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9F_11/2010 ΓÇó Revision request inadmissible for failure to state grounds
9F_11/2010Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung31.08.2010Inadmissible
The Federal Court treated the filing titled as a constitutional complaint as a revision request against its earlier judgment 9C_312/2010. It held that revision is only available on the exhaustive grounds in Arts. 121-123 BGG and that the request must expressly identify such a ground and explain its effect on the dispositive part. Because the applicant only criticized the prior reasoning and did not substantiate any revision ground, the court declined to enter into the request and ordered her to pay court costs of CHF 500.
Art. 61 BGG; Arts. 121-123 BGG; Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; revision of Federal Court judgments: the request must expressly invoke and substantiate a statutory ground for revision and must indicate why and to what extent the operative part of the earlier judgment should be altered. Mere criticism of the reasons of the prior decision is insufficient. If the request does not meet these minimum requirements, it is inadmissible and the Court will not enter into the matter (consid. 1). Costs follow the outcome under Art. 66 BGG (consid. 2).
{T 0/2}
9F_11/2010
Urteil vom 31. August 2010
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Seiler, Bundesrichterin Pfiffner Rauber,
Gerichtsschreiber Attinger.
Verfahrensbeteiligte
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Kurt Hügel,
Gesuchstellerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland,
Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 9C_312/2010 vom 2. Juli 2010.
In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_312/2010 vom 2. Juli 2010 die Beschwerde der B.________ vom 15. April 2010 abgewiesen hat,
dass B.________ mit als "Staatsrechtliche Beschwerde" bezeichneter Eingabe vom 2. August 2010, welche als Revisionsgesuch aufzufassen ist, um Aufhebung des Urteils 9C_312/2010 ersucht mit der Begründung, ihr rechtliches Gehör sowie ihr Recht auf Leben und persönliche Freiheit seien verletzt worden,
dass Urteile des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft erwachsen (Art. 61 BGG) und das Gericht auf seine Urteile nur zurückkommen kann, wenn einer der in den Art. 121 bis 123 BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt,
dass ein solcher Revisionsgrund ausdrücklich geltend zu machen und dabei aufzuzeigen ist, weshalb er gegeben und inwiefern deswegen das Dispositiv des früheren Urteils abzuändern sein soll (Urteil 9F_6/2010 vom 2. Juli 2010; vgl. auch Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG),
dass das Revisionsgesuch diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da zwar eingehend die rechtlichen Erwägungen des Urteils 9C_312/2010 vom 2. Juli 2010 kritisiert werden, indessen den Ausführungen auch nicht ansatzweise entnommen werden kann und nicht ersichtlich ist, inwiefern ein Revisionsgrund vorliegen soll,
dass daher auf das Revisionsgesuch nicht eingetreten werden kann,
dass bei diesem Verfahrensausgang die Gesuchstellerin die Gerichtskosten zu tragen hat (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),
erkennt das Bundesgericht:
1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Gesuchstellerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 31. August 2010
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Attinger