ZK2 2023 50•ZK2 2023 50 - Erbausschlagung (Kostenbeschwerde)
ZK2 2023 50Kantonsgericht Schwyz / II. Zivilkammer (KG Schwyz)11.09.2023
Kantonsgericht Schwyz
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Verfügung vom 11. September 2023
ZK2 2023 50
Mitwirkend
Kantonsgerichtsvizepräsidentin Daniela Pérez-Steiner.
In Sachen
A.________, Gesuchsteller und Beschwerdeführer,
betreffend
Erbausschlagung (Kostenbeschwerde)
(Beschwerde gegen die Verfügung der Einzelrichterin am Bezirksgericht March vom 28. Juni 2023, ZET 2022 347);-
hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,
nachdem sich ergeben und in Erwägung, dass
der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 11. Juli 2023 (Postaufgabe D: 13.07.2023; Ankunft Grenzstelle CH: 14.07.2023) gegen die – am 8. Juli 2023 zugestellte – Verfügung der Einzelrichterin am Bezirksgericht March vom 28. Juni 2023 betreffend Erbausschlagung Berufung beim Kantonsgericht Schwyz einreichte (KG-act. 1);
diese Berufung als Kostenbeschwerde i.S.v. Art. 110 ZPO entgegengenommen wurde (s. KG-act. 2 mit weiteren Anordnungen, namentlich die Fristansetzung zur Kostenvorschussleistung);
der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 26. August 2023 dem Kantonsgericht (u.a.) mitteilte, dass er kein Gerichtsverfahren anstreben wolle und somit keine Vorschusszahlung veranlasse (KG-act. 6);
folglich auf eine Nachfristansetzung zur Leistung des verfügten Kostenvorschusses verzichtet werden kann und ohne Weiterungen auf das eingereichte Rechtsmittel gestützt auf Art. 101 Abs. 3 ZPO sowie in Anwendung von § 40 Abs. 2 i.V.m. § 41 Abs. 1 JG präsidial nicht einzutreten ist;
der Beschwerdeführer darauf hingewiesen wird, dass auch beim vorliegenden Verfahrensausgang grundsätzlich die Kosten der 2. Gerichtsinstanz zu seinen Lasten gingen (s. Art. 106 Abs. 1 ZPO);-
verfügt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Auf die Erhebung von Kosten wird verzichtet.
3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Art. 113 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Verfassungsbeschwerde beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; vorbehalten bleibt die Geltendmachung einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung mit Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 ff. BGG, die in der gleichen Rechtsschrift bzw. bei alleiniger Einlegung innert derselben Frist einzureichen ist. Die Beschwerdeschrift muss Art. 42 BGG entsprechen. Der Streitwert beträgt Fr. 150.00.
4. Zufertigung an den Beschwerdeführer (1/AR) und an die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, die Akten werden im Verfahren ZK2 2023 48 retourniert).
Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin
Versand
11. September 2023 rfl