Refusal to increase invalidity pension upheld

I 87/07Bundesgericht05.04.2007Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The claimant challenged the Zurich IV office’s refusal to increase his half invalidity pension to a full pension. The cantonal social insurance court dismissed the appeal, and the claimant then sought reversal before the Federal Supreme Court. The Court held that the cantonal findings were binding: there had been no relevant deterioration in health or earning capacity, and the MEDAS assessment of 19 June 2003 remained decisive. The appellant’s submissions did not show an erroneous factual finding or a violation of federal law. The appeal was dismissed and costs of CHF 1,000 were imposed on the claimant.

Omnilex-Regeste

Art. 132 OG, Art. 105 Abs. 2 OG; review of factual findings in invalidity-pension disputes under the transitional regime after entry into force of the BGG. The Federal Supreme Court reviews the cantonal court’s assessment of the medical and economic consequences of disability only under the restricted standard of manifest inaccuracy or federal-law violation. Where the decisive expert report continues to establish a 50% earning capacity in adapted work and no relevant deterioration is shown, a pension increase is excluded. Merely repeating objections already convincingly rejected below does not render the factual findings arbitrary or otherwise unlawful (consid. 2).

Gesamter Gesetzestext

{T 7}
I 87/07

Urteil vom 5. April 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Seiler,
Gerichtsschreiber Maillard.

Parteien
G.________, 1959, Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 7. Dezember 2006.

In Erwägung,
dass es die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 14. Oktober 2005 (bestätigt durch Einspracheentscheid vom 10. Januar 2006) ablehnte, die G.________, geboren 1959, seit 1. September 2003 ausgerichtete halbe Invalidenrente wieder zu erhöhen,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 7. Dezember 2006 abwies,
dass G.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente beantragen sowie um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchen liess,
dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Entscheid vom 9. März 2007 abgewiesen hat,
dass das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist (AS 2006 1205, 1243), der angefochtene Entscheid indessen vorher ergangen ist, weshalb sich das Verfahren noch nach OG richtet (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395),
dass die Kognition sich nach Art. 132 Abs. 1 und Abs. 2 OG (in der Fassung gemäss Ziff. III der Änderung des IVG vom 16. Dezember 2005 [AS 2006 2003 f.]) richtet, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung somit lediglich unter eingeschränktem Blickwinkel überprüfbar ist (Art. 105 Abs. 2 OG),
dass das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid ausführlich dargelegt und namentlich in für das Bundesgericht verbindlicher Weise (Art. 105 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 132 Abs. 2 OG) festgestellt hat, dass sich weder der Gesundheitszustand noch dessen erwerbliche Auswirkungen verschlechtert haben und dass deshalb die Invalidenrente nicht erhöht werden kann,
dass die Vorinstanz insbesondere dargelegt hat, weshalb nach wie vor die im Gutachten der MEDAS vom 19. Juni 2003 festgestellte Arbeitsfähigkeit von 50 % für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit Wechselbelastung sowie Heben von Lasten bis maximal 15 kg massgebend ist und nicht auf die davon abweichenden Einschätzungen des Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 29. Juli und 29. Oktober 2005, abzustellen ist,
dass sämtliche Einwendungen des Beschwerdeführers nicht geeignet sind, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als mangelhaft im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG oder den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig (Art. 104 lit. a OG) erscheinen zu lassen, sondern sich im Wesentlichen darin erschöpfen, die vom kantonalen Gericht zutreffend entkräfteten Einwendungen zum grössten Teil wortwörtlich zu wiederholen,
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist und im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 1000.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse Gärtner und Floristen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 5. April 2007

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

invalidity pensionmedical assessmentearning capacitychanged circumstancessocial insurance appealcourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the refusal to increase the invalidity pension should be annulled and a full pension granted

Extrahierter Entscheid

The pension could not be increased because neither the health condition nor its impact on earning capacity had worsened.

Extrahierte Begründung

The cantonal findings were binding and showed no relevant deterioration. The MEDAS expert opinion of 19 June 2003 remained decisive, establishing 50% work capacity for suitable light to medium work, while the claimant’s objections merely repeated arguments already rejected and did not demonstrate a manifestly incorrect factual assessment or a violation of federal law.

Kernrechtsfrage

Whether legal aid should be granted in the federal proceedings

Extrahierter Entscheid

Legal aid had already been refused by separate decision and was not granted in this judgment.

Extrahierte Begründung

No further reasoning is given in the dispositive part; the request had previously been denied.

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