur Erstellung zahlreicher Bauvorhaben an den Eidgenössi- schen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne und ihren Annexanstalten. Davon entfallen 202 651 000 Franken auf die ETH Lausanne, 46 013 000 Franken auf die ETH Zürich, 3 920 000 Franken auf das Eidgenössische Institut für Reaktorforschung in Würenlingen, 11 280 000 Franken auf das Schweizerische Institut für Nuklearforschung in Villigen, 15 630 000 Franken auf die Eidgenössische Anstalt für das forstliche Versuchswesen in Birmensdorf und 6 920 000 Franken auf die Eidgenössische Materialprü- fungsanstalt in Dübendorf.
Noch vor Behandlung dieser Botschaft erhielt die Kommis- sion für Wissenschaft und Forschung einen Brief der Finanzkommission der eidgenössischen Räte mit dem Ersu-
chen, im Rahmen der Anstrengungen zur Sanierung des Finanzhaushaltes des Bundes insbesondere auch im Hoch- schulbereich weitere Einsparungen vorzunehmen, und zwar in der Grössenordnung von durchschnittlich 25 Millionen Franken pro Jahr. Wir wurden aufgefordert, bei den Bauten straffere Prioritäten zu setzen, auf bloss Wünschbares zu verzichten und überall, wo es verantwortet werden könne, nach Vereinfachungen zu suchen. Aufgrund dieser klaren Forderung organisierten wir uns in vier Subkommissionen mit dem Zweck, die einzelnen Bauprojekte an Ort und Stelle sorgfältig zu prüfen und Dringlichkeit, Ausbaustandard und Vereinfachungsmöglichkeiten abzuklären und zu beur- teilen.
Ich darf jetzt schon vorwegnehmen, dass wir uns bei allen Projekten davon überzeugen lassen mussten, dass die Dringlichkeit aufgrund der prekären Raumverhältnisse, der erneuerungsbedürftigen Einrichtungen, der vorliegenden Studenten- und Assistentenzahlen und vertraglicher Abma- chungen über Ausbautermine gegeben war. Überall hatte man bereits wesentliche Abstriche bezüglich dem Wünsch- baren und dem strikt Notwendigen gemacht. Der Ausbau- standard dürfte überall mit «bescheiden zweckmässig» umschrieben werden. Im übrigen schlossen wir uns der grundsätzlichen Auffassung des Bundesrates an, dass in Zeiten der Rezession gerade auf dem Gebiete der Bildung und Forschung zusätzliche Anstrengungen erforderlich sind. Dieser Auffassung sind auch alle umliegenden Staaten, indem sie gerade im Bildungs- und Forschungsbereich ver- suchen, der Jugendarbeitslosigkeit so zu begegnen, dass sie möglichst viel Studienplätze anbieten und die Forschung beauftragen, durch zusätzliche Anstrengungen mitzuhelfen, neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Nun zu den einzelnen Projekten: ETH Lausanne, zweite Etappe der Verlegung nach Ecublens. Ich muss Sie daran erinnern, dass wir 1972 beschlossen haben, die EPUL im Zeitraum von 25 Jahren nach Ecublens zu verlegen. Diesen Beschlüssen entsprechend wurde das Neubauprogramm etappiert; wir sind es dem Kanton Waadt schuldig, diese Verträge einzuhalten, damit er über die freiwerdenden Bau- ten verfügen kann.
Ausserdem muss ich Ihnen mitteilen, dass die Prognose bezüglich Zuwachs der Studentenzahlen übertroffen wurde und sich von daher keine Verzögerung der Erstellung der geplanten Neubauten rechtfertigt - im Gegenteil.
In dieser zweiten Phase des Neubaues der ETH Lausanne sollen die Abteilung für Elektronik, weitere dringend benö- tigte Unterrichtsräume, die definitive Heizzentrale und die dazugehörige Infrastruktur erstellt werden. Bei einer einge- henden Besichtigung der bisher erstellten Neubauten und dem Studium des vorgesehenen Bauprojektes für die zweite Etappe konnten wir uns davon überzeugen, dass zahlreiche negative Erfahrungen der ersten Etappe voll berücksichtigt wurden und Eingang in die Neuplanung gefunden haben. Die Bautengruppe hat das Projekt ebenfalls eingehend stu- diert und kommt zum Schluss, dass die Bauten rationell und sparsam geplant wurden, den notwendigsten Bedürfnissen entsprechen und namentlich den geforderten Postulaten der Einfachheit und der Zweckmässigkeit genügen. Speziell zu erwähnen ist, dass wir die Heizzentrale im Betrage von 15 Millionen Franken in diesem Frühjahr im Rahmen des Wirt- schaftsmassnahmenpaketes I vorgezogen haben. Dieser Betrag ist deshalb im vorliegenden Bundesbeschluss in Abzug zu bringen.
Was die Lösung der Transportfrage der Studenten aus dem Stadtzentrum Lausanne nach Ecublens betrifft, sind die Studien noch nicht abgeschlossen. Diese Frage richtet sich übrigens nicht primär an den Bund. Man rechnet damit, dass Mitte der neunziger Jahre 10 000 bis 12 000 Studenten in der Gegend von Ecublens und Dorigny (ETH und Uni Lausanne) studieren werden. Durch die Erstellung von Stu- dentenheimen wird versucht, die Studenten wenigstens teil- weise in der Nähe der Schulen anzusiedeln, um das Trans- portproblem zu lösen. Ob diese Unterkünfte tatsächlich für den vorgesehenen Zweck verwendet werden, ist zweifelhaft. Erfahrungsgemäss lieben es die Studenten nicht, in einer
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Studentensiedlung untergebracht zu sein. Aus diesem Grunde muss mit dem Kanton Waadt in naher Zukunft eine Lösung gefunden werden.
ETH Zürich, Neubau eines Institutsgebäudes am Zehnder- weg und Teilaufstockung des Chemiegebäudes Nord: Die ETH Zürich ist in den letzten drei Jahrzehnten stark gewach- sen. Die Zahl der Studierenden erfuhr eine erhebliche Zunahme. Neue Institute wurden auf dem Hönggerberg bezogen. Indessen bestehen grosse Raumprobleme in den Abteilungen für Maschineningenieure, für Informatik, für Arbeits- und Betriebswissenschaften, in einigen mathema- tisch orientierten Instituten, dem Rechenzentrum sowie für Institute im Bereich Biologie. 1969/70 konnte das Rechen- zentrum an der Clausiusstrasse 55/59 neue Räumlichkeiten übernehmen. Im gleichen Gebäude wurden das Institut für Informatik und die Lehr- und Forschungsbereiche für ange- wandte Mathematik, Statistik, Operation Research unterge- bracht. Heute werden im Rechenzentrum jährlich mehr als 1,5 Millionen EDV-Programme verarbeitet. Die Steigerung der Aufträge beträgt zurzeit um 20 Prozent pro Jahr. Die starke Verbreitung der EDV-Methoden in Industrie und Ver- waltung hat den Schulrat im Jahre 1980 bewogen, an der ETH Zürich einen eigenen Studiengang für Informatik zu errichten. An der ETH lernen von den 7000 Studenten 80 Prozent programmieren. Dies sind die Hauptgründe, welche die Dringlichkeit des entsprechenden Neubaus, der wenig weit von der Clausiusstrasse, am Zehnderweg, vorgesehen ist, unterstreichen. Die Bautengruppe hat dieses Projekt mit uns geprüft, findet es in seiner Anlage und dem Ausbau zweckmässig und rationell. Obschon einige Zweifel über den gewählten Standort geäussert wurden, stimmen wir vollzählig dem vorliegenden Projekt zu.
Zur Aufstockung des Chemiegebäudes Nord: Hier geht es um die Schaffung der Freihandbibliothek der Chemieabtei- lung sowie die Zusammenlegung der Institutsbibliothek des Laboratoriums für organische Chemie mit derjenigen für physikalische Chemie. Bei den meisten Neubauvorhaben der ETH wurden in den letzten 20 Jahren Fachbereichsbi- bliotheken geschaffen mit dem Zwecke, die Institutsbiblio- theken zusammenzulegen. So wurden bereits solche für Physik, Erdwissenschaften, Bauwissenschaften, Elektronik und Mathematik gebaut. Es entspricht einem dringenden Bedürfnis, auch diejenige für die Chemieabteilung zu erstel- len. Eine zweckmässige Lösung hierfür fand man durch die Aufstockung des Chemiegebäudes Nord, was von der zen- tralen Lage und den Baukosten her unbestritten günstig erscheint. Nach dem Bezug dieser neuen Bibliotheksräume werden die für diese Zwecke bisher benützten Räume frei. Sie können zu dringend benötigten Mitarbeiterbüros, Stu- dentenarbeitsplätzen und Seminarräumen umgebaut wer- den. Auch dieses Projekt gab zu wenig Diskussionen Anlass. Die Konzeption ist überzeugend, die Notwendigkeit ausge- wiesen, das Ausbauprojekt sparsam und zweckmässig.
Neubau eines Schulungsgebäudes für Strahlenschutz am Eidgenössischen Institut für Reaktorforschung (EIR) in Würenlingen: Die speziellen Anforderungen, die an die prak- tische Kernenergietechnik und an den Umgang mit radioak- tiven Stoffen gestellt werden, haben zur Folge, dass am EIR seit vielen Jahren Fachunterricht auf diesem Gebiet erteilt wird. Die wachsende Zahl von Kernkraftwerkanlagen, die verschärften Vorschriften der Sicherheitsbehörden sowie die Forderungen von Berufsverbänden und Aufsichtsorga- nen verlangen, dass sich Anwender von radioaktiven Stoffen über eine geprüfte Sachkundigkeit ausweisen. Dies führte in den letzten Jahren zu einer stark gestiegenen Nachfrage nach derartigen Ausbildungskursen, der das heutige Raum- angebot nur noch teilweise genügt. In den letzten Jahren wurden beispielsweise gegen 200 Veranstaltungen mit etwa 500 Kurstagen für insgesamt 3500 Fachleute durchgeführt. Diese rekrutierten sich aus den folgenden Berufen: Strah- lenschutzkontrolleure, Strahlenschutzsachverständige, Reaktorbetriebspersonal, Stützpunktfeuerwehren, Strahlen- schutzspezialisten der Polizei, AC-Spezialisten der Armee, Röntgenassistentinnen, Arztgehilfinnen, Ärzte, medizinische
Laborantinnen und Physiklehrer, um nur die wichtigsten zu nennen.
Unsere Kommission fragte sich mit Recht, ob es eigentlich Aufgabe einer Forschungsabteilung sei, in diesem Umfange Unterricht zu erteilen, und verlangte deshalb einen speziel- len Zusatzbericht. Danach ist es insbesondere dem Schulrat ein Anliegen, dass diese Strahlenschutzschule am EIR im vorgesehenen Umfange ausgebaut wird, zumal dort die entsprechenden Fachleute und vor allem das Unterrichts- material ideal vorhanden sind. Man hat uns auch zugesi- chert, dass eine Gesamtkonzeption über die Aufgaben des SIN, des Schweizerischen Instituts für Nuklearforschung, und des EIR erarbeitet werde mit dem Ziel, dass diese Institute in der Zukunft noch besser zusammenarbeiten. Schliesslich soll es möglich sein, die vorgesehenen Kurse finanziell selbsttragend zu gestalten. Die Einnahmen betru- gen in den letzten Jahren bereits 350 000 Franken. Unter diesen Bedingungen konnten wir diesem Bauprojekt eben- falls zustimmen.
Schweizerisches Institut für Nuklearforschung (SIN), Villi- gen, Verlängerung der Experimentierhalle: 1974 hat das Schweizerische Institut für Nuklearforschung als nationales Forschungszentrum auf dem Gebiete der Grundlagenfor- schung in Kern- und Teilchenphysik sowie deren Anwen- dung eine neue Anlage in Villigen bezogen. Seither hat sich der Forschungsbetrieb stark entwickelt. Die heutigen Expe- rimentieranlagen erlauben ein im internationalen Vergleich qualitativ hochstehendes und reichhaltiges Forschungspro- gramm mit starker ausländischer Beteiligung. Um seine heutige Stellung auch in Zukunft bewahren zu können, wird das SIN die nun verfügbaren Strahlenintensitäten durch den Bau eines neuen Injektorbeschleunigers und die Verstär- kung des Hauptbeschleunigers um eine Grössenordnung anheben. Gemäss heutiger Planung wird der neue Injektor 1984 seinen Betrieb aufnehmen und zusammen mit dem modifizierten Hauptbeschleuniger ab 1986 sukzessive auf die geplante Strahlenintensität hochgefahren werden. Zusätzlich zu den Arbeiten an den Beschleunigern erfordern die hohen Strahlenintensitäten auch einen Umbau des beschleunigerexternen Protonenstrahlensystems. Um die neuen Primäranlagen voll auszunutzen, muss zudem ein Teil der Experimentieranlagen den Erfordernissen der sich ständig wandelnden Forschung angepasst bzw. neu gebaut werden.
Wegen des wachsenden Experimentierbetriebes sind jedoch die Platzverhältnisse in der Experimentierhalle pre- kär geworden. Ein zusätzlicher Platzbedarf bringt die Anpas- sung der Experimentierstrahlen an den Hochstrombetrieb. Ebenso benötigen die neuen Protonenstrahlanlagen - spe- ziell die hochradioaktiven Produktionstargets und der Strah- lenstopper - wesentlich aufwendigere Service- und Unter- haltseinrichtungen sowie Zwischenlager für hochaktive Komponenten, die aus Sicherheitsgründen in der Experi- mentierhalle aufgebaut werden müssen. Schliesslich hat sich herausgestellt, dass der Umbau des Protonenkanals - unter anderem wegen der grossen Mengen von empfindli- chen, zum Teil radioaktiven Komponenten - unbedingt innerhalb der Experimentierhalle durchgeführt werden muss; dies, um den notwendigen Betriebsunterbruch in akzeptablen Grenzen zu halten.
Wir konnten uns deshalb der Tatsache nicht verschliessen, dass eine Verlängerung der bestehenden Experimentier- halle um drei Doppelachsen (etwa um 44 Meter) in südlicher Richtung unumgänglich ist und schlagen Ihnen hierfür den Betrag von 11 280 000 Franken vor.
Zur Eidgenössischen Anstalt für das forstliche Versuchswe- sen in Birmensdorf, Neubau eines Labortraktes mit Gewächshäusern: Die Anstalt für das forstliche Versuchswe- sen ist das einzige nationale Institut, welches zur Hauptsa- che angewandte Forschung für den Schweizer Wald be- treibt. Die Grundlagenforschung wird im Sinne einer Aufga- benteilung an den forstwirtschaftlichen Lehrstühlen der ETH betrieben. Ich muss Ihnen nicht speziell erwähnen, dass uns gegenwärtig der Schutz unserer Forsten gewaltige Sorgen bereitet. Der vielgenannte saure Regen ist dabei nur
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eines von zahlreichen Phänomenen. Der Wald musste im Verlaufe der letzten Jahrzehnte in zunehmendem Masse die verschiedensten Schadstoffe schlucken. Die Erforschung dieser Auswirkungen verlangt eine Verlagerung von Mitteln insbesondere in Richtung der Züchtung resistenter Pflanzen und in der Erschliessung und Holzernte. Für diese neuen Forschungsbereiche sind dringendst neue Labors und Gewächshäuser erforderlich. Anlässlich unserer Besichti- gung in Birmenstorf konnten wir uns davon überzeugen, dass die Forschungsanstalt unter akuter Raumnot leidet und zahlreiche Einrichtungen hoffnungslos veraltet sind. Ein Aufschieben dieser Bauvorhaben kann im Blick auf die dringlichen Forschungsaufgaben nicht verantwortet wer- den.
Im Zentrum des laufenden Forschungsprogrammes stehen folgende Schwerpunkte: Auswirkungen der Luftverschmut- zung auf den Wald; Entwicklung praxistauglicher Methoden zur Erfassung ökologischer Folgen einer Langzeitbelastung unseres Lebensraumes durch Luftverunreinigungen; Ausar- beitung geeigneter biologischer Methoden zur wirksamen Kontrolle epidemisch auftretender Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten; Züchtung und Vermehrung waldbau- lich geeigneter Rassen der wichtigsten Baumarten des Schutz- und Nutzwaldes. Anhand des Bauprojektes und der bisher erstellten Institutsbauten konnten wir uns davon überzeugen, dass sehr sparsam und zweckmässig geplant und gebaut wird. Der vorgesehene Baukredit ist in der Kommission unbestritten.
Zur Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt (EMPA) Dübendorf, Neubau eines Röntgenhauses: Die EMPA dient bekanntlich .unter anderem der amtlichen Prüfung und Untersuchung von Roh-, Bau- und Werkstoffen, technischen Betriebs- und Hilfsstoffen auf ihre Eigenschaften und prakti- sche Verwendbarkeit. In den letzten Jahren nahm die Bean- spruchung der EMPA sehr stark zu. Insbesondere entspricht das bestehende Röntgenprüflabor für die zerstörungsfreie Materialprüfung den heutigen Anforderungen nur noch in sehr begrenztem Rahmen. Eine Neukonzeption drängt sich insbesondere aus Sicherheitsgründen auf. Sie ist durch folgende Bedingungen gekennzeichnet:
Einsatz von Strahlenquellen hoher Leistung, was nur durch Mauerdicken von etwa 1,3 Meter Beton ermöglicht werden kann.
Sichere Lagerung der Isotope in separatem Bunker (Brandschutz, Diebstahl, Sabotage).
Aufteilung der Durchstrahlungsprüfung auf zwei vonein- ander unabhängig verwendbare Räume verschiedener Grösse.
Räumliche Trennung der übrigen zerstörungsfreien Methoden, wie Ultraschall usw., von der Durchstrahlungs- prüfung und
betriebliche, günstige Zusammenfassung von Prüf- und Büroräumen.
Diese Prüfeinrichtungen dienen vor allem Kleinbetrieben, die sich eine eigene Anlage nicht leisten können. Auch ist die Nachfrage nach einer neutralen Prüfstelle gross. Das Bauvorhaben ist vom Bedürfnis her eindeutig ausgewiesen; das Projekt sieht eine zweckmässige und einfache Bauweise vor. Zum eigentlichen Bauvorhaben gehört auch die Erwei- terung der Druckerei, des Konstruktionsbüros und der Bibliothek; es sind dies Teilbereiche, die heute unter akuter Raumnot leiden. Auch diesen Bauvorhaben muss, nach einhelliger Meinung der Kommission, zugestimmt werden. Die in der Botschaft erwähnten Zusatzkreditbegehren im Betrage von 20 464 000 Franken sind im wesentlichen teue- rungsbedingt. Sie wurden von unserer Kommission eben- falls geprüft. Ihnen kann die Kommission zustimmen.
Ihre Kommission für Wissenschaft und Forschung beantragt Ihnen, auf die Vorlage einzutreten und dem Bundesbe- schluss zuzustimmen. Artikel 1 Absatz 2 ist auf den Totalbe- trag von 271 253 000 Franken zu reduzieren, zumal die Heiz- zentrale Lausanne - wie schon erwähnt - im Betrage von rund 15 Millionen Franken mit dem Wirtschaftsmassnah- menpaket I vorgezogen worden ist.
M. Darbellay, rapporteur: Lorsqu'on nous présente par un arrêté un crédit de 286 millions de francs, la première réaction est forcément critique. Cette réaction a été la nôtre ainsi que celle de la Commission des finances, et c'est probablement la vôtre aujourd'hui. On se demande bien sûr s'il n'y a pas possibilité de supprimer certaines réalisations, de les renvoyer à plus tard ou peut-être de les exécuter par étapes. La commission a par conséquent jugé opportun de créer quatre groupes de travail pour étudier de très près chacune des réalisations projetées. Ces groupes de travail se sont rendus sur place. Ils ont ensuite mis en commun les résultats de leurs appréciations et c'est la commission entière qui vous fait aujourd'hui la proposition d'entrer en matière et d'accorder les crédits souhaités.
Le crédit le plus important concerne l'Ecole polytechnique fédérale de Lausanne et il doit permettre la deuxième étape qui devrait se réaliser en partie finale vers les années 1990 et qui devrait permettre ainsi le passage complet de l'Ecole polytechnique de Lausanne à Ecublens. Cette deuxième étape était devisée à 187 millions de francs. Il y a lieu de déduire de ce montant 15 millions qui étaient prévus pour la centrale de chauffage à Malley. Il y a eu opposition contre cette centrale de chauffage. Le Conseil fédéral a donné partiellement raison aux opposants si bien qu'il faut modi- fier le projet. Il s'agira donc ici de 172 millions en lieu et place des 187 millions prévus dans le projet initial.
L'Ecole polytechnique fédérale de Zurich émarge aussi pour plus de 40 millions à ce projet d'arrêté et la dépense essen- tielle, d'un montant de 36,8 millions, est prévue pour l'Insti- tut d'informatique qui devrait se construire au Zehnderweg. La question s'est posée ici de savoir s'il ne valait pas mieux déplacer cet institut comme certains autres au Höngger- berg. Nous avons examiné les plans sur place, nous avons vu que l'institut d'informatique devait rester lié très étroite- ment au centre de calcul. Par conséquent, la commission unanime, avec une abstention, estime qu'il est judicieux de construire l'institut en plein centre de Zurich. A cet aspect pratique, vient s'ajouter un aspect politique. Nous pensons qu'autant que faire se peut, il est préférable de maintenir un nombre d'étudiants aussi important que possible au centre des localités, l'influence mutuelle des étudiants et du monde des adultes étant utile aux uns et aux autres.
Un deuxième crédit de 3,6 millions de francs vous est proposé pour la bibliothèque de la division de chimie. Jus- qu'à maintenant, les diverses bibliothèques des instituts de chimie sont réparties dans les différents bâtiments et sont logées dans des conditions plus que précaires, si bien que nous avons jugé utile d'accepter aussi cette construction. Les autres crédits de 5,6 millions de francs sont des crédits additionnels pour des dépenses déjà votées et qui concer- nent essentiellement le renchérissement intervenu depuis que ces dépenses ont été décidées.
Un crédit encore pour l'Institut fédéral de recherches en matière de réacteurs à Würenlingen. Il s'agit de la construc- tion d'un bâtiment d'étude de radioprotection devisé à 3,92 millions de francs. Une question s'est posée ici du fait que cet institut ne se contente pas de faire de la recherche, mais qu'il procure également aux diverses professions intéres- sées l'enseignement nécessaire pour la protection contre les radiations. La commission s'est demandé s'il était juste de confier l'enseignement à un institut de recherche. Elle est arrivée à la conviction que cet institut, disposant des instal- lations et des instruments nécessaires, était le mieux placé pour assurer l'enseignement dans des conditions optimales, tant au point de vue scientifique que financier.
L'Institut suisse de recherches nucléaires de Villigen doit étendre sa halle d'expérimentation et le budget prévu est de l'ordre de 11,2 millions de francs. Il s'agit ici de s'adapter aux nombreuses expériences nouvelles qu'il faut faire, aux recherches dont on ne pouvait guère parler il y a moins de dix ans encore.
L'Institut fédéral de recherches forestières de Birmensdorf projette la construction d'un bâtiment de laboratoire muni de serres, devis 15,63 millions de francs. Le sous-groupe puis la commission se sont penchés très largement sur ce
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problème en se demandant s'il n'y aurait pas lieu de décen- traliser cet institut du fait qu'il occupe aujourd'hui 192 personnes. Sur ces 192 collaborateurs, 185 sont suisses alémaniques, deux sont romands et cinq tessinois. Nous avons dû nous rendre à l'évidence que, par souci d'effica- cité, il y a lieu de continuer à travailler à Birmensdorf. Mais nous invitons les autorités responsables à veiller, avec une attention toute particulière, à engager aussi quelques Latins. Des assurances nous ont été données en ce do- maine.
Le dernier projet concerne le Laboratoire fédéral d'essai de Dübendorf. Il s'agit de construire un laboratoire d'essai pour les examens aux rayons X; on voue dans ce laboratoire une attention toute particulière à la protection des travailleurs contre les rayons X. Le projet reviendra à 6,92 millions de francs.
Il s'agit donc au total, compte tenu de la réduction opérée sur le projet de transfert de l'Ecole polytechnique fédérale de Lausanne, d'un crédit de 271 millions de francs, soit 251 millions de nouveaux crédits d'ouvrages et 20 millions de crédits additionnels compensant essentiellement le ren- chérissement intervenu.
La commission unanime vous propose d'accepter l'ensem- ble de ces crédits. Une seule abstention dont je vous ai déjà parlé concernait le projet de l'Institut d'informatique à l'Ecole polytechnique fédérale de Zurich. Nous vous invitons par conséquent à suivre la commission et à voter l'ensemble de ces crédits.
Präsident: Es folgen nun die Fraktionssprecher. Die Frak- tion der Schweizerischen Volkspartei teilt ihre Zustimmung mit.
M. Cavadini: Le groupe libéral se prononcera en faveur de l'arrêté relatif aux projets de construction des écoles poly- techniques fédérales et de leurs établissements annexes. La très grande majorité des membres de la commission, les rapporteurs viennent de le souligner, est entrée en matière, ce qui nous dispense de faire de très longs commentaires. Nous nous bornerons donc à formuler quelques remarques touchant la deuxième étape du transfert de l'Ecole polytech- nique fédérale de Lausanne à Ecublens et les crédits relatifs à l'Institut fédéral de recherches forestières à Birmensdorf. C'est dire que nous admettons aussi la construction d'un nouveau bâtiment d'institut au Zehnderweg, le rehausse- ment partiel du bâtiment de chimie, la construction du bâtiment de Würenlingen, de la halle d'expérimentation de l'Institut suisse de recherches nucléaires et du bâtiment d'essai du Laboratoire fédéral de Dübendorf.
La deuxième étape du transfert de l'EPFL n'est que la poursuite d'un effort de priorités définies en 1972. Les options prises ultérieurement s'avèrent fondées puisque, en une douzaine d'années, le nombre des étudiants a passé de 1600 à 2600. L'an prochain, les deux tiers de ces mêmes étudiants seront à Ecublens et c'est sur ce point que nous aimerions redire l'inquiétude que nous éprouvons face au problème des transports, qui n'est pas entièrement résolu et qui pourrait, le cas échéant, devenir sérieux. Le Conseil fédéral nous donnera-t-il l'assurance que la situation est maîtrisée ?
En outre, surseoir à la décision, comme certains le préconi- saient, ne simplifierait rien. Nous savons que l'Etat de Vaud a un urgent besoin des bâtiments qui seront libérés par l'Ecole polytechnique fédérale et tout retard entraînerait purement et simplement une augmentation non négligeable des coûts. Enfin, et nous soulignons cet aspect, notre pays doit combler tant que faire se peut le retard qu'il a pris dans le développement des techniques face à ses plus sérieux concurrents, ce qui est un argument structurel important en faveur de la réalisation des projets qui nous sont soumis. Nous manquons d'électrotechniciens, nous ressentons une pénurie dans les secteurs de l'automation, en particulier de la robotique. Le président du Conseil des écoles polytechni- ques fédérales a eu l'occasion de rappeler que l'industrie a augmenté de 25 pour cent le nombre de ses ingénieurs entre
1975 et 1980 et nous ne disposons pas d'un nombre suffi- sant de techniciens pour faire face à la totalité de ses besoins. Il est évident que la Confédération a la responsabi- lité de la recherche fondamentale et que ce devoir, qu'il soit accompli ou non, conditionne la prospérité de notre indus- trie qui, au demeurant, ne dispose hélas que d'un marché intérieur extrêmement restreint. C'est dire l'importance que nous attachons à la réalisation de ces projets.
Notre seconde remarque a trait au fonctionnement de l'Insti- tut fédéral de recherches forestières à Birmensdorf. Du côté romand, de vives critiques ont été émises à l'égard d'une institution qui ne tiendrait compte que dans une faible mesure de l'équilibre confédéral, d'une institution qui prati- querait une politique centraliste systématique. Il convient de remarquer qu'il s'agit à la fois de préserver l'efficacité de l'action dans sa concentration et les relations souhaitées et nécessaires avec l'ensemble des services forestiers canto- naux et avec les instituts universitaires. Nous demandons donc formellement que soient ménagees les collaborations avec les cantons et étudiées les possibilités d'une répartition des tâches. Il y va non seulement de l'intérêt de l'institution, mais aussi de celui du pays. Nous croyons savoir que la question de la préservation des forêts revêt une certaine actualité ces jours-ci.
A ces réserves près, nous entrerons en matière.
M. Junod: Le groupe radical, au nom duquel je m'exprime, est favorable à l'octroi des crédits qui nous sont demandés tant pour l'Ecole polytechnique fédérale de Lausanne que pour celle de Zurich et pour les instituts qui dépendent de cette dernière.
Je n'entends pas répéter ce qu'ont fort bien dit les rappor- teurs. Je tiens cependant à souligner deux points qui se rapportent à l'EPFL et faire une remarque à propos du projet de Birmensdorf.
En ce qui concerne l'EPFL, j'aimerais tout d'abord souligner l'excellente collaboration qui existe entre cette institution et l'Université de Lausanne sur les différents plans de l'activité universitaire et para-universitaire. Ainsi, le sport universitaire est géré en commun par les deux institutions. Des mesures de coordination sont prises pour les restaurants qui sont mis à la disposition des étudiants et des professeurs. Un même souci de collaboration se manifeste sur le plan du logement des étudiants. Mais aussi et surtout, je relève que, par l'intermédiaire d'une commission mixte EPFL-Université, l'objectif de ce que j'appelle la coordination institutionnelle est réalisé en ce qui concerne tant les cours donnés dans les deux hautes écoles que l'implantation des constructions. On évite par là soit des lacunes, soit des doubles emplois dans le nouveau périmètre de Dorigny-Ecublens.
Pour ce qui est de la collaboration entre l'Université et l'Ecole polytechnique fédérale, un problème reste à résou- dre dans les mois qui viennent: c'est celui du transport des étudiants et des membres de la communauté universitaire. Des pourparlers sont d'ores et déjà engagés entre le canton de Vaud et la Confédération en vue de la recherche d'une solution raisonnable et équitable dans ce domaine. Je vou- drais remercier d'avance le chef du Département fédéral de l'intérieur pour la part qu'il ne manquera pas de prendre à la recherche de cette solution.
J'aimerais ensuite vous assurer que le transfert de l'Ecole polytechnique de Lausanne à Eclublens se déroule confor- mément à la convention signée le 14 novembre 1979 entre la Confédération et le canton de Vaud. C'est ainsi que l'Etat de Vaud reprend progressivement possession des bâtiments des Cèdres en ville de Lausanne au fur et à mesure du déplacement de l'Ecole polytechnique à Ecublens, c'est- à-dire au fur et à mesure que des crédits sont mis à disposi- tion par la Confédération pour ce transfert.
Ma dernière remarque concerne l'Institut de recherches forestières à Birmensdorf. Si nous nous sommes finalement prononcés en faveur de l'octroi du crédit de quelque 15 millions qui nous est demandé, ce n'est pas sans avoir exprimé quelques réserves. Il apparaît en effet que, si l'on ne saurait s'opposer au renforcement de la recherche fores-
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tière, surtout si l'on considère la situation actuelle de nos forêts, on peut se demander si tous les moyens disponibles doivent être concentrés en un seul et même endroit.
La forêt intéresse l'ensemble de la Suisse et l'on aurait pu envisager une certaine décentralisation de cet institut. C'est en tout cas le point de vue défendu par les commissaires romands. Ainsi, quand bien même 80 pour cent de la viticul- ture est concentrée en Suisse romande, on n'a pas hésité à créer, à côté de la station de Changins et de ses annexes, une seconde station fédérale de recherches à Wädenswil. Or, ce qui est vrai pour le vin devrait l'être, à cet égard tout au moins, aussi pour les forêts. Je rejoins M. Cavadini sur ce point. C'est pourquoi il est nécessaire de veiller, comme l'ont souligné les rapporteurs, à l'équilibre linguistique, lors du recrutement des chercheurs qui doivent travailler à Bir- mensdorf.
En conclusion, je vous invite, au nom du groupe radical, à voter les importants mais indispensables crédits qui nous sont demandés, cela sous la forme présentée par la commis- sion.
Frau Mauch: Die SP-Fraktion ist der Meinung, dass Hoch- schulen und Forschungsinstitute vom Baulichen her grund- sätzlich nie fertig abgeschlossen sind. In einem gewissen Rahmen laufen bauliche und betriebliche Investitionen wei- ter, so gut wie das wissenschaftliche Voranschreiten weiter- geht. Aber wir verwechseln Bildung nicht mit Bauen. Wir sind nicht etwa der Meinung: Je höher die Investitionen, desto besser die Bildung. Zwischen wissenschaftlicher For- schung, der Qualität der wissenschaftlichen Ausbildung und der Hardware, also den Gebäuden und Einrichtungen, die dazu gehören, besteht ein loser Zusammenhang, aber keine lineare Abhängigkeit.
Die Expansion der Hochschulen und Anstalten ist schliess- lich auch grundsätzlich in Frage zu stellen, denn es ist anzunehmen, dass nicht jedes Forschungs- und Lehrgebiet bis in alle Ewigkeit weiterbestehen muss und soll. Wir kön- nen wohl davon ausgehen, dass einzelne Zweige dieses immer noch wachsenden Baumes irgendwann einmal sinn- vollerweise abgeschnitten oder zurückgeschnitten werden sollten, weil sie nicht mehr innovativ sein können, wecer der Wirtschaft noch der Gesellschaft irgendwie weiterhelfen. Das ist natürlich ganz wesentlich heikler als das Planen neuer Bauten und Abteilungen. Aber uns scheint doch, dass die längerfristige Planung der Hochschulen und Anstalten sich auch mit diesem Aspekt von Lehre und Forschung befassen sollte: Was muss zu irgendeinem Zeitpunkt sinn- vollerweise aufgegeben werden? Die Wissenschaft hat vorne zu sein; was überholt ist, bringt uns nicht weiter. Unsere Fraktion hat Ausbildung auf allen Stufen schon immer sehr unterstützt. Wir stellen fest, dass der akademi- schen Ausbildung und Forschung angesichts der Weltwirt- schaftslage ganz besondere Aufmerksamkeit zukommen muss. Die Schweiz ist in hohem Masse von ihrem geistigen Potential abhängig. Aus diesem Grund unterstützen wir - mit Nuancen - die Kredite für die baulichen Vorhaben, die nötig sind, um die Ziele in Lehre und Forschung zu errei- chen. Wir sind aber auch der Meinung, dass neue Vorhaben nicht immer neue Bauten bedingen, dass im Hinblick auf die Hardware der Hochschulen und Anstalten überlegt werden müsste, wo Überholtes abgebaut werden könnte. Insbeson- dere zwingt uns unsere finanzielle Lage dazu, nicht nur neue Vorhaben genau zu überdenken, sondern das Beste- hende ebenfalls laufend zu werten.
Die SP-Fraktion empfiehlt Ihnen Eintreten auf die Vorlage und Genehmigung der beantragten Kredite.
Scherer: Die CVP-Fraktion stimmt den Objektkrediten für Bauvorhaben der Eidgenössischen Technischen Hochschu- len und ihrer Annexanstalten im Totalbetrag von 271 Millio- nen Franken zu.
Wie bereits von den Kommissionssprechern eingehend dar- gelegt wurde, ist die Verlegung der ETH Lausanne nach Ecublens der Vollzug eines Bundesbeschlusses von 1968. Es muss selbstverständlich sein, dass die Verträge gegen-
über dem Kanton Waadt eingehalten werden. Es sprechen aber noch andere Gründe dafür, dass der verlangte Kredit gesprochen und die Verwirklichung der Bauvorhaben nicht verzögert oder erstreckt wird. Auch wenn die Erstrekkung der Realisation vorübergehend eine finanzielle Entlastung des Bundes bedeuten könnte, so sind es doch gewichtige Überlegungen, die unserer Zustimmung zugrunde liegen.
Die Eidgenossenschaft hat die Verpflichtung, ihre Hoch- schulen so auszubauen und zu dotieren, dass sie nicht nur ihr hohes Niveau und ihr Ansehen erhalten können, das sie in Forschung und Lehre erreicht haben, sondern dass sie sich auch in Zukunft am internationalen Niveau messen dürfen. Sowohl Wissenschaft und Technik als auch die Arbeitsmethoden entwickeln sich heute in raschem Tempo weiter, was laufende Anpassungen mit immer gesteigerten Anforderungen an wissenschaftliche Einrichtungen ver- langt, wie die Botschaft selbst festhält. Mit der Verlegung der Abteilung Elektrotechnik nach Ecublens kann zugleich dieser Entwicklung in einem Teilbereich Rechnung getra- gen werden. Die Verlegung der Abteilung Elektrotechnik ermöglicht es dem Bund zudem, aktiv mitzuhelfen, dass unsere Maturanden auch einen Studienplatz erhalten. Wir begrüssen es, dass die Planung der kommenden grösseren Studentenzahl Rechnung trägt und die Nutzflächen gegen- über der heutigen Situation entsprechend erhöht. Deshalb sind gewisse Reserven durchaus zu verantworten, ja not- wendig.
Wir bitten zudem den Bundesrat, dem Problem der Ver- kehrsverbindungen vom Stadtzentrum zur ETH Lausanne volle Aufmerksamkeit zu schenken und mit dem Kanton Waadt eine Lösung anzustreben, die dem Umweltschutz gerecht wird.
Die CVP-Fraktion stimmt aus ähnlichen grundsätzlichen Überlegungen dem Bauvorhaben an der ETH in Zürich und an den Annexanstalten zu. Wir halten die Bedürfnisse für ausgewiesen und die laufenden Anpassungen der Institute für notwendig.
Darf ich als Erziehungsdirektor eines Kantons (gleichsam stellvertretend für die anderen Institute) die Errichtung des Studienganges Informatik an der ETH Zürich erwähnen, eine Abteilung, die im Neubau am Zehnderweg unterge- bracht werden sollte ? Es war höchste Zeit, dass der Schulrat 1980 den Studiengang Informatik errichtete. In Zukunft wer- den noch mehr und in praktisch allen Bereichen EDV- Methoden angewandt. Deshalb ist die Ausbildung in diesen Methoden ein Erfordernis der Zeit. Dass die Verantwortli- chen für die Informatik an der ETH bereit sind, ihr Wissen und ihre Erfahrungen für die kursmässige Ausbildung der Mittelschullehrer zur Verfügung zu stellen, anerkennen wir. Die Gymnasien kommen ja nicht darum herum, in Zukunft ihre Schüler in Grundkursen auch in die Informatik einzu- führen. Dazu leistet die ETH Vorarbeiten.
Ich ersuche Sie, den Anträgen der Kommission zuzu- stimmen.
Müller-Aargau: Die unabhängige und evangelische Fraktion empfiehlt Ihnen, auf die Bauvorlagen für unsere Eidgenössi- schen Technischen Hochschulen und die Annexanstalten einzutreten und den Krediten zuzustimmen. Wir sind uns bewusst, dass unsere Forschungsanstalten eine wesentliche Grundlage für die Sicherung unserer heutigen und zukünfti- gen Wirtschaft sind. Jede Zurückhaltung würde Rück- schläge in der Forschung und als weitere Folge Verlust von Arbeitsplätzen bedeuten. Diese Wirkungen und diese Not- wendigkeit waren auch in der Kommission unbestritten. Es stellt sich höchstens die Frage, mit welcher Kelle angerich- tet wird, d.h. ob die Bauvorhaben in dieser Form akzeptier- bar seien. Unsere Bautengruppe hat die Projekte überprüft und sie als zweckmässig und kostengünstig beurteilt.
Der Hauptkredit betrifft den weiteren Ausbau der ETH Lau- sanne. Hier stellt sich zusätzlich die Frage von Treu und Glauben, denn die Abmachungen mit dem Kanton Waadt sind bindend, und die vielen Mietobjekte müssen nach Ver- trag übergeben werden. Wir sind daran gebunden, und die Erweiterung in Ecublens muss nach Plan vollzogen werden.
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Eidgenössische Technische Hochschulen. Bauvorhaben
Die einzige grössere Diskussion hat sich zur Realisierung der Schule für Strahlenschutz am EIR in Würenlingen erge- ben. Die Diskussion drehte sich vor allem um den Standort des Schulgebäudes. Wieweit sollen solche Kurse von Nicht- akademikern an einer ETH-Annexanstalt durchgeführt wer- den? Wir haben uns schliesslich überzeugen lassen, dass dies aus sachlichen Gründen vertreten werden kann. Das Demonstrationsmaterial ist in der Nähe, die Lehrkräfte stam- men vorwiegend aus dem EIR. Der Sonderstellung wird Rechnung getragen, indem das Schulungsgebäude ausser- halb des eigentlichen Komplexes, ausserhalb der Umzäu- nung, gebaut wird. Wie der Kommissionspräsident bereits gesagt hat, sollen die Kurse selbsttragend sein; deshalb kann man auch diesem Kredit ohne weiteres zustimmen. Beim Besuch der beiden Annexanstalten SIN und EIR ist uns der Unterscheid der Forschungsbereiche und der For- schungsart so richtig ins Auge gesprungen. Erlauben Sie mir dazu noch eine kurze Bemerkung: Beide Forschungsan- stalten kämpfen an der Front, das SIN an der vorderen, das EIR, so schien es uns, mehr an der hinteren Front. Im SIN wird neues Terrain errungen und erworben, im EIR wird vor allem danach geforscht, die Auswirkungen der Reaktortech- nik nachträglich zu quantifizieren und Hilfs- und Entsor- gungstechniken zu entwickeln. Diese Stellung des EIR hat allgemein die Frage aufgeworfen, welche fernere Zukunft dieser Annexanstalt beschieden sei. Die Schule für Strahlen- schutz ist dabei nur ein signifikantes Beispiel der Arbeit an der rückwärtigen Front. Bösartigerweise könnte man sagen: eine Rechtfertigung für dieses Institut.
Die unabhängige und evangelische Fraktion hofft, dass Herr Bundesrat Egli uns gewisse Zusicherungen geben kann, dass uns über die Forschungsplanung im EIR auf weitere Sicht einmal berichtet wird. Dabei soll die engere Zusam- menarbeit, vielleicht auch die teilweise Zusammenlegung der beiden benachbarten Forschungsanstalten überprüft werden.
Es ist nicht der Zweck meiner Bemerkungen, das etwas ungute Gefühl in der Kommission auf den Rat zu übertra- gen. Es soll nur zeitig auf dieses Problem aufmerksam gemacht werden, um die Zukunft einer grossen Annexan- stalt sicherzustellen.
In diesem Sinne empfiehlt Ihnen die unabhängige und evan- gelische Fraktion, die Kredite zu bewilligen.
Bundesrat Egli: Die Bauvorhaben, für welche Kredite anbe- gehrt werden, sind von den beiden Herren Berichterstattern sehr gründlich erläutert worden. Es liegt mir daran, ihnen zu danken. Ich danke aber auch der einschlägigen Kommission und darf feststellen, dass sie diese Bauvorhaben mit beson- derer Gründlichkeit unter die Lupe genommen hat. Sie hat der Botschaft drei volle Sitzungstage gewidmet. Ausserdem haben Untergruppen die Objekte bzw. die Baupläne an Ort und Stelle besichtigt, und Ihre Bautengruppe hat die ganze Arbeit fachmännisch begleitet. Ich darf Ihnen sagen, dass eine solche Arbeit Bundesrat und Verwaltung beruhigt; denn wenn ein Projekt, immerhin ein Viertelmilliardenpro- jekt, mit solcher Gründlichkeit geprüft wird, gibt dies dem Bundesrat und der Verwaltung eine gewisse Sicherheit, auf dem richtigen Weg zu sein.
Ich möchte nicht von einzelnen Objekten sprechen, das haben die Berichterstatter getan. Ich möchte nur noch einige grundsätzliche Überlegungen anstellen, welche sich mit dieser Viertelmilliardenvorlage verbinden.
Eine allgemeine Bemerkung zu den Technischen Hochschu- len und eine besondere Bemerkung zur Technischen Hoch- schule in Lausanne:
Sie wissen, dass der Bund im Hochschulbereich eine dop- pelte Verantwortung trägt. Er fördert erstens die kantonalen · Universitäten über das Hochschulförderungsgesetz. (Sie werden noch diese Session Gelegenheit haben, über diese Art Hochschulförderung zu sprechen.) Vor allem führt er aber zwei eigene Technische Hochschulen: die Technische Hochschule in Zürich und die Technische Hochschule in Lausanne. Zu diesem Hochschulbereich hinzu kommen fünf Annexanstalten, von welchen vier in der vorgelegten Bot-
schaft eine Rolle spielen. Es leuchtet ein, dass gerade im Bereich dieser beiden Hochschulen der Bund eine beson- dere Verantwortung trägt, ist er doch hierfür direkt verant- wortlich.
Es geht hier eigentlich um vier Fragen, über die Sie mit der Zustimmung zum heutigen Kredit zu entscheiden haben:
Will der Bund diese Aufgabe überhaupt weiterführen?
Will der Bund trotz Finanzknappheit diese Schulen so ausstatten, dass sie auf der Höhe unserer Zeit sind?
Will der Bund dafür sorgen, dass bei der erkannten Zunahme der Studierenden jeder Schweizer, der die Voraus- setzungen für ein technisches Hochschulstudium erfüllt, auch einen Hochschulstudienplatz findet?
Wollen wir dafür besorgt sein, dass wir auch in Zukunft an diesen Schulen über qualifizierte Dozenten verfügen, die unseren Wertvorstellungen entsprechen?
Wenn Sie diese vier Fragen mit Ja beantworten wollen, meine Damen und Herren, dann stimmen Sie dieser Vorlage zu!
namens ihrer Fraktion gegeben haben.
Dabei wollen wir nicht vergessen, dass an diesen Hochschu- len nicht nur gelehrt und gelernt wird, sondern es wird auch geforscht. Das ist insbesondere an den Technischen Hoch- schulen der Fall. Sie werden ebenfalls im Verlaufe dieser Session noch Gelegenheit haben, zur vom Bund geförder- ten Forschung Stellung zu nehmen. Hier möchte ich nur einen Gesichtspunkt hervorheben, der für die enorme Bedeutung der Forschung in unserem Lande spricht: Ein Land ohne Rohstoffe, das über einen dermassen kleinen Absatzmarkt verfügt, ist darauf angewiesen, mit ständigen Innovationen an der Spitze der internationalen Märkte zu bleiben. Das ist nur möglich mit einer rastlosen und breitan- gelegten Forschung.
Ich danke Ihnen, Frau Mauch! Sie haben darauf hingewie- sen, dass auch auf anderen Gebieten geforscht werden soll, nicht nur auf den Gebieten, die diese beiden Hochschulen betreiben. Sie werden aber im Zusammenhang mit den Forschungskrediten, die wir diese Session noch beraten werden, Gelegenheit haben, zuzustimmen, dass wir auch auf anderen Gebieten die Forschung fördern.
Im Mittelpunkt des ganzen Kredites steht die Technische Hochschule Lausanne, für welche ungefähr zwei Drittel des gesamten Kredites beansprucht werden.
Das Engagement des Bundesrates für diese Schule besteht seit dem Jahre 1968, als der Bund diese Schule übernom- men hat. Der Bund verpflichtete sich damals, innert 25 Jahren die Gebäude, die er vom Kanton Waadt übernahm, zu räumen und wieder auf den Kanton Waadt zu übertragen. Auch wenn es sich hier um eine sehr lange Frist handelt, möchten wir diese nicht unbedingt bis zum letzten Termin ausnutzen, sondern wir möchten sinn- und vertrauensvoll mit dem Kanton Waadt zusammenarbeiten und dessen Raumbedürfnisse berücksichtigen.
Schon mit Rücksicht auf die benachbarte kantonale Univer- sität in Dorigny sind wir auf eine solche Zusammenarbeit angewiesen. Ich möchte der Regierung des Kantons Waadt - vertreten hier durch die Herren Delamuraz und Junod - herzlich danken für diese angenehme Zusammenarbeit und für das Verständnis, das sie dem Bund hierdurch bewiesen haben. In diesem Sinne möchte ich auch die Antwort an Herrn Cavadini erteilen, der diese Frage aufgeworfen hat. Die heute fälligen Beschlüsse sind also nichts anderes als die Ausführung des Grundsatzbeschlusses, den Sie im Jahre 1968 bei der Übernahme dieser Schule gefasst haben; und ich darf auch noch an die Botschaft vom 5. November 1980 erinnern, mit welcher bereits die zweite Bauetappe der Technischen Hochschule Lausanne vorgestellt worden ist. Sie haben damals zustimmend davon Kenntnis genommen. Ich darf aber auch darauf hinweisen, dass der Ausbau der Technischen Hochschule in Lausanne eine hohe staatspoli- tische Bedeutung hat: Diese Schule soll unseren Willen beweisen, der Westschweiz eine wirtschaftliche Selbstbe- hauptung zu verleihen. Und gerade die Realisierung dieser Absicht soll durch den Ausbau der Technischen Hochschule
Ecoles polytechniques fédérales. Constructions
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N
19 septembre 1983
in Lausanne aktualisiert werden. Der Ausbau erhält heute noch eine besondere Aktualität, weil Verschiebungen im wirtschaftlichen Kräftefeld auf Kosten der Westschweiz in der Romandie ständig befürchtet und öffentlich beargwöhnt werden. Dazu kommen erst noch erwünschte beschäfti- gungspolitische Effekte in dieser Region.
Frau Mauch, Sie haben die Frage aufgeworfen, ob nicht einmal diese kostspieligen Ausgaben im Bausektor ETH ein Ende finden werden. Wir werden selbstverständlich immer beide Hochschulen auf der Höhe der Zeit halten müssen. Wenn einmal der Transfer aus der Stadt Lausanne nach Ecublens vollzogen sein wird, werden wir hoffentlich das Baubudget der ETH dann etwas entlasten können.
Ein Problem, das heute auch wieder aufgeworfen worden ist, verbleibt uns noch zur Prüfung: das ist der Transport der Studenten, Dozenten, Assistenten und Bediensteten aus der Stadt Lausanne nach Ecublens. Ich gestehe Ihnen, dass diese Verkehrsfrage noch nicht ganz gelöst ist; die Herren Cavadini, Junod und Scherer haben mit Recht darauf hinge- wiesen. Es besteht die Absicht, im Raume Ecublens/Dorigny auch Studentenunterkünfte zu bauen. Auch hier streben wir eine Zusammenarbeit mit dem Kanton Waadt an. Es ist aber nicht etwa vorgesehen, in Ecublens/Dorigny einen eigentli- chen Studentencampus zu schaffen, denn wir haben nicht die Absicht, die Studenten in einem Ghetto leben zu lassen. Die Studenten sollen mit der übrigen Bevölkerung in Lau- sanne das Leben der Städter teilen, sofern es sich nicht um Pendler handelt, die aus den in der Umgebung liegenden Ortschaften kommen.
Wie wir von der Regierung des Kantons Waadt orientiert worden sind, hat der Grosse Rat des Kantons Waadt einen Kredit zum Studium dieser Frage beschlossen. Eine Delega- tion des Bundesrates hatte kürzlich auch eine Zusammen- kunft mit einer Delegation der Waadtländer Regierung. Ich danke auch in diesem Punkt für das Verständnis, das uns von der Regierung des Kantons Waadt erwiesen worden ist. Was nun die Kredite für die Annexanstalten anbelangt, möchte ich keine weiteren Worte mehr verlieren, nachdem ja alle Fraktionen zugestimmt haben. Es gilt nur darauf hinzuweisen, dass die Ausgaben, die hier aufgewendet wer- den, vornehmlich dem Forschungsbereich zugute kommen. Herr Scherer, Sie haben zu Recht insbesondere auf die Wichtigkeit des Forschungsbereiches Informatik hingewie- sen. Ich weise insbesondere auch auf die Eidgenössische Anstalt für das forstliche Versuchswesen in Birmensdorf hin. Sie werden mir glauben, dass die Forschung im Forstbe- reich gerade in den heutigen Tagen von besonderer Aktuali- tät ist; ich brauche diesen Gedanken wohl nicht noch besonders zu begründen.
Herr Cavadini und Herr Junod, Sie haben bezüglich der Anstalt in Birmensdorf die Frage aufgeworfen, warum nicht mehr Romands dort beschäftigt würden. Ich habe mir die entsprechenden Zahlen geben lassen und tatsächlich fest- gestellt, dass die alemannischen Vertreter in sehr grosser Überzahl sind: es sind rund 95 Prozent. Aber ich glaube, es wäre ungerecht, deswegen dieser Anstalt Vorwürfe zu machen. Es stellt sich nämlich dann die Frage, ob welsche Mitarbeiter auch tatsächlich bereit sind, nach Birmensdorf wohnen zu gehen.
Das ist ja immer die grosse Frage bei der Berücksichtigung der Minderheiten. Ich sichere Ihnen zu, diesbezüglich eine Prüfung vorzunehmen.
Schliesslich wurde auch die Frage aufgeworfen, insbeson- dere von Herrn Müller, über die Aufgabenteilung der beiden Institute, des Schweizerischen Institutes für Nuklearfor- schung in Villigen und des Eidgenössischen Institutes für Reaktorforschung in Würenlingen. Herr Müller, Sie haben grosso modo die Aufgabenteilung zwischen diesen beiden Instituten aufgezeigt. Es handelt sich tatsächlich darum, dass in Villigen vorwiegend Grundlagenforschung betrieben wird, während es sich in Würenlingen um praktische Ausbil- dung, aber auch um angewandte Forschung handelt. Es geht insbesondere um die Ausbildung in der Handhabung von Reaktoren und im Strahlenschutz. Der Strahlenschutz ist von Gesetzes wegen eine Bundesaufgabe. Wir müssen
diese Aufgabe erfüllen. Und wir verfügen über kein anderes Institut als das in Würenlingen, das in der Lage wäre, diese Aufgabe in so guter Weise zu lösen.
Ich bitte Sie somit um Zustimmung zu den beantragten Krediten. Diese stehen im Dienste der Ausbildung und der Forschung, tragen aber auch zum Schutze unserer lebens- notwendigen Umwelt bei.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
Detailberatung - Discussion par articles
Titel und Ingress Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Titre et préambule Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Art. 1 Antrag der Kommission
Abs. 1 Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Abs. 2
Es werden dafür folgende Objektkredite im Totalbetrag von 271 253 000 Franken bewilligt:
a. 250 789 000 Franken für Bauvorhaben . . . Für den Rest von Abs. 2: Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Anhang 1 ETH Lausanne 21 Zweite Etappe der Verlegung nach Ecublens Zweiter Teilkredit Fr. 172 669 000
Gesamtkredit Fr. 250 789 000
Art. 1 Proposition de la commission
Al. 1 Adhérer au projet du Conseil fédéral
Al. 2
Les crédits suivants sont accordés pour un montant total de 271 253 000 francs, à savoir:
a. 250 789 000 francs selon la liste des ouvrages ... Pour le reste de l'al. 2: Adhérer au projet du Conseil fédéral
Appendice 1 EPF Lausanne 21 2e étape du transfert à Ecublens 2ª crédit partiel Fr. 172 669 000 Total nouveaux crédits d'ouvrage Fr. 250 789 000
Angenommen - Adopté
Art. 2 und 3 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
Art. 2 et 3
Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral
Angenommen - Adopté
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für die Annahme des Beschlussentwurfes 124 Stimmen (Einstimmigkeit)
An den Ständerat - Au Conseil des Etats
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Eidgenössische Technische Hochschulen. Bauvorhaben Ecoles polytechniques fédérales. Constructions
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Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1983
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Herbstsession
Session
Session d'automne
Sessione
Sessione autunnale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
01
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 83.001
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
19.09.1983 - 15:30
Date
Data
Seite
1098-1104
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Pagina
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