Federal appeal dismissed for missing attachment and insufficient reasoning

9C_843/2008Bundesgericht / III. öffentlich-rechtliche Abteilung01.12.2008Inadmissible

Zusammenfassung

The appellant challenged a cantonal social insurance decision before the Federal Supreme Court but failed to attach the appealed judgment. Although the court gave a deadline and warned that the filing would otherwise be disregarded, the defect was not cured. The complaint was therefore not entered into in simplified proceedings. The court added that the pleading would still have been inadmissible because it did not contain sufficient reasoning. Given the circumstances, no court costs were imposed.

Regest

Art. 42 Abs. 3 et 5 BGG; Art. 108 Abs. 1 let. a et b BGG; defect of missing attachment and insufficient reasoning: the appealed decision must be appended to the complaint, and if the defect is not remedied within the time limit fixed under threat of non-entry, the submission is disregarded. Non-entry in summary proceedings is also justified where the complaint manifestly fails to satisfy the reasoning requirements of Art. 42 Abs. 2 BGG. Waiver of costs may be ordered exceptionally under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Gesamter Gesetzestext

{T 0/2}
9C_843/2008

Urteil vom 1. Dezember 2008
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Maillard.

Parteien
F.________, Beschwerdeführerin,

gegen

Stiftung Sicherheitsfonds BVG,
3000 Bern, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Berufliche Vorsorge,

Beschwerde gegen einen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 30. September 2008.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 10. November 2008 gegen einen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. September 2008,

in Erwägung,
dass der Entscheid, gegen welchen sich die Beschwerde richtet, der Rechtsschrift beizulegen ist (Art. 42 Abs. 3 BGG), und bei Fehlen der vorgeschriebenen Beilagen das Gericht eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels ansetzt mit der Androhung, dass die Rechtsschrift sonst unbeachtet bleibt (Art. 42 Abs. 5 BGG),
dass die Beschwerdeführerin vom Bundesgericht mit Verfügung vom 12. November 2008 aufgefordert worden ist, den Formmangel der fehlenden Beilage bis 24. November 2008 zu beheben, mit der Androhung, dass die Rechtsschrift sonst unbeachtet bleibt (Art. 42 Abs. 5 BGG),
dass die an die von der Beschwerdeführerin angegebene Adresse versandte Verfügung vom 12. November 2008 nicht abgeholt worden ist, weshalb sie als am letzten Tag der 7-tägigen postalischen Abholfrist zugestellt gilt (Art. 44 Abs. 2 BGG),
dass die Beschwerdeführerin innerhalb der gesetzten Frist den angezeigten Formmangel des fehlenden vorinstanzlichen Entscheids nicht behoben hat,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass auch bei erfolgter Zustellung des vorinstanzlichen Entscheids auf die Beschwerde nicht eingetreten werden könnte, weil die Rechtsschrift offensichtlich keine den Anforderungen des Art. 42 Abs. 2 BGG genügende Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG) enthält,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. Dezember 2008
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Maillard

Schlagwörter

non-entryformal defectattachmentreasoning requirementsummary procedurecourt costs