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ZZ.1974.30 ΓÇó Heavy traffic danger as basis for driving ban
ZZ.1974.30Übriges Gericht11.07.1974
The Verwaltungsgericht interpreted Art. 27(2) of the 27 August 1969 Federal Council decree on administrative implementing provisions to the Road Traffic Act. It held that a driving ban for a moped rider may be ordered only where the driver has seriously or repeatedly endangered traffic. Serious endangerment is present only if the conduct reaches the level of an offence under Art. 90 no. 2 SVG, by analogy to the practice under Art. 16(3)(a) SVG concerning licence withdrawal. The disposition itself is not stated in the available excerpt.
Art. 27 Abs. 2 BRB vom 27. August 1969 über administrative Ausführungsbestimmungen zum SVG; Begriff der schweren Verkehrsgefährdung als Voraussetzung eines Fahrverbots. Ein Fahrverbot darf nur ausgesprochen werden, wenn der Lenker den Verkehr schwer oder wiederholt gefährdet hat. Eine schwere Verkehrsgefährdung liegt nach analoger Anwendung der zu Art. 16 Abs. 3 lit. a SVG entwickelten Praxis nur vor, wenn das Verhalten den Tatbestand von Art. 90 Ziff. 2 SVG erfüllt. Damit wird der Begriff der schweren Verkehrsgefährdung durch den strafrechtlichen Vergehenscharakter der Handlung konkretisiert (vgl. Erw. 1).
| Geschäftsnummer: | ** ZZ.1974.30** |
|---|---|
| Instanz: | Verwaltungsgericht |
| Entscheiddatum: | 12.07.1974 |
| FindInfo-Nummer: | O_VW.2014.790 |
| Titel: | ** Schwere Verkehrsgefährdung** |
| Resümee: | ** Art. 27 Abs. 2 Bundesratsbeschluss vom 27. August 1969 über administrative Ausführungsbestimmungen zum Strassenverkehrsgesetz. - Zum Begriff der schweren Verkehrsgefährdung als Voraussetzung für ein Fahrverbot für Führer eines Motorfahrrades.** |
| SOG 1974 Nr. 30 Art. 27 Abs. 2 Bundesratsbeschluss vom 27. August 1969 über administrative Ausführungsbestimmungen zum Strassenverkehrsgesetz. - Zum Begriff der schweren Verkehrsgefährdung als Voraussetzung für ein Fahrverbot für Führer eines Motorfahrrades. Nach Art. 27 Abs. 2 des BRB vom 27.8.1969 über administrative Ausführungsbestimmungen zum Strassenverkehrsgesetz kann ein Fahrverbot (abgesehen vom Fahren in angetrunkenem Zustand) nur ausgesprochen werden, wenn der Führer den Verkehr schwer oder wiederholt gefährdet hat. Eine schwere Verkehrsgefährdung liegt nach der analog anzuwendenden Praxis zu Art. 16 Abs. 3 lit. a SVG (Entzug des Führerausweises wegen schwerer Verkehrsgefährdung) nur dann vor, wenn sich die Tat gemäss Art. 90 Ziff. 2 SVG als Vergehen qualifiziert. * Verwaltungsgericht, Urteil vom 12. Juli 1974* |
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