Recalculation of disability pension after divorce upheld

I 470/01Bundesgericht06.12.2001Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The appellant challenged the cantonal disability office's retroactive recalculation of his disability pension after divorce, including the supplementary and child pensions. The cantonal insurance court dismissed the complaint, and he renewed the challenge before the Federal Insurance Court, also asking for review of entitlement to the supplementary pension from 1 August 2000. The federal court held that the cantonal decision was fully correct: the income split after divorce was proper, there was no breach of the right to be heard, the pension calculation was correct, and supplementary pension entitlement had been properly examined. The appeal was dismissed in summary proceedings without court costs.

Omnilex-Regeste

Art. 36a OG; dismissal of an obviously unfounded administrative law appeal in summary proceedings. Where the lower court has comprehensively and convincingly established that, following divorce, income splitting was correctly carried out and the disability pension validly recalculated, the Federal Insurance Court may fully rely on those findings. No violation of the right to be heard is found where the objections are sufficiently addressed in the cantonal judgment. If the pension computation is correct and the supplementary pension entitlement has been examined and affirmed, the appeal is dismissed; no court costs are levied.

Gesamter Gesetzestext

[AZA 0]
I 470/01 Gb

III. Kammer

Präsident Schön, Bundesrichter Spira und Bundesrichterin
Widmer; Gerichtsschreiberin Kopp Käch

Urteil vom 6. Dezember 2001

in Sachen
S.________, Beschwerdeführer,

gegen
IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen, Beschwerdegegnerin,

und
Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, St. Gallen

Mit Verfügung vom 4. Oktober 1999 setzte die IV-Stelle St. Gallen wegen der Scheidung des Beschwerdeführers dessen Invalidenrente sowie die Zusatzrente für die geschiedene Ehefrau und die Kinderrente rückwirkend per 1. Juli 1999 neu fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher S.________ weiterhin die Ausrichtung der früheren, in der Verfügung vom 21. März 1997 zugesprochenen Rentenleistungen, aufgewertet um die seitherigen Teuerungszulagen, beantragen lässt, wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 6. Juni 2001 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneuert S.________ das im vorinstanzlichen Verfahren gestellte Rechtsbegehren und beantragt zudem die Prüfung der Legitimation der Zusatzrente ab 1. August 2000.
Die IV-Stelle St. Gallen schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:

1.- Sowohl in tatbeständlicher als auch in rechtlicher Hinsicht kann auf den kantonalen Gerichtsentscheid vom 6. Juni 2001 verwiesen werden, wo mit ausführlicher und überzeugender Begründung dargelegt wird, dass die IV-Stelle nach der Scheidung zu Recht eine Einkommensteilung vorgenommen und die Rente neu festgesetzt hat. Zutreffend ist auch, dass keine Verletzung des rechtlichen Gehörs stattgefunden hat und dass die Rentenberechnung in allen Teilen korrekt erfolgt ist. In diesem Zusammenhang wurde auch die Berechtigung zur Zusatzrente überprüft und bejaht. Den sorgfältigen Ausführungen der Vorinstanz hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen. Die grösstenteils bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern.

2.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt.
Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, der Ausgleichskasse des Thurgauer Gewerbeverbandes und dem Bundesamt für

Sozialversicherung zugestellt.
Luzern, 6. Dezember 2001

Im Namen des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Präsident der III. Kammer:

Die Gerichtsschreiberin:

Schlagwörter

disability pensiondivorceincome splittingsupplementary pensionright to be heardsummary proceedingscourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the post-divorce income split and recalculation of the disability pension were lawful.

Extrahierter Entscheid

The recalculation was lawful; the authority correctly applied income splitting after the divorce and reset the pension accordingly.

Extrahierte Begründung

The federal court fully endorsed the cantonal court's detailed reasoning and found the factual and legal assessment convincing and complete.

Kernrechtsfrage

Whether there was a violation of the right to be heard or errors in the pension calculation, including the supplementary pension entitlement.

Extrahierter Entscheid

No violation of the right to be heard occurred, the pension calculation was correct in all respects, and entitlement to the supplementary pension was properly examined and confirmed.

Extrahierte Begründung

The court found the appellant's objections, mostly already raised below, incapable of altering the well-founded cantonal judgment.

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