VVGE 1981/82 Nr. 21, S. 33: Art. 17 BauG. Bedeutung des Verunstaltungsverbotes. Entscheid des Regierungsrates vom 27. Oktober 1981 (Nr. 651). Aus den Erwägungen: Wenn auch ein Gebäude die zonengemässe Grössenbegrenzung einhält, kann daraus
Gesamter Gesetzestext
Entscheidpublikation VVGE 1981/82 Nr. 21, S. 33:
Art. 17 BauG.
Bedeutung des Verunstaltungsverbotes.
Entscheid des Regierungsrates vom 27. Oktober 1981 (Nr. 651).
Aus den Erwägungen:
Wenn auch ein Gebäude die zonengemässe Grössenbegrenzung einhält, kann daraus kein Rechtsanspruch abgeleitet werden, in dieser Grösse bauen zu dürfen. Trotz Einhaltung der masslichen Höchstgrenzen muss ein Bauvorhaben verweigert werden, wenn es verunstaltend wirkt (Art. 17 BauG). Als Generalklausel geht die Ästhetikvorschrift den übrigen baurechtlichen Normen vor und kann auch angerufen werden, wenn sämtliche andern Vorschriften eingehalten sind (Zimmerlin Erich, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Aargau, Aarau 1977, § 159, Ziff. 1, S. 454).