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b-1989-2010 ΓÇó Appeal struck out as moot after reconsideration
b-1989-2010Bundesverwaltungsgericht / 2. Abteilung05.05.2010Dismissed
The appellant challenged the refusal of a civil service postponement request. While the appeal was pending, the ZIVI regional office reconsidered its earlier decision under Art. 58 VwVG and fully granted the request on 30 April 2010. The Federal Administrative Court therefore struck the appeal off as moot. Because proceedings under the Civil Service Act are generally free of charge, the court ordered no costs and no party compensation.
Art. 58 VwVG; appeal becomes moot where the challenged administrative decision is replaced on reconsideration and the appellant's request is fully satisfied; in such a case the proceedings are struck off ex officio. Art. 63 Abs. 1 ZDG and Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG govern Federal Administrative Court jurisdiction and single-judge competence for strikes-out decisions; under Art. 65 Abs. 1 ZDG the procedure is generally free of charge, so neither court costs nor party compensation are awarded. The decision is final within the meaning of Art. 83 Bst. i BGG.
Entscheiddatum: 05.05.2010Publikationsdatum: 12.05.2010
Bundesverwaltungsgericht
Tribunal administratif fédéral
Tribunale amministrativo federale
Tribunal administrativ federal
Abteilung II
B-1989/2010
{T 0/2}
Abschreibungsentscheid vom
Besetzung
Richter Frank Seethaler (Einzelrichter),
Gerichtsschreiber Michael Barnikol.
Parteien
A._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI Regionalzentrum Rüti,
Spitalstrasse 31, 8630 Rüti ZH,
Vorinstanz.
Gegenstand
Dienstverschiebung.
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwägung,
dass die Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI Regionalzentrum Rüti (Vorinstanz) mit Verfügung vom 5. März 2010 ein Gesuch des Beschwerdeführers auf Dienstverschiebung vom 16. Dezember 2009 abgelehnt hat,
dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 26. März 2010 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass die Vorinstanz gestützt auf Art. 58 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) wiedererwägungsweise mit Verfügung vom 30. April 2010 auf ihren Entscheid vom 5. März 2010 zurückgekommen ist,
dass dem Rechtsbegehren des Beschwerdeführers vollumfänglich entsprochen wurde und das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht wegen Gegenstandslosigkeit abzuschreiben ist,
dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts aus Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 über den zivilen Ersatzdienst (Zivildienstgesetz, ZDG, SR 824.0) ergibt, wobei über Abschreibungen wegen Gegenstandslosigkeit im einzelrichterlichen Verfahren zu entscheiden ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),
dass das Verfahren grundsätzlich kostenlos ist (Art. 65 Abs. 1 ZDG), so dass keine Verfahrenskosten auferlegt und keine Parteientschädigung zugesprochen werden,
dass dieser Entscheid nicht mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht weitergezogen werden kann und insofern endgültig ist (Art. 83 Bst. i des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigung zugesprochen.
Dieser Entscheid geht an:
den Beschwerdeführer (Einschreiben)
die Vorinstanz (Ref-Nr. Code: [...]; Einschreiben)
das Augenzentrum X._______, (...) (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Frank Seethaler Michael Barnikol