Non-entry due to unpaid cost advance in disability appeal

c-4968-2013Bundesverwaltungsgericht / 3. Abteilung22.10.2013Inadmissible

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Administrative Court dealt with an appeal against the refusal of a disability pension by the IVSTA. After the appellant failed to pay the ordered cost advance within the deadline and had expressly announced that she would not pay, the court held that it had to decline to hear the appeal. In view of the circumstances, it waived the levying of court costs.

Omnilex-Regeste

Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG; non-entry for failure to pay an ordered cost advance despite warning. If the appellant does not pay the advance within the prescribed period and after express threat of non-entry, the appeal court must decline to hear the matter in single-judge proceedings. Art. 6 Bst. b VGKE permits waiver of procedural costs where the circumstances make their imposition disproportionate.

Gesamter Gesetzestext

BVGer C-4968/2013

Entscheiddatum: 22.10.2013Publikationsdatum: 07.11.2013

BundesverwaltungsgerichtTribunal administratif fédéralTribunale amministrativo federaleTribunal administrativ federal Abteilung IIIC-4968/2013

Urteil vom 22. Oktober 2013 Besetzung Einzelrichterin Franziska Schneider,Gerichtsschreiber Michael Rutz. Parteien A._______, Beschwerdeführerin, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz . Gegenstand Rentengesuch.

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA mit Verfügung vom 29. Juli 2013 das Leistungsbegehren von A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführerin) abgewiesen hat,

dass die Beschwerdeführerin gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 23. August 2013 (Poststempel) Beschwerde erhoben hat, welche von der IVSTA am 30. August 2013 dem Bundesverwaltungsgericht übermittelt wurde,

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,

dass die IVSTA eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG ist und keine Ausnahme im Sinn von Art. 32 VGG vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht für die Behandlung der Beschwerde zuständig ist,

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 12. September 2013 zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 10. Oktober 2013 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

dass die Zwischenverfügung gemäss Rückschein der Beschwerdeführerin am 16. September 2013 zugestellt worden ist,

dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 18. September 2013 mitgeteilt hat, dass sie den Kostenvorschuss nicht bezahlen werde,

dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss weder innert der gesetzten Frist noch bis heute geleistet hat,

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),

dass vorliegend auf die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet wird.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

  1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

  2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

  3. Dieses Urteil geht an:

  •    die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
    
  •    die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Einschreiben)
    
  •    das Bundesamt für Sozialversicherungen  
    

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Franziska Schneider Michael Rutz

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die Beschwerdeführerin in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

Versand:

Schlagwörter

cost advancenon-entrydisability insuranceappeal inadmissibilitycourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the court could enter into the appeal despite non-payment of the ordered cost advance.

Extrahierter Entscheid

No. Because the appellant did not pay the cost advance within the set deadline, the appeal had to be dismissed by non-entry.

Extrahierte Begründung

The appellant was warned in a procedural order that failure to pay the advance would lead to non-entry. She was duly served, expressly stated she would not pay, and still failed to pay by the deadline or thereafter.

Kernrechtsfrage

Whether court costs should be charged.

Extrahierter Entscheid

No court costs were levied.

Extrahierte Begründung

The court considered it appropriate to waive costs in the circumstances under the costs regulation.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.