Non-entry for failure to pay advance on disability pension appeal

c-2438-2007Bundesverwaltungsgericht / 3. Abteilung31.08.2007Inadmissible

Zusammenfassung

The appellant sought earlier entitlement to a disability pension, challenging an IVSTA decision that granted benefits only from 1 December 2004. After being ordered to pay an advance on costs and warned that the appeal would otherwise not be entertained, he failed to pay within the deadline. The Federal Administrative Court therefore, in single-judge proceedings, did not enter into the appeal. It also ordered that no procedural costs be levied and no party compensation be paid.

Regest

Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG; non-entry for failure to pay the advance on costs after due warning. If the appellant does not pay the ordered cost advance within the prescribed period despite an explicit warning, the appellate court shall not enter into the appeal in single-judge proceedings. The non-entry decision is procedural in nature and does not address the merits of the underlying claim. Under Art. 6 Bst. b VGKE, procedural costs may be waived, and no party compensation is awarded where the circumstances justify such treatment.

Gesamter Gesetzestext

BVGer C-2438/2007

Entscheiddatum: 31.08.2007Publikationsdatum: 12.09.2007

Tribunal administrativ federal

Abteilung III

C-2438/2007 /fas

{T 0/2}

Urteil vom 31. August 2007

Besetzung

Einzelrichter Johannes Frölicher,

Gerichtsschreiberin Susanne Fankhauser.

Parteien

M._______, (DE)

vertreten durch Herr Rechtsanwalt Hermann Seifried, Herrenstrasse 31, DE-88239 Wangen,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,

Vorinstanz.

Gegenstand

Rente Invalidenversicherung (Verfügung vom 7.3.2007).

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwägung,

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA mit Verfügung vom 7. März 2007 M._______ eine Rente der Invalidenversicherung ab dem 1. Dezember 2004 zusprach,

dass M._______ diese Verfügung mit Beschwerde vom 2. April 2007 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat, dies mit dem Antrag, dass die Leistungen bereits ab dem 1. März 2003 zuzusprechen seien,

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden gelten,

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Rentenanspruchs vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 11. Juli 2007 zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 16. August 2007 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet hat,

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigung ausgerichtet.

Dieses Urteil geht an:

  • den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)

  • die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Gerichtsurkunde)

  • Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Johannes Frölicher Susanne Fankhauser

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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