[AZA 0]
I 94/01 Vr
III. Kammer
Bundesrichter Spira, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter
Ursprung; Gerichtsschreiber Hochuli
Urteil vom 20. September 2001
in Sachen
A.________, 1954, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Ivo Doswald, Möhrlistrasse 97, 8006 Zürich,
gegen
IV-Stelle des Kantons Thurgau, St. Gallerstrasse 13, 8500 Frauenfeld, Beschwerdegegnerin,
und
AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau, Weinfelden
Mit Verfügung vom 31. August 2000 hat die IV-Stelle des Kantons Thurgau dem 1954 geborenen A.________ rückwirkend ab 1. Februar 1998 eine abgestufte Invalidenrente zugesprochen; anfänglich eine ganze Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % und ab 1. Oktober 1999 eine halbe Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 62 %.
Die dagegen erhobene Beschwerde wies die AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 3. Januar 2001 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt A.________ unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids und der Verwaltungsverfügung die Zusprechung einer unbefristeten ganzen Invalidenrente ab 1. Februar 1998 beantragen.
Während die Vorinstanz und die IV-Stelle des Kantons Thurgau mit separaten Vernehmlassungen die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragen, lässt sich das Bundesamt für Sozialversicherung nicht vernehmen.
Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:
1.- Das kantonale Gericht hat die massgebenden rechtlichen Grundlagen bezüglich des Umfangs des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und Abs. 1bis IVG), der Ermittlung des Invaliditätsgrades Erwerbstätiger nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleiches (Art. 28 Abs. 2 IVG), den Voraussetzungen zum Beizug von Tabellenlöhnen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen) und der Praxis zu den zulässigen Abzügen vom statistischen Lohn (BGE 126 V 78 Erw. 5 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt für die Rechtsprechung zum Beweiswert von medizinischen Gutachten und Arztberichten (BGE 125 V 352 Erw. 3; AHI 2000 S. 151 f.
Erw. 2b und c). Darauf wird verwiesen.
Zu ergänzen ist, dass bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmungen (Art. 41 IVG und Art. 88a IVV) analog anzuwenden sind (BGE 109 V 126 Erw. 4a; vgl. auch 125 V 417 Erw. 2d; AHI 1998 S. 121 Erw. 1b), dass jedoch im Falle der anspruchsbeeinflussenden Änderung der Verhältnisse im Sinne von Art. 88a Abs. 1 IVV bei erstmaliger Zusprechung einer abgestuften Invalidenrente Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV nicht anwendbar ist (ZAK 1980 S. 633).
2.- Die Vorinstanz hat in zutreffender Würdigung der medizinischen Aktenlage, insbesondere der Berichte der Externen psychiatrischen Dienste X.________ (vom 21. Juli und
17. September 1997) und des Gutachtens der Medizinischen Abklärungsstelle MEDAS (vom 1. Oktober 1999), welches sich hinsichtlich der psychiatrischen Beurteilung auf den Untersuchungsbericht des Konsiliararztes Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie, vom 22. Juli 1999 stützt, richtig erwogen, dass der Beschwerdeführer unter Beachtung sowohl der somatisch als auch der psychisch bedingten gesundheitlichen Beeinträchtigung in Bezug auf leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten spätestens ab
3.- Da sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als offensichtlich unbegründet erweist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt.
Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, der AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau, der Ausgleichskasse des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherung
zugestellt.
Luzern, 20. September 2001
Im Namen des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Vorsitzende der III. Kammer:
Der Gerichtsschreiber: