Administrative court review of discretion in permit decisions

ZZ.1985.34Übriges Gericht18.11.1985

Zusammenfassung

The Administrative Court dealt with a complaint against the Forstdepartement concerning a special permit related to forest-distance requirements. It held that, under § 52 Abs. 2 GO, it may also review discretionary matters in this type of proceeding. However, in permit-granting cases it must generally respect a broad margin of appreciation of the permit authority, since that authority bears primary responsibility for a consistent exercise of discretion.

Regest

§ 52 Abs. 2 GO; judicial review of discretionary permit decisions: where the Administrative Court is competent to review discretion in proceedings concerning the granting of permits, it must nevertheless accord the competent administrative authority a broad margin of appreciation. In permit cases, the primary responsibility for consistent discretionary practice lies with the permitting authority; the court's review is therefore restrained despite the existence of discretionary control (consid. unspecified).

Gesamter Gesetzestext

Geschäftsnummer:** ZZ.1985.34**
Instanz:Verwaltungsgericht
Entscheiddatum:19.11.1985
FindInfo-Nummer:O_VW.2015.242
Titel:** Kognition**
Resümee:§ 52 Abs. 2 GO. Zur Kognition des Verwaltungsgerichtes bei der Überprüfung von Bewilligungserteilungen
SOG 1985 Nr. 34 **§ 52 Abs. 2 GO.*Zur Kognition des Verwaltungsgerichtes bei der Überprüfung von Bewilligungserteilungen Bei der Behandlung einer Beschwerde gegen das Forstdepartement, welche die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach § 9 des kant. Gesetzes über das Forstwesen (Waldabstand) betraf, stellte das Verwaltungsgericht in seinen Urteilserwägungen fest, dass ein bestimmter Einwand des Beschwerdeführers eine Ermessensfrage betraf. Bezüglich seiner Befugnis, dieses Ermessensfrage zu überprüfen, führte das Gericht folgendes aus: Dem Verwaltungsgericht steht zwar auf Grund von § 52 Abs. 2 GO im vorliegenden Verfahren auch die Ermessensüberprüfung zu. Allein, es ist unumgänglich und ist allgemeine Praxis, dass bei der Überprüfung von Bewilligungserteilungen die verwaltungsgerichtlichen Behörden auch dann, wenn ihnen die Ermessensüberprüfung zusteht, der Bewilligungsbehörde, welche die primäre Verantwortung für eine gleichmässige Ermessenspraxis übernehmen muss, einen recht weiten Beurteilungsspielraum zugestehen. * Verwaltungsgericht, Urteil vom 19. November 1985

Schlagwörter

administrative reviewdiscretionmargin of appreciationpermit decisionforest law