Beschluss vom 22. Oktober 2021
Strafkammer
Besetzung
Bundesstrafrichter Sylvia Frei, Vorsitz
Stephan Blättler und Alberto Fabbri,
Gerichtsschreiber David Heeb
Parteien
BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch
Staatsanwalt des Bundes Vincens Nold,
Gesuchstellerin
Gegenstand
Verteilung der Verwertungserlöse
B u n d e s s t r a f g e r i c h t
T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l
T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e
T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l
Ges c häft s n um m er: S K . 202 1.3 2
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Die Strafkammer erwägt:
1.1 Mit Urteil der Strafkammer des Bundesstrafgerichts SK.2010.28 vom 1. Dezem-
ber 2011 wurden A., B. und weitere Personen wegen mehrfachen Menschenhan-
dels etc. zu Freiheitsstrafen und Bussen verurteilt. Überdies wurde über die
Schadenersatz- und Genugtuungsforderungen der Privatklägerinnen und über
die weiteren Nebenfolgen (Dispositiv-Ziff. VII.; TPF pag. 1.100.003, -014) befun-
den.
1.2 Die gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde der Privatklägerinnen hiess
das Bundesgericht mit Urteil 6B_628/2012 vom 18. Juli 2013 teilweise gut, hob
einzelne Punkte von Dispositiv-Ziff. VII. des Urteils betreffend die zivilrechtlichen
Folgen auf und wies die Sache insoweit zur Neubeurteilung bzw. zur Vervollstän-
digung der Motivation an die Strafkammer zurück. Im Übrigen wies es die Be-
schwerde ab, soweit es darauf eintrat.
1.3 Mit Urteil der Strafkammer SK.2013.29 vom 12. November 2013 wurde über die
zivilrechtlichen Folgen neu entschieden. In Dispositiv-Ziff. VII.7 des Urteils wurde
festgehalten, dass über die Verwendung von Bussen, eingezogenen Vermö-
genswerten sowie vollstreckten Ersatzforderungen zu Gunsten der Privatkläge-
rinnen nach Vollstreckung der Ersatzforderung entschieden wird (TPF pag.
1.100.015, -023). Das Urteil ist in Rechtskraft erwachsen.
2.
2.1 Die Bundesanwaltschaft ersuchte das Bundesstrafgericht mit Eingabe vom
18. Juli 2021 um nachträglichen richterlichen Entscheid gemäss Art. 363 Abs. 1
StPO betreffend die Verwendung der eingezogenen Gelder, unter Angabe des
Verwertungserlöses aus der vollstreckten Ersatzforderung sowie der übrigen zu
verteilenden Vermögenswerte (TPF pag. 1.100.001 f.).
2.2 Mit Schreiben vom 17. August 2021 gab die Strafkammer der Vertreterin der Pri-
vatklägerinnen Gelegenheit, sich zum Gesuch der Bundesanwaltschaft sowie
zum vorgesehenen nachträglichen richterlichen Entscheid bis zum 31. August
2021 zu äussern. Die Rechtsbeiständin liess sich innert Frist vernehmen (TPF
pag. 1.551.015, -020).
3.
3.1 Gemäss Art. 363 Abs. 1 StPO trifft das Gericht, welches das erstinstanzliche Ur-
teil gefällt hat, auch die einer gerichtlichen Behörde übertragenen selbstständi-
gen nachträglichen Entscheide, sofern Bund oder Kantone nichts anderes be-
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stimmen. Dazu gehört ein Entscheid über die nachträgliche Zuweisung von Ver-
mögenswerten an den Geschädigten nach Art. 73 StGB (HEER, Basler Kommen-
tar, 2. Aufl. 2014, Art. 365 StPO N. 12). Im Bundesstrafverfahren besteht keine
abweichende Regelung (Art. 76 StBOG).
3.2 Die zuständige Behörde leitet das Verfahren auf Erlass eines nachträglichen rich-
terlichen Entscheids von Amtes wegen ein, sofern das Bundesrecht nichts ande-
res bestimmt. Sie reicht dem Gericht die entsprechenden Akten sowie ihren An-
trag ein (Art. 364 Abs. 1 StPO).
Die Strafkammer des Bundesstrafgerichts hat mit Urteil SK.2013.29 vom 12. No-
vember 2013 den Privatklägerinnen gestützt auf Art. 73 Abs. 1 lit. a–c StGB auf
deren Verlangen die Busse, eingezogenen Vermögenswerte sowie die Ersatz-
forderung zugesprochen. Die Geschädigten haben den entsprechenden Teil ih-
rer Forderungen an den Staat abgetreten (vgl. Art. 73 Abs. 2 StGB; TPF pag.
1.100.025; 1.551.019). Gemäss Dispositiv-Ziff. VII.7 des Urteils SK.2013.29 setzt
die Verteilung des Verwertungserlöses zugunsten der Privatklägerinnen die Voll-
streckung der Ersatzforderung voraus. Vorliegend hat die Bundesanwaltschaft
die Ersatzforderung vollstreckt (TPF pag. 1.100.001). Sie ist somit zur Einrei-
chung des Gesuches berechtigt.
3.3 Die Zuständigkeit der Strafkammer ist gegeben, da sie den erstinstanzlichen Ent-
scheid gefällt und das Gesuch die Verwendung der eingezogenen Gelder zum
Gegenstand hat.
3.4 Das Gericht prüft, ob die Voraussetzungen für den nachträglichen richterlichen
Entscheid erfüllt sind, und ergänzt wenn nötig die Akten oder lässt weitere Erhe-
bungen durch die Polizei durchführen. Es gibt den betroffenen Personen und Be-
hörden Gelegenheit, sich zum vorgesehenen Entscheid zu äussern und Anträge
zu stellen (Art. 364 Abs. 3 und 4 StPO). Das Gericht entscheidet in Verfahren wie
dem vorliegenden grundsätzlich gestützt auf die Akten. Es erlässt seinen Ent-
scheid schriftlich und begründet ihn kurz (Art. 365 Abs. 1 und Abs. 2 StPO).
Die Vertreterin der Privatklägerinnen erhielt Gelegenheit zur Stellungnahme zum
Gesuch um Verwendung der eingezogenen Gelder (vgl. E. 2.2). Im Übrigen bil-
den die bisherigen Akten (Verfahren SK.2010.28 und SK.2013.29) Grundlage für
den vorliegenden Entscheid.
4.1 Mit Urteil des Bundesstrafgerichts SK.2013.29 vom 12. November 2013 wurde
A. verpflichtet, den nachfolgenden Privatklägerinnen folgende Genugtuungen zu
bezahlen (Dispositiv-Ziff. VII.1; TPF pag. 1.100.021):
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- Fr. 5'500.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
- Fr. 6'000.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
- Fr. 10'000.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
- Fr. 4'000.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
- Fr. 7'000.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
- Fr. 10'000.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
- Fr. 5'000.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
- Fr. 10'000.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
- Fr. 16'000.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
Sodann wurde A. zusammen mit B. verpflichtet, den folgenden Privatklägerinnen
untenstehende Genugtuungssummen zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. VII.2; TPF
pag. 1.100.021):
L. Fr. 14'000.-- zzgl. 5% Zins seit 1. Feb. 2004
M. Fr. 6'000.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
N. Fr. 13'000.-- zzgl. 5% Zins seit 1. August 2004
4.2 A. wurde weiter mit Urteil des Bundesstrafgerichts SK.2013.29 vom 12. Novem-
ber 2013 verpflichtet, den nachfolgenden Privatklägerinnen folgenden Schaden-
ersatz zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. VII.3; TPF pag. 1.100.021 f. [entspricht Dis-
positiv-Ziff. VII.4 des Urteils des Bundesstrafgerichts SK.2010.28 vom 1. Dezem-
ber 2011; TPF pag. 1.100.011]):
E. Fr. 11'377.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
G. Fr. 10’300.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
H. Fr. 8’635.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
I. Fr. 349.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
K. Fr. 19’775.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
Schliesslich wurde A. in solidarischer Verbindung mit B. verpflichtet, den nach-
folgenden Privatklägerinnen folgenden Schadenersatz zu bezahlen (Dispositiv-
Ziff. VII.4; TPF pag. 1.100.022 [entspricht Dispositiv-Ziff. VII.5 des Urteils des
Bundesstrafgerichts SK.2010.28 vom 1. Dezember 2011; TPF pag. 1.100.012]):
J. Fr. 12'829.-- zzgl. 5% Zins seit 1. Februar 2004
L. Fr. 33’794.-- zzgl. 5% Zins seit 1. Februar 2004
M. Fr. 8’506.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
N. Fr. 21’883.-- zzgl. 5% Zins seit 1. August 2004
5.1 Unter Berücksichtigung der Ansprüche aus Genugtuung und Schadenersatz zu-
züglich Zins von 5% ergeben sich folgende Gesamtansprüche der Privatkläge-
rinnen:
G. Fr. 17'300.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 13'354.20) = Total Fr. 30'654.20
E. Fr. 21’377.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 16'501.30) = Total Fr. 37'878.30
M. Fr. 14'506.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 11'197.45) = Total Fr. 25'703.45
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H. Fr. 18'636.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 14'384.70) = Total Fr. 33'020.70
L. Fr. 47'794.-- zzgl. 5% Zins seit 1. Februar 2004
(Fr. 42'038.80) = Total Fr. 89'832.80
C. Fr. 5'500.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 4'245.55) = Total Fr. 9'745.55
F. Fr. 4'000.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 3'087.65) = Total Fr. 7'087.65
I. Fr. 5'349.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 4'129.--) = Total Fr. 9'478.--
K. Fr. 35'775.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 27'615.35) = Total Fr. 63'390.35
D. Fr. 6'000.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 4'631.50) = Total Fr. 10'631.50
J. Fr. 22'829.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 17'622.10) = Total Fr. 40'451.10
N. Fr. 34'883.-- zzgl. 5% Zins seit 1. August 2004
(Fr. 29'813.--) = Total Fr. 64'696.--
6.1 Bei A. wurden für die Ersatzforderung, die auf Fr. 600'000.-- festgesetzt worden
war, Fr. 102'486.74 sichergestellt, beschlagnahmte Gelder von Fr. 25'735.10 ein-
gezogen sowie ein Bussgeld von Fr. 10'000.-- sichergestellt (TPF pag.
1.100.001; vgl. Dispositiv-Ziff. I.4 [Busse], I.5 [Ersatzforderung] und VI.1 [be-
schlagnahmte Gelder] des Urteils des Bundesstrafgerichts SK.2010.28 vom
- Dezember 2011). Das zu verteilende Kapital betreffend A. beträgt insgesamt
Fr. 138'221.84.
6.2 Der Beschuldigte A. wurde gegenüber sämtlichen Privatklägerinnen zu Leistun-
gen verpflichtet. Die Gesamtforderung der Privatklägerinnen (inkl. 5% Zins) be-
trägt Fr. 422'569.60. Die verwertbaren Vermögenswerte betragen Fr. 138'221.84
(vgl. E. 6.1), womit die aufzuteilende Quote 32,71% beträgt. Für die nachfolgen-
den Privatklägerinnen ergeben sich somit folgende Ansprüche aus dem Verwer-
tungserlös:
- Fr. 10'026.95
- Fr. 12'389.95
- Fr. 8'407.55
- Fr. 10'801.05
- Fr. 29'384.15
- Fr. 3'187.75
- Fr. 2'318.35
- Fr. 3'100.25
- Fr. 20'734.85
- Fr. 3'477.55
- Fr. 13'231.50
- Fr. 21'161.95
7.1 Für nachfolgende Privatklägerinnen wurde B. solidarisch mit A. zu Leistungen
verpflichtet, aufgezinst zu folgenden Beträgen:
J. Fr. 12'829.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 9'902.95) = Total Fr. 22'731.95
L. Fr. 47'794.-- zzgl. 5% Zins seit 1. Februar 2004
(Fr. 42'038.80) = Total Fr. 89'832.80
M. Fr. 14'506.-- zzgl. 5% Zins seit 28. März 2006
(Fr. 11'197.45) = Total Fr. 25'703.45
N. Fr. 34'883.-- zzgl. 5% Zins seit 1. August 2004
(Fr. 29'813.--) = Total Fr. 64'696.--
7.2 Das Total der Forderungen der Privatklägerinnen beträgt Fr. 202'964.20. Bei B.
konnten beschlagnahmte Gelder von Fr. 2'350.-- eingezogen werden (TPF pag.
1.100.001; vgl. Dispositiv-Ziff. VI.3 des Urteils des Bundesstrafgerichts
SK.2010.28 vom 1. Dezember 2011). Die zu verteilende Quote beträgt somit
1,157%. Folglich entfallen zusätzlich zu den in Erwägung 6.2 errechneten Beträ-
gen noch folgende Beträge auf die nachstehenden Privatklägerinnen:
J. Fr. 263.20
L. Fr. 1'040.10
M. Fr. 297.60
N. Fr. 749.10
8. Im Ergebnis ist der Erlös von A. und B. im Betrag von insgesamt Fr. 140'571.84
wie folgt auf die Privatklägerinnen zu verteilen:
G. Fr. 10'026.95
E. Fr. 12'389.95
M. Fr. 8'705.15
H. Fr. 10’801.05
L. Fr. 30’424.25
C. Fr. 3’187.75
F. Fr. 2'318.35
I. Fr. 3’100.25
K. Fr. 20’734.85
D. Fr. 3’477.55
J. Fr. 13'494.70
N. Fr. 21'911.05
9. Für diesen Entscheid sind keine Kosten zu erheben.
10. Rechtsanwältin Regina Marti ist für die unentgeltliche Rechtsvertretung der Pri-
vatklägerinnen durch die Eigenossenschaft mit Fr. 2'768.45 (inkl. MWST) zu ent-
schädigen.
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Die Strafkammer beschliesst:
- Das Bussgeld sowie der Verwertungserlös aus der vollstreckten Ersatzforderung
sowie den eingezogenen Vermögenswerten gemäss den Dispositiv-Ziffern I.4,
I.5, VI.1 und VI.3 des Urteils des Bundesstrafgerichts SK.2010.28 vom 1. De-
zember 2011 werden an die nachstehenden Privatklägerinnen wie folgt verteilt:
- Fr. 10'026.95
- Fr. 12'389.95
- Fr. 8'705.15
- Fr. 10’801.05
- Fr. 30’424.25
- Fr. 3’187.75
- Fr. 2'318.35
- Fr. 3’100.25
- Fr. 20’734.85
- Fr. 3’477.55
- Fr. 13'494.70
- Fr. 21'911.05
- Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
- Rechtsanwältin Regina Marti wird als unentgeltliche Rechtsvertreterin durch die
Eidgenossenschaft mit Fr. 2'768.45 (inkl. MWST) entschädigt.
- Dieser Entscheid wird der Bundesanwaltschaft sowie Rechtsanwältin Regina
Marti schriftlich eröffnet.
Im Namen der Strafkammer
des Bundesstrafgerichts
Die Vorsitzende Der Gerichtsschreiber
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Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an
Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig)
Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts
Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-
richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen
schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden
(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG).
Gegen den Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung innert 10 Tagen schriftlich und begrün-
det Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts führen (Art. 135 Abs. 3 lit. a und Art.
396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG).
Mit der Beschwerde können gerügt werden: a. Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-
brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; b. die unvollständige oder unrichtige
Feststellung des Sachverhalts; c. Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO).
Einhaltung der Fristen
Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen
der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im
Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO).
Versand: 22. Oktober 2021