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BEK 2017 72 ΓÇó Appeal in detention case withdrawn; costs borne by the state
BEK 2017 72Übriges Gericht04.05.2017Withdrawn
The Schwyz Cantonal Court dealt with a prosecution appeal against a detention decision of the coercive measures court that had ordered the accused's immediate release. Before a decision on the merits, the prosecution withdrew the appeal with the consent of the Oberstaatsanwaltschaft. The court therefore discontinued the proceedings as withdrawn and ordered the appeal costs of CHF 400 to be borne by the state. It also noted that no significant work had been caused for the defense and that any compensation would be fixed only when the main proceedings are concluded.
§ 40 Abs. 2 JG; withdrawal of an appeal in criminal proceedings and cost allocation; where the appellant withdraws the complaint with the required consent, the appeal proceedings are discontinued without a merits decision. Costs are allocated according to the outcome and the procedural circumstances; if the withdrawal occurs before any significant defense effort, a compensation award is generally not to be fixed at that stage, but only upon final disposition of the main case (cf. Art. 135 Abs. 2 StPO).
Kantonsgericht Schwyz
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Verfügung vom 4. Mai 2017
BEK 2017 72
Mitwirkend
Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann, Gerichtsschreiber lic. iur. Mathis Bösch.
In Sachen
Staatsanwaltschaft Innerschwyz, Postfach 562, 6431 Schwyz,
Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdeführerin,
vertreten durch Staatsanwalt A.________,
gegen
D.________, Beschuldigter und Beschwerdegegner,
erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt C.________,
betreffend
Untersuchungshaft
(Beschwerde gegen die Verfügung der Einzelrichterin am Zwangsmassnahmengericht vom 20. April 2017, ZME 2017 54);-
hat der Kantonsgerichtsvizepräsident,
nachdem sich ergeben und in Erwägung:
dass die Einzelrichterin am Zwangsmassnahmengericht mit Verfügung vom 20. April 2017 in Abweisung des Haftantrags der Beschwerdeführerin (SUI 2017 1286) den Beschuldigten unverzüglich auf freien Fuss setzte,
dass die Beschwerdeführerin mit innert vom Bundesgericht vorgegebenen drei Stunden rechtzeitig erhobener Beschwerde um aufschiebende Wirkung und provisorische Haftanordnung nachsuchte, was mit Verfügung vom 21. April 2017 abgewiesen wurde,
dass die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde mit Eingabe vom 3. Mai 2017 mit Zustimmung der Oberstaatsanwaltschaft zurückzog, was zur Verfahrensabschreibung führt (§ 40 Abs. 2 JG),
dass ausgangsgemäss die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu Lasten des Staates gehen und dem Verteidiger zufolge Rückzugs der Beschwerde kein erheblicher Verfahrensaufwand entstanden ist, abgesehen davon, dass eine Entschädigung erst am Ende bei der Erledigung der Hauptsache festzulegen wäre (Art. 135 Abs. 2 StPO);-
verfügt:
1. Die Beschwerde wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.
2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 400.00 gehen zu Lasten des Staates.
3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes *Beschwerde in Strafsachen * beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.
4. Zufertigung an die Staatsanwaltschaft Innerschwyz (1/R), Rechtsanwalt C.________ (2/R), die Oberstaatsanwaltschaft (1/R) und an die Vorinstanz (1/ES, mit den Akten) sowie nach definitiver Erledigung an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).
Der Kantonsgerichtsvizepräsident
Der Gerichtsschreiber
Versand
4. Mai 2017 lul