Postulate on higher mountain slope subsidies

20010570Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB)25.06.1982Granted

Zusammenfassung

Kühne submitted a postulate asking the Federal Council to amend the ordinance on agricultural contributions for difficult production conditions so that steep mountain land would receive higher rates. The Federal Council declared itself ready to accept the postulate, and the National Council transmitted it on 25 June 1982.

Regest

Postulates concerning the adjustment of federal agricultural contribution schemes for mountain regions may be transmitted when the Federal Council accepts them; the parliamentary act of transmission reflects the political approval of examining the requested ordinance amendment, without deciding the substantive regulatory content (consid. not specified).

Gesamter Gesetzestext

Postulat Kühne

970

N 25 juin 1982

81.910 Postulat Hubacher Frauenpolitik. Stabsstelle Politique de la condition féminine. Organe fédéral

82.307 Postulat Kühne Flächenbeiträge im Berggebiet Subsides à la surface en régions de montagne

Wortlaut des Postulates vom 17. Dezember 1981

Der Bundesrat wird ersucht, zu prüfen, ob die neu geschaf- fene «Stabsstelle für Frauenfragen in der Bundesverwal- tung» nicht zu einer eigentlichen Stabsstelle für Frauenpoli- tik ausgebaut werden kann.

Texte du postulat du 17 décembre 1981

Le Conseil fédéral est invité à examiner si le Bureau de la condition féminine de l'administration fédérale, qui a été récemment créé, ne pourrait pas être transformé en un organe véritablement responsable de la politique de la con- dition féminine.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Affolter, Christinat, Deneys, Gerwig, Jaggi, Leuenberger, Meier Werner, Morel, Neukomm, Reimann, Robbiani, Uchtenhagen, Vannay (13)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Ein gleichlautendes Postulat wurde im Juni 1979 einge- reicht, später vom Bundesrat entgegengenommen und vom Nationalrat überwiesen. In verdankenswerter Weise ist dar- aus ein erster konkreter Schritt geworden. Der Bundesrat hat eine «Stabsstelle für Frauenfragen in der Bundesverwal- tung» geschaffen. So erfreulich dieser erste Schritt ist, deckt er natürlich das Begehren einer «Stabsstelle für Frauenpolitik» nur punktuell und nicht generell ab. Verschie- dene Länder in Westeuropa verfügen bereits über derartige Stellen. Im Deutschen Bundestag erklärte zum Beispiel der Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit erst kürzlich: «Die Errichtung eines Netzwerkes von Gleichbe- rechtigungsstellen in der ganzen Bundesrepublik halte ich für sinnvoll.»

Nun geht es mit dem Postulat nicht darum, bereits Detailfra- gen vorwegnehmen zu wollen. Es geht um den Grundsatz. Es geht um eine «Stabsstelle für Frauenpolitik» mit Kompe- tenzen, die zu umschreiben sind. Die Gleichberechtigungs- anerkennung erfordert in unserem Land eine zusätzliche Anstrengung. Auf vielen Ebenen, bei vielen Erlassen, Ver- ordnungen, Ausarbeitungen von Gesetzestexten und Durchführungskriterien drängt sich eine besondere Mit- sprache im Sinne der Überprüfung der Frage, wie es mit der Gleichberechtigung steht, auf. Diese Arbeit kann von der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen nicht allein bewältigt werden. Es braucht eine minimale Struktur, ein kompetentes und wirkungsvolles Amt, eben eine «Stabs- stelle für Frauenpolitik», um beim Nachholbedarf, der für die grössere Hälfte unseres Volkes besteht, ein zukunftswei- sendes Zeichen zu setzen.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen -Transmis

Wortlaut des Postulates vom 26. Januar 1982

Der Bundesrat wird eingeladen, die Verordnung über Bewirtschaftungsbeiträge an die Landwirtschaft mit erschwerten Produktionsbedingungen (16. Juni 1980) zu ändern. Für Steillagen im Berggebiet sind erhöhte Beitrags- sätze zu schaffen.

Texte du postulat du 26 janvier 1982

Le Conseil fédéral est invité à modifier l'ordonnance insti- tuant des contributions à l'exploitation agricole du sol dans des conditions difficiles (du 16 juin 1980) en augmentant le montant de la contribution à la surface allouée pour les ter- rains en forte pente.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Barras, Biderbost, Blun- schy, Bühler-Tschappina, Bundi, Bürer-Walenstadt, Can- tieni, de Chastonay, Columberg, Darbellay, Dirren, Dürr, Eppenberger-Nesslau, Frei-Romanshorn, Früh, Geissbüh- ler, Graf, Hari, Hofmann, Hösli, Huggenberger, Humbel, Iten, Jost, Jung, Junod, Kaufmann, Keller, Koller Arnold, Landolt, Massy, Meier Josi, Müller-Luzern, Müller-Scharnachtal, Nef, Nussbaumer, Oehen, Oehler, Räz, Reichling, Risi-Schwyz, Roth, Röthlin, Rutishauser, Rüttimann, Schärli, Scherer, Schnider-Luzern, Schnyder-Bern, Segmüller, Tochon, Vetsch, Zbinden, Ziegler-Solothurn (54)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Mit den Flächenbeiträgen sollen die Nachteile der Bewirt- schaftung von Hang- und Steillagen abgegolten werden. Die untere Grenze ist bei 18 Prozent Neigung angesetzt. Die Erschwernisse nehmen parallel mit steigender Hangnei- gung zu. Bei Flächen, welche Werte über 35 Prozent auf- weisen, ist eine Mechanisierung nur noch beschränkt mög- lich. Die Arbeitserledigung wird dadurch wesentlich teurer. Durch die heutige Regelung werden Bewirtschafter solcher Flächen benachteiligt. Den erhöhten Erschwernissen wird nicht Rechnung getragen. Bedingt durch den vermehrten Arbeitsaufwand können je Arbeitskraft kleinere Flächen bewirtschaftet werden, was gesamthaft zu kleineren Bei- tragssummen führt. Ein erhöhter Beitragssatz für Steillagen führt zu mehr Gerechtigkeit. Zudem wird die Lage der Bevölkerungsgruppe mit harten Existenzbedingungen gezielt und wirksam verbessert.

Die Unterstützung der Berglandwirtschaft gehört zum klas- sischen Aufgabenbereich des Bundes. Sie ist eine staats- politische Aufgabe, die vom ganzen Schweizervolk getra- gen werden muss. Das Berggebiet ist recht unterschiedlich auf die einzelnen Kantone verteilt. Bergkantone zählen zudem in der Regel nicht zu den finanzstarken Ständen. Eine befriedigende und einheitliche Lösung dieser Frage kann somit nur auf Bundesebene getroffen werden.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis

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Postulat Hubacher Frauenpolitik. Stabsstelle Postulat Hubacher Politique de la condition féminine. Organe fédéral

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Jahr

1982

Année

Anno

Band

III

Volume

Volume

Session

Sommersession

Session

Session d'été

Sessione

Sessione estiva

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer

81.910

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 25.06.1982 - 08:00

Date

Data

Seite

970-970

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20 010 570

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Schlagwörter

mountain agriculturesubsidiespostulatesteep landfederal administrationordinance amendment