No entry for inadequate appeal against non-entry decision

I 16/07Bundesgericht20.03.2007Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Court held that K.________'s filing against the Zurich Social Insurance Court's non-entry decision did not address the procedural issue but only the amount of his disability pension. Because the appeal lacked a case-specific, admissible reasoning, the Court did not enter into it under the OG and dealt with the matter in summary proceedings. Court costs of CHF 500 were charged to the appellant and offset against the cost advance; his request for free legal aid had previously been denied as hopeless.

Omnilex-Regeste

Art. 108 Abs. 2 OG; requirement of case-specific reasoning against a non-entry decision. An administrative law appeal directed solely to the substantive merits, without addressing the cantonal court's procedural non-entry ruling, does not satisfy the minimal reasoning requirements and is inadmissible. In such a case the Federal Court may dispose of the matter summarily under Art. 36a OG. Costs are allocated according to the outcome under Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG; a prior refusal of legal aid for hopelessness remains unaffected.

Gesamter Gesetzestext

{T 7}
I 16/07

Urteil vom 20. März 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Borella,
Gerichtsschreiber Attinger.

Parteien
K.________, 1959, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. Dezember 2006.

In Erwägung,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 21. Dezember 2006 auf eine Beschwerde von K.________ nicht eintrat (diese sei von der IV-Stelle als Einsprache zu behandeln, weshalb das kantonale Gericht eine entsprechende Überweisung anordnete),
dass K.________ am 5. Januar 2007 (Datum des Poststempels) Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhob mit dem Antrag, die Höhe der ihm zugesprochenen ganzen Invalidenrente sei so zu korrigieren, dass sie "den gegenwärtigen Lebensstand" decke "und zumindest den gesetzlichen (...) Mindestlohn beinhalte",
dass der angefochtene Entscheid vor dem (am 1. Januar 2007 erfolgten [AS 2006 1205, 1243]) Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) erging, weshalb sich das Verfahren noch nach OG richtet (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395),
dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei prozessualen Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, die minimalen Anforderungen des Art. 108 Abs. 2 OG an eine sachbezogene Begründung nicht erfüllt und damit keine rechtsgenügliche Verwaltungsgerichtsbeschwerde darstellt (BGE 123 V 335, 118 Ib 134),
dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 5. Januar 2007 in keiner Weise mit dem vorinstanzlichen Nichteintreten befasst, weshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde den gesetzlichen Anforderungen an die Sachbezogenheit der Begründung nicht genügt,
dass das Verfahren kostenpflichtig ist (Art. 134 OG in der ab 1. Juli 2006 geltenden Fassung),
dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG), dessen Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege mit Zwischenentscheid vom 23. Januar 2007 wegen Aussichtslosigkeit abgewiesen worden ist,
dass die offensichtlich unzulässige Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt wird,
erkennt das Bundesgericht:

1.
Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Eidgenössischen Ausgleichskasse, Bern, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.

Luzern, 20. März 2007

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

invalidity insurancenon-entry decisioninadmissibilityreasoning requirementsummary procedurecourt costsfree legal aid

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the administrative law appeal met the requirement of being directed against the cantonal non-entry decision.

Extrahierter Entscheid

No. The filing addressed only the merits of the disability pension and did not engage with the non-entry ruling.

Extrahierte Begründung

A complaint against a procedural non-entry decision must address that procedural ruling; an appeal dealing solely with the substantive matter fails the minimal requirements of Art. 108(2) OG and is not a valid administrative law appeal.

Kernrechtsfrage

Court costs and fee waiver

Extrahierter Entscheid

Costs were imposed on the appellant, and the request for free legal aid had already been refused as hopeless.

Extrahierte Begründung

Because the appeal was inadmissible, costs follow the outcome under the OG rules; the prior interim refusal of legal aid remained relevant.

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