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9C_869/2008 ΓÇó Non-entry on insufficiently reasoned health-insurance appeal
9C_869/2008Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung09.12.2008Dismissed
S.________ appealed a Basel-Stadt social insurance decision in a health-insurance dispute. The Federal Supreme Court held that the appeal failed to satisfy the minimum reasoning requirements and that the appellant's new assertion about her youngest daughter's stay abroad, as well as a tax protocol, were inadmissible new matter. The court therefore did not enter into the appeal, waived court costs in the circumstances, and declared the request for free legal aid moot.
Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 99 Abs. 1 BGG; admissibility requirements of a federal appeal. The appellant must, in concise form, explain why the challenged decision violates law and, where relevant, why the findings of fact are manifestly incorrect. Mere disagreement with the reasoning of the lower court is insufficient. New facts and new evidence are inadmissible on appeal unless the statutory exceptions are met. If the appeal manifestly fails these requirements, the court may decline to enter into the matter without setting a time limit for improvement; costs may exceptionally be waived under Art. 66(1) second sentence BGG, rendering requests for free legal aid moot.
{T 0/2}
9C_869/2008
Urteil vom 9. Dezember 2008
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Borella, Kernen,
Gerichtsschreiber Fessler.
Parteien
S.________, Beschwerdeführerin,
gegen
Öffentliche Krankenkasse Basel, Spiegelgasse 12, 4051 Basel, Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 24. Juli 2008.
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 17. Oktober 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 24. Juli 2008,
in Erwägung,
dass gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG in der Beschwerde unter anderem in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Eingabe vom 17. Oktober 2008 dieser Mindestanforderung nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass der von der Beschwerdeführerin für den prämienpflichtigen Zeitraum (Dezember 2006 bis Februar 2007) geltend gemachte Auslandaufenthalt der jüngsten Tochter eine unzulässige neue Tatsache und das eingereichte Veranlagungsprotokoll vom 18. Oktober 2007 betreffend die kantonalen Steuern 2006 ein unzulässiges neues Beweismittel darstellen (Art. 99 Abs. 1 BGG),
dass abgesehen davon die Beschwerdeführerin darauf hinweist, für alle ihre Kinder sei «gemeinsames Sorgerecht und Obhut der Rechtszustand», was aufgrund ihres Wohnsitzes in der Schweiz denjenigen der jüngsten Tochter hier nach sich zieht (Art. 25 Abs. 1 ZGB), wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat,
dass - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE 134 II 244) - auf die ungenügende Beschwerde nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber zu verzichten ist,
dass bei diesem Ergebnis das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos ist,
erkennt das Bundesgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 9. Dezember 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Fessler