Appeal dismissed for failure to pay cost advance

c-5431-2010Bundesverwaltungsgericht / 3. Abteilung26.01.2011Inadmissible

Zusammenfassung

The Federal Administrative Court considered an appeal against the IVSTA’s revision decision revoking a half disability pension. After the appellant failed to pay the ordered cost advance within the deadline set by interim order, the court held that the appeal could not be entertained and issued a non-entry decision in single-judge proceedings. It further ordered that no court costs be levied and that no party compensation be paid.

Regest

Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG; non-payment of the ordered cost advance within the set time limit leads to non-entry in single-judge proceedings where the warning was duly served. A waiver of court costs may be granted under Art. 6 Bst. b VGKE when circumstances render the allocation disproportionate; absent special grounds, no party compensation is due under Art. 7 Abs. 3 VGKE.

Gesamter Gesetzestext

BVGer C-5431/2010

Entscheiddatum: 26.01.2011Publikationsdatum: 03.02.2011

BundesverwaltungsgerichtTribunal administratif fédéralTribunale amministrativo federaleTribunal administrativ federal Abteilung IIIC-5431/2010

Urteil vom 26. Januar 2011 Besetzung Einzelrichter Beat Weber,Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger. Parteien A._______, Z._______ (Portugal),Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Y._______, Vorinstanz . Gegenstand Invalidenrente (Revision); Verfügung der IVSTA vom 18. Mai 2010.

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Verfügung vom 18. Mai 2010 revisionsweise die A._______ ab 1. Februar 2009 gewährte halbe Rente ab 1. Juli 2010 aufgehoben hat (act. IV/141),

dass A.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Beschwerde vom 15. Juni 2010 (Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (act. 1),

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs­gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversi­cherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) zur Be­urteilung von Be­schwerden gegen Verfügun­gen der IVSTA zuständig ist, und vorlie­gend keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG gegeben ist,

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 23. November 2010 unter anderem zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 12. Januar 2011 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (act. 9),

dass diese Zwischenverfügung dem Beschwerdeführer gemäss Rückschein am 29. November 2010 eröffnet worden ist (act. 10),

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet hat (act. 11),

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

  1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

  2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

  3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

  4. Dieses Urteil geht an:

  • den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)

  • die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])

  • das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Beat Weber Susanne Flückiger

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

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