Non-entry for insufficient substantiation in disability insurance appeal

9C_957/2008Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung21.11.2008Dismissed

Zusammenfassung

The appellant, represented by counsel, challenged a Federal Administrative Court decision declaring his disability insurance appeal inadmissible. The Federal Supreme Court held that his own federal complaint did not address the non-entry ruling at all, but instead dealt with the merits of the underlying insurance dispute. Because the submission failed to satisfy the reasoning requirements of Art. 42 BGG, the Court refused to enter into the appeal in simplified proceedings under Art. 108(1)(b) BGG. No court costs were levied.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; an appeal against a non-entry decision must specifically challenge the reasons for non-entry and, in concise form, show how those reasons violate federal law. A submission that addresses only the substantive merits of the underlying dispute is not a legally sufficient reasoned appeal and leads to non-entry in simplified proceedings (consid. 1). Under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, the court may waive costs where the circumstances so warrant (consid. 2).

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_957/2008

Urteil vom 21. November 2008
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Attinger.

Parteien
B.________, Kosovo, Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Franklin Sedaj, Rr. UÇK Nr. 6 (Fah. Post 7),
XZ-10010 Prishtine, Kosovo,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland,
Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts
vom 3. Juni 2008.

Nach Einsicht
in die von B.________ erhobene Beschwerde vom 11. November 2008 gegen den Nichteintretensentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Juni 2008,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335; 118 Ib 134),
dass die Eingabe des Beschwerdeführers den gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung offensichtlich nicht genügt, da ihr auch nicht ansatzweise eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem vorinstanzlichen Nichteintreten zu entnehmen ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, dem Bundesamt für Sozialversicherungen und der Schweizerische Ausgleichskasse schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. November 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Attinger

Schlagwörter

disability insurancenon-entryreasoned appealsimplified procedurecourt costs