Appeal against remand decision on supplementary benefits dismissed

P 35/00Bundesgericht / I. sozialrechtliche Abteilung22.08.2000Dismissed

Zusammenfassung

The Federal Insurance Court dealt with an appeal against a cantonal remand decision concerning supplementary benefits to an old-age pension. The appellant's representative filed the appeal, but the court held that no valid power of attorney had been provided. Since nothing was advanced to make the remand decision appear contrary to federal law, the appeal was manifestly unfounded. The court decided the matter in simplified procedure without written exchange and dismissed the appeal. No court costs were charged.

Regest

Art. 36a OG; simplified procedure for manifestly unfounded appeals; requirements for representation authority. Where an appellant fails to submit a legally sufficient power of attorney despite being invited to cure the defect, the filing does not overcome the procedural deficiency. If the appeal raises no argument capable of showing the challenged remand decision to be contrary to federal law, the court may dispose of the matter without written exchange in simplified procedure and dismiss the appeal as manifestly unfounded.

Gesamter Gesetzestext

[AZA 0]
P 35/00 Vr

II. Kammer

Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari;
Gerichtsschreiber Fessler

Urteil vom 22. August 2000

in Sachen
H._______, Beschwerdeführer, vertreten durch G._______,

gegen
Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen, Chutzenstrasse 10, Bern, Beschwerdegegnerin,

und
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern

In Erwägung,

dass das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 18. Mai 2000 die Beschwerde des H._______ gegen die von der kantonalen Ausgleichskasse am 18. Juni 1999 verfügte Ablehnung des Gesuchs um Ergänzungsleistungen zur Altersrente ab 1. September 1998 in dem Sinne guthiess, dass es die Sache zu weiterer Abklärung hinsichtlich des Wohnsitzes sowie des Aufenthaltes des Versicherten und zu neuer Entscheidung über die Anspruchsberechtigung an die Durchführungsstelle zurückwies,
dass G._______ mit Schreiben vom 15. und 21. Juni 2000 als Vertreterin von H._______ Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben und sinngemäss die Zusprechung von Ergänzungsleistungen beantragt hat,
dass H._______ am 3. August 2000 aufgefordert worden ist, eine Vollmacht für die ihn vertretende Person nachzureichen, ansonsten auf die Eingabe nicht eingetreten werde,
dass in dem mit "i.V. Frau G._______" unterzeichneten Antwortschreiben vom 7. August 2000 u.a. ausgeführt wird, H._______ leide an der Parkinson'schen Krankheit und könne daher nicht mehr schreiben,
dass dies keine rechtsgenügliche Vollmacht darstellt,
dass es sich vorliegend rechtfertigt, von weiteren diesbezüglichen Erhebungen abzusehen, da nichts vorgebracht wird, was den angefochtenen Rückweisungsentscheid als bundesrechtswidrig erscheinen liesse,
dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG, insbesondere ohne Schriftenwechsel erledigt wird (vgl. Poudret, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, Volume I, Bern 1990, S. 302 f.
N 4 zu Art. 36a OG),
erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherung

zugestellt.
Luzern, 22. August 2000

Im Namen des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Präsident der II. Kammer:

Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

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