projekte
9C_908/2007 ΓÇó Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning
9C_908/2007Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung31.01.2008Inadmissible
W. filed a federal appeal against a cantonal non-entry decision in an invalidity insurance case. The Federal Court held that the appeal did not comply with Art. 42 BGG because it failed to explain why the cantonal court should have entered the case and instead addressed only the merits. In the simplified procedure the court therefore declined to enter the appeal. Considering the circumstances, it waived court costs and consequently did not require an advance on costs. The decision was communicated to the parties, the cantonal social insurance court, the Basel-Landschaft compensation office, and the Federal Office for Social Insurance.
Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; non-entry decisions are inadmissibly challenged when the appeal does not address the refusal to enter but only the substantive merits. An appeal must, in condensed form, show in what respect the contested act violates law; a mere repetition of the material arguments is insufficient. In proceedings concerning a cantonal non-entry decision, the appellant must specifically plead why the lower court was obliged to enter into the matter (cf. consid. 2). Where the appeal manifestly lacks such reasoning, the Federal Court may decline to enter in simplified procedure. If the circumstances justify it, court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG, which makes a prior cost-advance order unnecessary (consid. 3).
9C_908/2007
{T 0/2}
Urteil vom 31. Januar 2008
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Traub.
Parteien
W.________, Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 26. Oktober 2007.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 20. Dezember 2007 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 26. Oktober 2007,
in das Schreiben des Bundesgerichts vom 21. Dezember 2007 an W.________, wonach die Beschwerde die gesetzlichen Formerfordernisse hinsichtlich Antrag und Begründung nicht zu erfüllen scheint und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist möglich ist,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335; 118 Ib 134; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2),
dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, weshalb die Vorinstanz auf die Beschwerde hätte eintreten sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anbetracht der Umstände auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 in fine BGG), so dass die Ansetzung einer Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses (Art. 62 Abs. 3 BGG) entfällt,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, der Ausgleichskasse Basel-Landschaft und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 31. Januar 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Traub