projekte
SK.2014.39 ΓÇó Conviction for counterfeit money, fraud, forgery, and embezzlement
SK.2014.39Bundesstrafgericht / Strafkammer13.01.2015Convicted
In abbreviated proceedings, the Federal Criminal Court convicted A. of repeated circulation of counterfeit money, attempted circulation, repeated fraud and attempted fraud, repeated forgery of documents, and embezzlement. It imposed a 12-month custodial sentence and credited 87 days of detention. The court ordered confiscation and destruction of 13 counterfeit euro notes and a forged Spanish passport. It noted A.'s undertaking to pay compensation to four private plaintiffs, ordered official-defense compensation of CHF 9,176.35, and imposed remaining costs of CHF 9,200 on A.
Art. 242 Abs. 1, Art. 250, Art. 22 Abs. 1, Art. 146 Abs. 1, Art. 252, Art. 255, Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB; Art. 69 StGB: in abbreviated proceedings the court may enter judgment in accordance with the accepted charges and impose a custodial sentence, credit pre-trial detention, and order confiscation of counterfeit or forged objects. Where the accused has undertaken to compensate private plaintiffs, the dispositive records that undertaking; official-defense fees are advanced by the Confederation and may be subject to reimbursement by the convicted person, while ordinary proceedings costs may be imposed on the convicted accused (consid. 1-8).
Urteil vom 13. Januar 2015 Strafkammer Besetzung Bundesstrafrichter Walter Wüthrich, Einzelrichter, Gerichtsschreiber Kaspar Lang Parteien BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Staats- anwalt des Bundes Martin Stupf
und als Privatklägerschaft:
B. AG, vertreten durch F.
C. AG, vertreten durch G.
D. AG, vertreten durch H.
E. AG, vertreten durch I. und J. gegen A., z.Z. im Untersuchungs- und Strafgefängnis Z., amtlich verteidigt durch Fürsprecher Philipp Kunz
Gegenstand In Umlaufsetzen falschen Geldes und Versuch dazu, Betrug und Versuch dazu, Fälschung von Ausweisen, Veruntreuung
Abgekürztes Verfahren
B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l
Ges c häft s n um m er: S K . 201 4.3 9
B. AG, vertreten durch F.: CHF 1'150.--;
C. AG, vertreten durch G.: CHF 575.--;
D. AG, vertreten durch H.: CHF 613.--;
E. AG, vertreten durch I. und J.: CHF 17'086.--.
3 -
Dieses Urteil wurde in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrichter münd- lich begründet. Den Parteien wurde das Urteilsdispositiv ausgehändigt bzw. zugestellt.
Im Namen der Strafkammer des Bundesstrafgerichts
Der Einzelrichter Der Gerichtsschreiber Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an:
Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig)
4 - Rechtsmittelbelehrung Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet; und nicht eine Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Artikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Frei- heitsentzug von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach Zustellung des Disposi- tivs verlangt (Art. 82 Abs. 2 StPO). Gegen verfahrensabschliessende Entscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichts kann beim Bundes- gericht, 1000 Lausanne 14, innert 30 Tagen nach der Zustellung der vollständigen Urteilsausfertigung Be- schwerde eingelegt werden (Art. 78, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). Mit der Beschwerde kann nur geltend gemacht werden, der Anklageschrift sei nicht zugestimmt worden oder das Urteil entspreche nicht der Anklageschrift (Art. 362 Abs. 5 StPO). Gegen den Entschädigungsentscheid des Gerichts kann die amtliche Verteidigung innert 10 Tagen bei der Beschwerdeinstanz Beschwerde führen (Art. 135 Abs. 3 lit. a, Art. 396 Abs. 1 StPO).