Appeal dismissed as moot after withdrawal

c-2534-2007Bundesverwaltungsgericht / 3. Abteilung21.06.2007Dismissed

Zusammenfassung

The appellant challenged a March 9, 2007 decision on compulsory affiliation to the supplementary pension foundation. She withdrew the appeal on June 13, 2007. The Federal Administrative Court therefore held that the dispute had become moot and struck the proceedings off the docket by single-judge order. It further decided not to impose court costs and not to award party compensation. The decision was served on the appellant, the lower authority, and the Federal Social Insurance Office.

Regest

Art. 23 Abs. 1 lit. a VGG; withdrawal of appeal and mootness: if the appellant withdraws the appeal and the legal interest in a decision on the merits lapses, the proceedings are to be struck off as moot by single-judge order. In such discontinued proceedings, procedural costs are not levied where the applicable cost provisions so provide, and no party compensation is awarded absent a basis for indemnification (consid. 1-3).

Gesamter Gesetzestext

BVGer C-2534/2007

Entscheiddatum: 21.06.2007Publikationsdatum: 16.07.2007

Abteilung III

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{T 0/2}

Geschäfts-Nr. C-2534/2007

ace/std

Abschreibungsverfügung vom 21. Juni 2007

Mitwirkung: Einzelrichter: Eduard Achermann

Gerichtsschreiber: Daniel Stufetti

F._______,

Beschwerdeführerin,

gegen

Fondation institution supplétive LPP, Agence régionale de la Suisse romande, avenue de Rumine 13, case postale 675, 1005 Lausanne,

Vorinstanz,

betreffend

Zwangsanschluss an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG.

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Akten entnommen und erwogen,

dass die Beschwerdeführerin mit Beschwerde vom 6. April 2007 die Verfügung der Vorinstanz vom 9. März 2007 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht,

dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss Art. 31 und 33 Bst. h des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) ergibt, sofern wie vorliegend keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist,

dass die Beschwerdeführerin die Beschwerde mit schriftlicher Erklärung vom 13. Juni 2007 zurückzog,

dass daher das Rechtsschutzinteresse an der Entscheidung der Streitsache dahingefallen und das Verfahren gegenstandslos geworden ist (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, Bern 1983, S. 326/327),

dass das Verfahren durch einzelrichterlichen Entscheid als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass der Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.1]),

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach beschliesst das Bundesverwaltungsgericht:

  1. Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

  2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

  3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

  4. Diese Verfügung wird eröffnet:

  • der Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)

  • der Vorinstanz (Gerichtsurkunde)

  • dem Bundesamt für Sozialversicherungen (eingeschrieben)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Eduard Achermann Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt werden (vgl. Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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Schlagwörter

mootnesswithdrawal of appealprocedural costsparty compensationcompulsory affiliation