Appeal inadmissible for non-payment of cost advance

c-5718-2009Bundesverwaltungsgericht / 3. Abteilung16.02.2010Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Administrative Court did not enter into the appeal against the IV office's refusal of invalidity insurance benefits because the appellant failed to pay the ordered cost advance within the deadline despite an express warning of non-entry. The court additionally waived court costs and denied party compensation to the prevailing authority.

Regest

Art. 23 Abs. 1 lit. b VGG; non-payment of the ordered cost advance after warning of non-entry leads to non-entry into the appeal in single-judge procedure. Court costs may be waived under Art. 6 lit. b VGKE where case-related or personal reasons make their imposition disproportionate. Under Art. 7 Abs. 2 VGKE, a prevailing administrative authority is not entitled to party compensation.

Gesamter Gesetzestext

BVGer C-5718/2009

Entscheiddatum: 16.02.2010Publikationsdatum: 24.02.2010

Bundesverwaltungsgericht

Tribunal administratif fédéral

Tribunale amministrativo federale

Tribunal administrativ federal

Abteilung III

C-5718/2009/mes

{T 0/2}

Urteil vom 16. Februar 2010

Besetzung

Einzelrichter Stefan Mesmer,

Gerichtsschreiber Roger Stalder.

Parteien

X._______,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,

avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,

Vorinstanz.

Gegenstand

Invalidenversicherung, Verfügung vom 20. August 2009.

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (Vorinstanz) mit Verfügung vom 20. August 2009 ein Begehren des Beschwerdeführers um Leistungen der Invalidenversicherung (IV) abgewiesen hat,

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung am 9. September 2009 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich von Leistungen der IV vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 28. Dezember 2009 zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 3. Februar 2010 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet hat,

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn - wie vorliegend - Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),

dass der obsiegenden Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 2 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Dieses Urteil geht an:

den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)

die Vorinstanz (Ref-Nr. ________________)

das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Roger Stalder

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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Schlagwörter

invalidity insurancecost advancenon-entryinadmissibilitycourt costsparty compensation