Gestaltungsplan duty for small shopping buildings

ZZ.1987.25Übriges Gericht29.12.1987Dismissed

Zusammenfassung

Coop Olten planned a retail building in N. with around 500 m2 sales area. In the building-permit proceedings, objectors argued that the project fell under the development-plan duty for shopping centers under § 46 lit. b BauG. The Administrative Court rejected the objection. It accepted that cantonal practice defines shopping centers for this provision only from about 2,000 m2 sales area and held that a 500 m2 store is only a medium-sized retail business. No mandatory development plan was required on that basis.

Regest

§ 46 lit. b BauG; shopping centers and development-plan duty; a retail building with approximately 500 m2 sales area does not yet constitute a shopping center within the meaning of the provision. The court refers to cantonal practice, according to which shopping centers are only assumed from around 2,000 m2 sales area onward (consid. not specified). A medium-sized retail premises that corresponds to an ordinary local store does not trigger the mandatory development-plan requirement merely because it is a larger shop.

Gesamter Gesetzestext

Geschäftsnummer:** ZZ.1987.25**
Instanz:Verwaltungsgericht
Entscheiddatum:30.12.1987
FindInfo-Nummer:O_VW.2015.346
Titel:** Gestaltungsplanpflicht für Einkaufszentren**
Resümee:§ 46 lit. b BauG. Gestaltungsplanpflicht für Einkaufszentren. Von welcher Grösse an stellt ein Ladengebäude ein Einkaufszentrum im Sinne dieser Bestimmungen dar?
SOG 1987 Nr. 25 **§ 46 lit. b BauG.*Gestaltungsplanpflicht für Einkaufszentren. Von welcher Grösse an stellt ein Ladengebäude ein Einkaufszentrum im Sinne dieser Bestimmungen dar? Die Coop Olten plante in N. ein Ladengebäude mit rund 500 m2 Verkaufsfläche. Im Baugesuchsverfahren wurde gegen das Bauvorhaben eingewendet, ein solches Objekt setze auf Grund von § 46 lit. b. BauG das Bestehen eines Gestaltungsplans voraus. Das Verwaltungsgericht als Beschwerdeinstanz äusserte sich zu diesem Punkt wie folgt: Nach Angabe des Baudepartements bezeichnet die kantonale Praxis als Einkaufszentrum im Sinne von § 46 lit. c BauG nur Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von 2000 m2 und mehr. Die Einsprecher haben nicht behauptet, dass eine derartige Praxis gar nicht bestehe. Eine solche lässt sich auch durchaus vertreten. Auf jeden Fall steht es ausser jeder ernsthaften Diskussion, dass ein Ladengebäude mit nur rund 500 m2 Verkaufsfläche, wie es von der Coop Olten geplant wird, die Bestimmung des § 46 lit. b BauG über die Einkaufszentren unterstehen würde. Ein Laden, wie er hier geplant wird, stellt einen mittelgrossen Verkaufsbetrieb dar, wie er bald in Jedem grösseren Dorf realisiert wird, wobei anderorts nie von einer obligatorischen Gestaltungsplanpflicht nach § 46 BauG die Rede ist. Der Einwand ist abzulehnen. * Verwaltungsgericht, Urteil vom 30. Dezember 1987

Schlagwörter

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