Invalidity pension appeal inadmissible; integritiy award upheld

U 348/06Bundesgericht08.03.2007Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The insured person challenged a SUVA decision that granted an 18% invalidity pension and a 7.5% integrity compensation after a 2001 workplace accident. Before the Federal Supreme Court, the request to increase the pension was found inadmissible because it lacked any reasoning. As to the integrity compensation, the court held that the cantonal court had correctly assessed the file and that no further evidentiary measures were necessary. The appeal was therefore dismissed insofar as it could be examined. No court costs were charged, and the withdrawn legal-aid request was struck from the docket.

Omnilex-Regeste

Art. 36a OG, Art. 108 Abs. 2 OG; inadmissibility of an unreasoned appeal and review of integrity compensation under UVG/UVV. An appeal that does not contain any reasoning is manifestly inadmissible. In the assessment of integrity compensation, the decisive question is whether the lower court, after careful evaluation of the entire file, correctly applied the statutory and regulatory criteria; where the evidentiary record is sufficient and the objections do not cast doubt on the assessment, no further evidentiary clarification is required and a remittal is unnecessary (consid. 1-3).

Gesamter Gesetzestext

U 348/06{T 7}

Urteil vom 8. März 2007
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Schön und Frésard,
Gerichtsschreiber Batz.

Parteien
S.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, 8024 Zürich,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 29. Mai 2006.

In Erwägung,
dass S.________, geboren 1956, am 28. November 2001 einen Arbeitsunfall erlitt, für den die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die gesetzlichen Leistungen erbrachte,

dass die SUVA dem Versicherten u.a. mit Verfügung vom 4. Mai 2005 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 18 % und eine Entschädigung für eine Integritätseinbusse von 7,5 % zusprach, welche mit Einspracheentscheid vom 21. Juni 2005 bestätigt wurden,

dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich eine dagegen erhobene Beschwerde abwies (Entscheid vom 29. Mai 2006),

dass S.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen lässt und beantragt, es sei unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides "die Rente und die IE leidensangepasst angemessen zu erhöhen"; "eventualiter sei das Verfahren im Sinne der Erwägungen zu ergänzender Abklärung an die SUVA zurückzuweisen"; ferner sei ihm die unentgeltliche Verbeiständung zu bewilligen.

dass das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung in der Folge zurückgezogen worden ist,

dass die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, soweit darauf einzutreten sei, während das Bundesamt für Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichtet,

dass das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist (AS 2006 1205, 1243), wobei sich das vorliegende Verfahren - da der angefochtene Entscheid vorher ergangen ist - noch nach dem OG richtet (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395),

dass es bezüglich des beschwerdeführerischen Antrags auf Erhöhung der Invalidenrente an jeglicher Begründung fehlt, weshalb insoweit auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zufolge offensichtlicher Unzulässigkeit (Art. 36a Abs. 1 lit. a OG) nicht eingetreten werden kann (Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 123 V 335 E. 1a S. 336 mit Hinweisen),

dass die Vorinstanz die rechtlichen Grundlagen der vorliegend allein zu beurteilenden Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 und Art. 25 Abs. 1 und 2 UVG sowie Art. 36 UVV und Anhang 3 zur UVV; BGE 124 V 29 E. 1 S. 31 f. und RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt hat (Art. 36a Abs. 3 zweiter Satz OG),

dass das kantonale Gericht die gesamten Akten einlässlich und sorgfältig gewürdigt hat und gestützt darauf die auf Grund der unfallbedingten Beschwerden resultierenden Einschränkungen u.a. mit der Integritätsentschädigung von 7,5 % zutreffend als angemessen abgegolten erachtet hat,

dass die dagegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwände, welche bereits im angefochtenen Entscheid zutreffend entkräftet wurden, an dieser Beurteilung nichts zu ändern vermögen,

dass es der eventualiter beantragten Aktenergänzung nicht bedarf (BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162 mit Hinweis; RKUV 2006 Nr. U 578 S. 170 Erw. 3.6; SVR 2001 IV Nr. 10 Erw. 4b S. 28), weshalb darauf zu verzichten ist,

dass demzufolge auf den vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden kann (Art. 36a Abs. 3 zweiter Satz OG),

dass die insgesamt offensichtlich unzulässige bzw. unbegründete Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird als durch Rückzug erledigt vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit zugestellt.
Luzern, 8. März 2007
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

invalidity pensionintegrity compensationinadmissibilityreasoning requirementevidentiary clarificationsocial insurance

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the request to increase the invalidity pension was sufficiently reasoned for federal review.

Extrahierter Entscheid

The pension request lacked any reasoning and could therefore not be examined.

Extrahierte Begründung

An appeal that contains no substantiation is manifestly inadmissible under the applicable procedural rules.

Kernrechtsfrage

Whether the 7.5% integrity compensation should be increased or the case sent back for further clarification.

Extrahierter Entscheid

The cantonal court correctly found the injury-related impairment to be adequately compensated by the 7.5% integrity award; no further evidence was needed.

Extrahierte Begründung

The lower court carefully assessed the file, correctly applied the legal framework for integrity compensation, and the appellant's objections did not undermine that assessment. Additional evidentiary proceedings were unnecessary.

Kernrechtsfrage

Whether the request for legal aid should be granted.

Extrahierter Entscheid

The legal-aid request was withdrawn and thus removed from the docket.

Extrahierte Begründung

Once withdrawn, the court merely struck the request from the case list.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.