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VVGE 1978/80 Nr. 2 ΓÇó Official spelling of local names follows the Obwalden name book
VVGE 1978/80 Nr. 2Übriges Gericht12.01.1952Confirmed
The cantonal government, relying on the federal rules on the collection and spelling of local names, approved the Obwalden name book prepared by Pater Hugo Müller and declared its spellings of local names to be official. Because the nomenclature commission had adhered to the federal instructions, no separate cantonal spelling rules were necessary. The publication states that the cantonal and municipal authorities must use this register.
Art. 4 BRB betreffend die Erhebung und Schreibweise der Lokalnamen bei Grundbuchvermessungen; Art. 7 Weisung EJPD vom 27. Oktober 1948; official spelling of local names: where the cantonal nomenclature commission has complied with the federal rules, the canton may dispense with special spelling regulations and may approve a name book as authoritative. The spellings fixed therein then have binding official character for cantonal and communal administrative authorities (consid. unspecified).
Entscheidpublikation VVGE 1978/80 Nr. 2, S. 3:
RRB betreffend die amtliche Schreibweise von Lokalnamen vom 12. Januar 1952.
Die im Obwaldner Namenbuch festgehaltene Schreibweise von Lokalnamen (Flurnamen) gilt als amtliche Schreibweise.
Vernehmlassung des Regierungsrates an das Verwaltungsgericht vom 2. September 1980 (Nr. 430). (Vgl. VGE vom 19. Dezember 1980).
Gestützt auf den Bundesratsbeschluss über die Erhebung und Schreibweise der Lokalnamen bei Grundbuchvermessungen vom 22. Februar 1938 (BS IV, 625; heute BRB über Orts-, Gemeinde- und Stationsnamen vom 30. Dezember 1970) sowie die Weisungen für die Erhebung und Schreibweise der Lokalnamen bei Grundbuchvermessungen in der deutschsprachigen Schweiz des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements vom 27. Oktober 1948 hatte der Regierungsrat eine Nomenklaturkommission zur Bereinigung der Lokalnamen gewählt. Diese Kommission hielt sich genau an die Vorschriften des Bundes, weshalb keine besonderen kantonalen Vorschriften aufzustellen waren (Art. 4 BRB). Sie entschied sich konsequent für die Schreibung der Namen von lokaler Bedeutung in Anlehnung an die ortsübliche Aussprache (Weisung Art. 7), von der gemäss Ziff. 2 der Grundsätze (Anhang zu den Weisungen) auszugehen ist. Nebenbei erwähnt sind gemäss Ziff. 6a der Grundsätze Verbindungen eines schriftsprachlichen Wortes mit der mundartlichen Form zu unterlassen, weshalb das "Kehrhuis" falsch wäre, aber als Hausbezeichnung natürlich im Belieben des Eigentümers liegt.
Es ergibt sich daraus: Das Obwaldner Namenbuch von Pater Hugo Müller entspricht genau den Regeln, die der Bund aufgestellt hat. Der Regierungsrat hat es mit Beschluss vom 12. Januar 1952 genehmigt und die darin enthaltene Schreibweise der Flurnamen als amtliche Schreibweise festgelegt. Dieser Beschluss ist im LB IX, 62, veröffentlicht und rechtskräftig. Die Amtsstellen des Kantons und der Gemeinden haben sich an dieses Verzeichnis zu halten.