Approval of Jakarta embassy chancery construction

20010677Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB)10.06.1982Granted

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Council of States considered the federal decree concerning the construction of a new chancery building for the Swiss diplomatic mission in Jakarta. After hearing the rapporteur, it agreed that the project was necessary because the existing building no longer met needs and security requirements. The commission emphasized modesty, economy, and solidity. Entry into the matter was granted without opposition, the detailed articles were adopted, and the decree was approved unanimously in the final vote.

Omnilex-Regeste

Federal decree on embassy construction in Jakarta; approval of the project is upheld where the building is shown to be necessary for the diplomatic mission and the planning complies with the principles of modesty, economy and solidity. The chamber may rely on the commission’s assessment of needs, security requirements, and long-term suitability of the project; absent opposition, entry into the matter and approval in detail follow accordingly (consid. not specified).

Gesamter Gesetzestext

Ambassade à Jakarta

236

E 10 juin 1982

81.070 Botschaft in Brasilia. Neubauten Ambassade à Brasilia. Constructions

Botschaft und Beschlussentwurf vom 11. November 1981 (BBI I, 45) Message et projet d'arrêté du 11 novembre 1981 (FF 1, 49) Beschluss des Nationalrates vom 4. März 1982 Décision du Conseil national du 4 mars 1982

Antrag der Kommission Eintreten

Proposition de la commission Entrer en matière

Ulrich, Berichterstatter: Namens der Kommission für aus- wärtige Angelegenheiten berichte ich Ihnen über die Errich- tung eines Botschaftsgebäudes für die schweizerische diplomatische Vertretung in Brasilia, der neuen Hauptstadt dieses grossen, aufstrebenden Landes in Südamerika. Die grundsätzlichen Erwägungen und Feststellungen der Kom- mission gelten ebenfalls für die nachkommende Vorlage von Jakarta.

1961 hat Brasilien der Schweiz ein Grundstück geschenkt mit der Auflage, innert zweier Jahre darauf ein Botschafts- gebäude zu errichten, was aber aus finanziellen Gründen bis heute nicht erfolgt ist. Nun bestehen die brasilianischen Behörden auf der Erfüllung der 1961 eingegangenen Ver- pflichtung; anderenfalls könne dies zum Verlust dieses Grundstückes führen. Der heutige Wert desselben wird auf etwa 3,5 Millionen Franken geschätzt. Vorgesehen ist jetzt die Errichtung eines Kanzleigebäudes, einer Residenz und eines Doppel-Dienstwohnhauses. Die Kosten für die projek- tierten Bauten belaufen sich auf 8,8 Millionen Franken.

Zur Bedürfnisfrage: Statt wie 1945 bloss 70 Staaten, existie- ren heute auf der Welt 168 Länder. In unserem eigenen Interesse gilt es, nicht nur auf politischem, sondern beson- ders auch auf wirtschaftlichem Gebiete enge Beziehungen zu möglichst all diesen Ländern zu unterhalten. Ein Blick auf die Bedeutung der Exporte für unsere Volkswirtschaft unterstreicht den grossen Stellenwert dieser Kontakte. Deswegen erhalten unsere Diplomaten eine stets bessere Vorbereitung in Wirtschaftsfragen, damit sie unserer Exportwirtschaft nützliche und erfolgreiche Hilfe leisten können.

Am 7. Mai hat sich die Kommission für auswärtige Angele- genheiten vom Departementsvorsteher und von der Eidge- nössischen Baudirektion eingehend über das Bauvorhaben orientieren lassen, soweit dies ohne Augenschein möglich ist. Hinsichtlich des Bauvorhabens muss festgestellt wer- den, dass die Errichtung von solchen Bauten in so verschie- denen Ländern mit unterschiedlichen klimatischen Verhält- nissen bezüglich Bauvorschriften und Standard im Bauge- werbe ganz erhebliche Anforderungen stellt. Es scheint, die eidgenössische Baudirektion löse diese interessante Auf- gabe mit grosser Erfahrung richtig. Wenn möglich, werden Schweizer Architekten an Ort und Stelle oder aber dann mit Landeserfahrung zugezogen. Eine Gesamtplanung ist vor- handen, muss aber oft kurzfristig zufolge von Ereignissen im Ausland wieder angepasst werden. Der Stellenwert der Projekte und die zwischenstaatliche Bedeutung eines Lan- des werden berücksichtigt. Der Raumbedarf wurde streng überprüft und die Folgekosten - sie sind erheblich - wer- den berechnet. Auch die Frage der Miete anstelle von eige- nen Bauten wurde geprüft, aber als unzweckmässig erach- tet. Im gesamten versucht man, bescheiden und dauerhaft zu bauen, Zweckmässigkeit und Sparsamkeit sei oberstes Ziel.

Die Kommission hat sich von der Notwendigkeit des Bau- vorhabens überzeugen lassen. Sie legt Wert darauf, dass

bei der Realisation der Grundsatz der Bescheidenheit, der Sparsamkeit und der Solidität beachtet und dass auf jeden unzeitgemässen und unschweizerischen Luxus verzichtet wird. Der Nationalrat hat dieser Vorlage bereits zugestimmt. Namens der einstimmigen Kommission beantrage ich Ihnen, dasselbe zu tun, also dem Bundesbeschluss zuzu- stimmen.

Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière

Detailberatung - Discussion par articles

Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates

Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national

Angenommen - Adopté

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 20 Stimmen (Einstimmigkeit)

An den Bundesrat - Au Conseil fédéral

81.071

Botschaft in Jakarta. Kanzleigebäude Ambassade à Jakarta. Construction d'une chancellerie

Botschaft und Beschlussentwurf vom 11. November 1981 (BBI I, 53) Message et projet d'arrêté du 11 novembre 1981 (FF 1, 57) Beschluss des Nationalrates vom 4. März 1982 Décision du Conseil national du 4 mars 1982

Antrag der Kommission Eintreten

Proposition de la commission Entrer en matière

Ulrich, Berichterstatter: Hier handelt es sich um die Errich- tung eines Kanzleigebäudes mit zwei Dienstwohnungen für die schweizerische diplomatische Vertretung in Jakarta in Indonesien. Der Neubau ist unumgänglich und nötig gewor- den, weil das vor mehr als 21 Jahren für die Unterbringung der Botschaftskanzlei erworbene Wohnhaus den Bedürfnis- sen der derzeitigen schweizerischen Vertretung in Jakarta und den Sicherheitsanforderungen nicht mehr zu entspre- chen vermag. Das neue Botschaftsgebäude kommt auf einem Grundstück zu stehen, das schon 1979 erworben wurde. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf 4,9 Mil- lionen Franken. Wenn man aber den mutmasslichen Erlös aus dem Grundstück des alten Gebäudes und die Rückver- gütung von Zollabgaben von 470 000 Franken in Abzug bringt, dann würden sich die effektiven Auslagen des Bun- des auf 3,7 Millionen Franken belaufen.

Auch über dieses Projekt liess sich die Kommission einge- hend orientieren, und es wurden dieselben Erwägungen angestellt wie beim Projekt Brasilia. Namens der einstimmi- gen Kommission kann ich Ihnen beantragen, dem Bundes-

  1. Juni 1982 S

237

Delegation beim Europarat. Bericht

beschluss über die Errichtung eines Botschaftsgebäudes in Jakarta zuzustimmen.

Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière

Detailberatung - Diskussion par articles

Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Nationalrates

Titre et préambule, art. 1, 2

Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil national

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 24 Stimmen (Einstimmigkeit)

An den Bundesrat - Au Conseil fédéral

82.028

Delegation beim Europarat. Bericht Délégation auprès du Conseil de l'Europe. Rapport

Beschluss des Nationalrates vom 10. Juni 1982 Décision du Conseil national du 10 juin 1982

Herr Nationalrat Müller-Bern unterbreitet im Namen der Delegation den folgenden schriftlichen Bericht (deutscher Wortlaut siehe Amtl. Bulletin Nationalrat, Sommersession):

  1. Introduction

La délégation parlementaire suisse auprès du Conseil de l'Europe présente le rapport suivant sur son activité durant la 33e session ordinaire de l'Assemblée parlementaire du Conseil de l'Europe, qui a siégé à Strasbourg, au cours de trois sessions partielles, entre mai 1981 et fin janvier 1982. La minisession annuelle a eu lieu l'été passé exceptionnel- lement à Strasbourg, une invitation de la Turquie n'ayant pu être prise en considération à cause des événements qui se sont produits dans ce pays.

Le rapport sur les sessions partielles de l'Assemblée parle- mentaire, les contributions spécifiquement suisses et les interventions aux Chambres fédérales qui sont en relation directe avec les travaux du Conseil de l'Europe est précédé cette fois encore d'une appréciation générale des dévelop- pements importants qui se sont produits sur le plan euro- péen et de leurs répercussions sur la position du Conseil de l'Europe. Nous espérons ainsi attirer derechef l'attention des Chambres sur les questions européennes et sur leurs développements d'une importance capitale pour notre pays.

Comme précédemment, l'annexe contient une liste des rap- ports, des recommandations et des décisions adoptés au cours de la 33e session. Etant donné qu'aucune convention européenne n'a été ouverte à la procédure de signature et de ratification depuis la publication du dernier rapport, il n'existe pas de partie correspondante de l'annexe.

Durant la 33e session, la composition de notre délégation était la suivante:

Conseil national

MM. Müller-Berne (président), Alder, Augsburger, Dupont, Mmes Girard-Montet (vice-présidente), Meier Josi, MM. Muheim et Wilhelm.

Conseil des Etats

MM. Debétaz, Donzé, Guntern, Steiner (jusqu'à fin 1981), Gadient (à partir de janvier 1982).

Mme Girard-Montet a été élue au début de la session de printemps de 1981 à la présidence de la commission char- gée des relations avec les parlements nationaux et le public. Cette commission a la tâche importante d'inciter les parlements nationaux, par le truchement de ses membres, à coopérer pour mettre à exécution les idées prônées dans les textes adoptés par l'assemblée; elle doit en outre faire des propositions visant à améliorer les relations du Conseil de l'Europe avec le public.

Plusieurs membres de notre délégation ont été rapporteurs de commission.

Mme Josi Meier et M. Wilhelm, conseillers nationaux, ont été remplacés le 26 avril 1982, au début de la 34e session ordinaire, par leurs collègues, MM. Butty et Cantieni. A la même date, la présidence de la délégation est passée de M. Müller-Berne à Mme Girard-Montet.

  1. Développements sur le plan européen; leurs répercus- sions sur le Conseil de l'Europe

Durant l'exercice, on a célébré le 25e annivesaire de la signature des traités de Rome de 1957, qui permirent la création de la Communauté économique européenne et de la Communauté européenne de l'énergie atomique. Si la commémoration de cet événement a été quelque peu affec- tée par les grandes difficultés auxquelles la Communauté européenne se heurte actuellement, il ne faut pas oublier qu'au cours de ses vingt-cinq années d'existence, celle-ci a obtenu bien des succès, et qu'un retour en force du protec- tionnisme et du nationalisme se ferait péniblement sentir. L'un des mérites de la communauté - et non le moindre compte tenu de la situation précaire de l'écnomie mondiale - est d'être un facteur important de stabilité économique et politique dont l'influence se fait sentir bien au-delà de notre continent; notre pays, qui est lié à la communauté depuis dix ans par un traité de libre-échange portant sur les pro- duits industriels, ne peut que profiter de cet état de choses. Toutefois, nombreux sont ceux qui ne veulent se contenter de la fonction de stabilisateur qu'exerce la communauté, ni de la consolidation des résultats obtenus; ils s'efforcent depuis un certain temps déjà de réaliser une Union euro- péenne, dont les chefs des Etats membres de la commu- nauté avaient demandé la création dès 1972, lors d'une ren- contre à Paris, idéal qui n'a manifestement pas été pour- suivi avec beaucoup d'élan depuis lors. Tenant compte de ce fait, le Parlement européen a décidé, au cours de l'été passé, par 161 voix contre 24, d'instituer un comité consti- tutionnel chargé d'éxaminer la possibilité d'adapter les trai- tés concernant la Communauté européenne à une future constitution; le résultat des travaux de ce comité devra être . présenté directement aux parlements des Etats membres, sans passer par le Conseil des ministres. Il faut cependant s'attendre à ce que, comme précédemment, les gouverne- ments ne se laissent pas facilement circonvenir, ce qui ris- que de tempérer considérablement les efforts du Parlement européen.

Cette initiative a été complété de façon inattendue par le plan d'Union européenne connu sous le nom de «plan Gen- scher-Colombo». Conçu par les ministres des affaires étrangères de la République fédérale d'Allemagne et de l'Italie, ce plan se fonde sur la situation réelle de la commu- nauté; il prévoit le regroupement de la Communauté euro- péenne, de la coopération politique européenne et du Conseil européen constitué par les chefs d'Etat et de gou- vernement des membres de la Communauté européenne, conseil qui n'a pas encore reçu la consécration d'un traité. Ce regroupement doit revêtir une nouvelle forme contrac- tuelle, «de façon à ce que la communauté reste l'élément principal de l'intégration européenne et qu'elle se déve- loppe, et que la coopération politique reçoive un fondement durable, et soit en mesure de lier les partenaires» (Gen- scher, Hans-Dietrich, «Europäische Union - Jetzt», Europa, 9/81, p. 7. Traduction).

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Botschaft in Jakarta. Kanzleigebäude Ambassade à Jakarta. Construction d'une chancellerie

In

Dans

In

Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr

1982

Année

Anno

Band

III

Volume

Volume

Session

Sommersession

Session

Session d'été

Sessione

Sessione estiva

Rat

Ständerat

Conseil

Conseil des Etats

Consiglio

Consiglio degli Stati

Sitzung

04

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 81.071

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 10.06.1982 - 08:00

Date

Data

Seite

236-237

Page

Pagina

Ref. No

20 010 677

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Schlagwörter

embassy constructionpublic worksdiplomatic missionbuilding costssecurity requirementsparliamentary approval

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether to approve the federal decree for construction of a chancery building in Jakarta.

Extrahierter Entscheid

The decree was approved without opposition.

Extrahierte Begründung

The commission found the building necessary, financially justified, and consistent with the principles of modesty, economy, and solidity.

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