Invalidity pension denied; appeal dismissed as manifestly unfounded

I 1078/06Bundesgericht11.04.2007Dismissed

Von Omnilex extrahiert

Omnilex-Zusammenfassung

The Federal Supreme Court dealt with a social insurance appeal against the refusal of an invalidity pension. The appellant sought a full pension or, alternatively, a remittal for further medical investigation and a second expert opinion. The Court held that the cantonal court had correctly applied the law on incapacity and invalidity and had assessed the medical evidence without a legally relevant error. The criticism targeted factual findings, which were only subject to limited review and were not shown to be incomplete or arbitrary. The appeal was dismissed as manifestly unfounded, and court costs of CHF 500 were charged to the appellant and set off against the advance payment.

Omnilex-Regeste

Art. 7 ATSG, Art. 8 Abs. 1 ATSG, Art. 4 Abs. 1 IVG; scope of review of factual findings in invalidity insurance appeals and requirements for ordering further evidence. The assessment of work incapacity based on medical reports is a question of fact subject only to limited review under Art. 105 Abs. 2 OG in conjunction with Art. 104 lit. a and b OG. A remittal for additional expert evidence is warranted only if the appellant shows that the decisive facts were incompletely or defectively established. Mere criticism of the cantonal court’s weighing of medical evidence is inadmissible within this restricted review. A manifestly unfounded appeal may be decided summarily under Art. 36a OG.

Gesamter Gesetzestext

{T 7}
I 1078/06

Urteil vom 11. April 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, Präsident,
Bundesrichter Lustenberger, Seiler,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Parteien
S.________, 1966,
Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt
Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau
vom 13. September 2006.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle des Kantons Aargau mit Verfügung vom 22. Juni 2005 den Anspruch des 1966 geborenen S.________ auf eine Invalidenrente ablehnte, woran sie mit Einspracheentscheid vom 13. März 2006 festhielt,
dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 13. September 2006 abwies,
dass S.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragen liess, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei die Sache zu ergänzenden Abklärungen, einschliesslich Veranlassung eines Obergutachtens, an die Verwaltung zurückzuweisen, und gleichzeitig um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchen liess,
dass das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist (AS 2006 1205, 1243), der angefochtene Entscheid indessen vorher ergangen ist, weshalb sich das Verfahren noch nach OG richtet (Art. 132 Abs. 1 BGG; BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395),
dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Entscheid vom 6. März 2007 abgewiesen und S.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.- eine Frist von 14 Tagen angesetzt hat, verbunden mit der Androhung, dass bei Nichtleistung des Vorschusses innert Frist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werde,
dass S.________ den Kostenvorschuss innert der gesetzten Frist bezahlt hat,
dass das kantonale Gericht die gesetzlichen Bestimmungen über die Begriffe der Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG) sowie die Rechtsprechung zur Bedeutung ärztlicher Auskünfte für die Belange der Invaliditätsbemessung (BGE 115 V 133 E. 2, 114 V 310 E. 3c S. 314, 105 V 156 E. 1 S. 158) und zu den Voraussetzungen, unter denen somatoforme Schmerzstörungen als invalidisierend anerkannt werden (BGE 131 V 49, 130 V 352 E. 2.2 S. 353), zutreffend wiedergegeben hat, weshalb darauf verwiesen wird,
dass die Vorinstanz in Würdigung der Arztberichte die Gründe, die zur Verneinung eines Rentenanspruchs und damit zur Abweisung der Beschwerde geführt haben, im angefochtenen Entscheid umfassend dargelegt hat,
dass in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde praktisch ausschliesslich der vom kantonalen Versicherungsgericht ermittelte Grad der Einschränkung in der Leistungsfähigkeit des Versicherten aus somatischen und psychischen Gründen gerügt wird,
dass es sich bei dem gestützt auf die verschiedenen ärztlichen Stellungnahmen festgelegten Grad der Arbeitsunfähigkeit durch das kantonale Gericht um den Entscheid über eine Tatfrage handelt, welche das Bundesgericht nur mit eingeschränkter Kognition prüft (Art. 132 Abs. 2 OG [in der Fassung gemäss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Änderung des IVG, in Kraft seit 1. Juli 2006] in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG; BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397),
dass der Beschwerdeführer nicht darzutun vermag, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt mangelhaft, namentlich unvollständig, im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG festgestellt mit der Folge, dass das eventualiter beantragte Obergutachten anzuordnen wäre,
dass die Einwendungen des Beschwerdeführers des Weiteren auch nicht geeignet sind, den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig (Art. 104 lit. a OG) erscheinen zu lassen, sondern sich im Wesentlichen in einer im Rahmen der genannten eingeschränkten Überprüfungsbefugnis unzulässigen Kritik am kantonalen Gerichtsentscheid erschöpfen,
dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist und im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Ausgleichskasse des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 11. April 2007
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schlagwörter

invalidity insurancework incapacitymedical evidenceexpert opinionscope of reviewpension entitlementcourt costs

Von Omnilex extrahiert

Kernrechtsfrage

Whether the refusal of an invalidity pension should be overturned and a full pension granted

Extrahierter Entscheid

The insured person did not show that the cantonal court had violated federal law or incompletely established the relevant facts; the pension refusal stands.

Extrahierte Begründung

The challenge essentially attacked the cantonal assessment of work incapacity, which is a factual determination reviewed only narrowly. The appellant did not demonstrate any legally relevant error.

Kernrechtsfrage

Whether the case had to be returned for supplementary evidence, including a new expert opinion

Extrahierter Entscheid

No further clarification was required because the appellant failed to show an incomplete or defective finding of the decisive facts.

Extrahierte Begründung

The court found no basis to order an additional expert report; the requested further investigation was unsupported under the limited scope of review.

Setzen Sie Ihre Recherche in ChatGPT oder Claude fort

Verbinden Sie Omnilex, um den Rechtskorpus über Ihren KI-Assistenten zu durchsuchen.