Appeal struck out after withdrawal

c-3194-2007Bundesverwaltungsgericht / 3. Abteilung13.07.2007Dismissed

Zusammenfassung

The appellant challenged a contribution order issued by the Stiftung Auffangeinrichtung BVG. After filing the appeal with the Federal Administrative Court, he withdrew it in writing on 11 July 2007. The court held that the withdrawal caused the legal interest in adjudication to lapse, rendered the case moot, and ordered the proceedings struck out. It also waived court costs and declined to award party compensation.

Regest

Art. 23 Abs. 1 lit. a VGG; withdrawal of the appeal and mootness of the proceedings. Where the appellant withdraws the appeal, the protected interest in a decision falls away and the matter becomes moot; the appellate court shall discontinue the proceedings by single-judge order. In such a case, court costs may be waived under the applicable cost regulation, and no party compensation is due absent a basis for such an award (consid. 1-3).

Gesamter Gesetzestext

BVGer C-3194/2007

Entscheiddatum: 13.07.2007Publikationsdatum: 01.08.2007

Abteilung III

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{T 0/2}

Geschäfts-Nr. C-3194/2007

ace/std

Abschreibungsverfügung vom 13. Juli 2007

Mitwirkung: Einzelrichter: Eduard Achermann

Gerichtsschreiber: Daniel Stufetti

S._______,

Beschwerdeführer,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Zweigstelle Deutschschweiz, Binzstrasse 15, Postfach 2855, 8022 Zürich,

Vorinstanz,

betreffend

Beiträge an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG.

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Akten entnommen und erwogen,

dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. April 2007 angewiesen hat, ihr den Betrag von Fr. 2'487.40 nebst Zins zu 5 % seit dem 20. Februar 2007 zuzüglich Fr. 150.- Mahn- und Inkassokosten sowie Betreibungskosten von Fr. 70.- zu bezahlen und ihm die Kosten der Verfügung von Total Fr. 525.- auferlegt hat,

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 8. Mai 2007 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht,

dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss Art. 31 und 33 Bst. h VGG ergibt, sofern wie vorliegend keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist,

dass der Beschwerdeführer mit schriftlicher Erklärung vom 11. Juli 2007 die Beschwerde zurückzog,

dass daher das Rechtsschutzinteresse an der Entscheidung der Streitsache dahingefallen und das Verfahren gegenstandslos geworden ist (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, Bern 1983, S. 326/327),

dass das Verfahren durch einzelrichterlichen Entscheid als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass dem Beschwerdeführer keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.1]),

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach beschliesst das Bundesverwaltungsgericht:

  1. Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

  2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

  3. Diese Verfügung wird eröffnet (je mit Gerichtsurkunde):

  • dem Beschwerdeführer

  • der Vorinstanz

  • dem Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Eduard Achermann Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt werden (vgl. Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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Schlagwörter

mootnesswithdrawalappealcourt costsparty compensationsocial insurance contributions