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9C_923/2008 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned social insurance appeal
9C_923/2008Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung28.11.2008Inadmissible
The Federal Court held that the appellant’s submissions against the cantonal social insurance decision did not meet the mandatory requirements of Art. 42 BGG. Although a request was formulated, the filing and subsequent supplement did not explain in a legally sufficient way why the factual findings were incorrect or why the cantonal non-entry decision violated federal law. In particular, the appellant did not engage with the case law that, as a rule, only the operative part of a decision is appealable. The Court therefore did not enter into the matter under the simplified procedure and charged the appellant with court costs of CHF 200.
Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; form requirements for a federal appeal and non-entry for inadequate reasoning. A remedy must contain a clear prayer for relief and a reasoned submission showing, in concise form, how the challenged decision violates federal law. Merely asserting disagreement is insufficient. Where the appeal fails to address the contested legal reasoning and does not demonstrate the alleged unlawfulness of the factual findings or of a cantonal non-entry decision, the Federal Court may refuse to enter under the simplified procedure. As a rule, only the dispositive portion of a decision, not its reasoning, is appealable (consid. on the minimum pleading standard and appealability).
{T 0/2}
9C_923/2008
Urteil vom 28. November 2008
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Nussbaumer.
Parteien
S.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons Solothurn,
Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn
vom 24. Oktober 2008.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 5. November 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 24. Oktober 2008,
in das Schreiben des Bundesgerichts vom 6. November 2008 an S.________, wonach die Beschwerde die gesetzlichen Formerfordernisse hinsichtlich Antrag und Begründung nicht zu erfüllen scheine und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist möglich sei,
in die daraufhin von S.________ am 11. November 2008 eingereichte Eingabe,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die beiden Eingaben des Beschwerdeführers diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügen, da sie zwar einen rechtsgenüglichen Antrag enthalten, den Ausführungen jedoch nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass sie sich namentlich nicht in rechtsgenüglicher Weise mit der Frage auseinandersetzen, inwiefern der vorinstanzliche Nichteintretensentscheid angesichts der Rechtsprechung, wonach grundsätzlich nur das Dispositiv, nicht aber die Begründung eines Entscheids anfechtbar ist (BGE 113 V 159, 110 V 52 oben), Bundesrecht verletzen sollte,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 28. November 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Nussbaumer